Aktiver FamilienurlaubSportliche Ferien: Skifahren, Schwimmen oder Surfen lernen

Sportbegeisterte Familien möchten natürlich auch im Urlaub aktiv sein. Eine neue Sportart zu erlernen, macht auch in den Familienferien Spaß. Wir stellen euch passende Sportarten für Kinder für jedes Alter vor.

von KidsAway-Redaktion

Kinder sollten so früh wie möglich schwimmen lernen © Iuliia Sokolovska - fotolia.com

Kinder sollten so früh wie möglich schwimmen lernen

© Iuliia Sokolovska - fotolia.com

Seid ihr eine Familie, die nicht lange stillsitzen kann? Dann sorgt ein Sportkurs im nächsten Familienurlaub für Abwechslung. Es gibt nämlich einige Sportarten, die auch Kinder im Urlaub prima erlernen können, wie etwa Skilaufen, Schwimmen oder Surfen. Welche Sportarten sich ab welchem Alter am besten eignen, zeigen wir euch in unserem Überblick.

 

Ab 5 Jahren: Schwimmen lernen

Die Gewöhnung ans Wasser macht bereits Babys großen Spaß – egal ob beim Babyschwimmen oder mit euch Eltern privat. Bis euer Kind aber schwimmen lernen kann, muss es einige wichtige Entwicklungsschritte absolviert haben. In der Regel sind Kinder erst ab einem Alter von fünf Jahren in der Lage, richtig zu schwimmen. Zuvor ist es aber durchaus sinnvoll, wenn ihr an einem oder mehreren Eltern-Kind-Schwimmkurs gemeinsam teilnehmt.

Schwimmen macht nicht nur Spaß, sondern bietet auch den besten Schutz vor dem Ertrinken und sollte daher jedem Kind beigebracht werden. Außerdem ist der Wasserspaß ausgesprochen gesund: Die Muskeln lassen sich in der Schwerelosigkeit ohne große Mühe bewegen, das ist gelenksschonend. Schwimmen wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, unterstützt den Gleichgewichtssinn und das Körpergefühl.

 

Die richtige Zeit zum Schwimmen lernen

Ab etwa fünf Jahren ist das Gehirn eures Kindes in der Lage, komplexe Bewegungsabläufe, wie beim Brustschwimmen, umzusetzen. Als Faustregel gilt: Kann euer Kind selber Fahrrad fahren, ist es auch reif genug, um schwimmen zu lernen. Ihr solltet aber keineswegs zu lange warten, schon nach der Grundschulzeit reduziert sich die Fähigkeit, neue Bewegungsmuster zu erlernen, drastisch. Einfache Schwimmbewegungen wie das hundeähnliche Paddeln mit allen Vieren können übrigens auch schon Drei- bis Vierjährige lernen – das hat aber noch nichts mit sicherem Schwimmen zu tun. Aus diesen Bewegungen folgt häufig das Kraulen.

 

TippUnser Kind ist wasserscheu – was tun?

Mag ein Kind nicht ins Wasser, steht das häufig in Verbindung mit einer entsprechend negativen Erfahrung. Gebt eurem Kind Zeit versucht es einige Wochen später erneut. Manchmal handelt es sich auch nur um eine wasserscheue Phase. Vielleicht seid ihr aber selbst ängstlich? Oft überträgt sich eure Angst unbewusst auf euer Kind – in einem solchen Fall ist es generell besser, wenn euer Kind in einem Schwimmkurs die richtige Technik erlernt.

 

Bei Mama und Papa lernt sich’s am besten

Die Sommerferien sind ein idealer Zeitpunkt, wenn ihr eurem Kind das Schwimmen selber beibringen wollt. Egal ob im Freibad oder im See – im Urlaub macht’s am meisten Spaß. Ideale Bedingungen bieten außerdem die Familienferien am Meer: Am Strand ergibt sich der Kontakt mit dem salzigen Nass sowie von selber und im Salzwasser tut sich euer Kind leichter, weil noch mehr Auftrieb herrscht – ideal ist das Mittelmeer und das Rote Meer, hier ist der Salzgehalt nämlich besonders hoch.

 

Wie lange dauert es, bis mein Kind schwimmen kann?

Pauschal lässt sich das natürlich nicht beantworten. Manche Kinder haben den Dreh schneller raus als andere. Allgemein solltet ihr rund 20 Übungsstunden à 30 Minuten einplanen, bis euer Kind soweit ist, dass es das „Seepferdchen“-Abzeichen machen kann. Dazu muss es 25 Meter schwimmen, vom Beckenrand ins Wasser springen und einen Gegenstand aus brust- bis schultertiefem Wasser vom Boden heraufholen. Allerdings besagen auch ein Schwimmkurs oder das „Seepferdchen“ nicht, dass euer Kind wirklich sicher und ausdauernd schwimmen kann.

 

Einen guten Schwimmkurs finden

Wenn es euch lieber ist, dass euer Kind unter professioneller Anleitung schwimmen lernt, solltet ihr euch nach einem guten Kurs umsehen – dabei könnt ihr auf diese Kriterien achten:

  • Er sollte zehn bis 12 Übungsstunden umfassen.
  • Die Gruppe sollte maximal acht Teilnehmer haben.
  • Ein klares Lernziel, wie das „Seepferdchen“, motiviert.
  • Der Schwimmlehrer sollte relevante Zertifikate/Zeugnisse und Erfahrung aufweisen.
  • Der Schwimmlehrer sollte freundlich sein, viel loben und ermutigen und verständliche Anweisungen geben.
  • Auch Baderegeln sollten am Programm stehen.

Die Kurskosten für zehn Stunden variieren je nach Anbieter, starten ab etwa 50 Euro.

 

TippSchwimmen unter Aufsicht

Hat euer Kind im Sommer schwimmen gelernt, ist es übrigens sehr wichtig, dass ihr auch im Herbst und Winter immer wieder mal ins Hallenbad geht, damit die Schwimmkünste nicht wieder verlorengehen. Auch wenn euer Kind die Grundtechnik beherrscht oder sogar das „Seepferdchen“ gemacht hat, solltet ihr sicherheitshalber bis zu einem Alter von etwa zehn Jahren immer in der Nähe sein – vor allem wenn das Wasser kalt ist, längere Strecken zurückgelegt werden oder es viele Wellen gibt, ermüdet euer Kind nämlich schnell.

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