Willkommen, Winter!10 Dinge, auf die wir uns diesen Winter freuen

Nieselgraues Herbstwetter finden wir doof. Aber für den Winter haben wir Hoffnung - wir freuen uns auf Schnee, Schnee und noch mehr Schnee!

von KidsAway-Redaktion

Schneeballschlacht? Immer gern!

Schneeballschlacht? Immer gern!

© Pixabay

Der Herbst hat uns im Griff und versucht alles, uns mit nebligen Tagen und reichlich Regen die Laune zu verderben.

Während wir fröstelnd durch die nassen Straßen eilen und schon die Augen rollen, weil die Kinder in der Wohnung die Wände hochgehen, freuen wir uns im Stillen auf die nächsten Monate:

Dann ist endlich Winter!


Auf diese 10 Dinge freuen wir uns schon – hoffentlich geht es bald los!

1. Der erste Schnee

Es hat etwas Magisches, wenn die Welt plötzlich von einer glitzernd weißen Decke überzogen ist, wenn alle Geräusch gedämpft sind und das Licht auf einmal von herbstlich-trüb auf milchig-hell umschaltet. Fast wie ein Sakrileg mutet es da an, den unberührten Schnee zu Bällen zu formen oder zu großen Kugeln zu rollen.

Aber es macht solchen Spaß, wenn die Kinder dabei juchzen und giggeln, dass wir auch die erfrorenen Hände und die tropfenden Nasen in Kauf nehmen – für den perfekten Schneemann.

(An dieser Stelle senden wir mitleidige Grüße aus dem Süden Deutschlands nach Norden – dorthin, wo sich nur selten eine Schneeflocke vom Himmel traut und der Winter eine lange, dunkle, nasse Angelegenheit ist…)

 

2. Rodelnachmittage

Rodeln mit Kindern ist ein Riesenspaß

Rodeln mit Kindern ist ein Riesenspaß

© Pixabay

Was muss man nicht alles ertragen, wenn man mit Kindern einen Nachmittag im Schnee verbringt.

Aber zwischendurch gibt es diese Momente, wo das Elternherz von Stolz und Liebe überquillt – wenn die Großen den Kleinen helfen, wenn die Kleinen sich zum ersten Mal allein auf die Rodelbahn trauen, wenn alle zusammen an einem Strang ziehen (und den schweren Papa auf dem Schlitten trotzdem nicht fortkriegen) und durchgefroren, aber glücklich wieder in die warme Stube einfallen.

3. Weihnachtsmarktbesuche mit den Kindern

Das kann natürlich auch komplett nach hinten losgehen. Welche deutschen Weihnachtsmärkte so richtig kinderfreundlich sind und worauf ihr beim Weihnachtsmarktbesuch mit Kindern achten solltet, könnt ihr auf KidsAway nachlesen.

 

4. Die erste eigene Skiausrüstung

Einen Schneemann bauen, das gehört zum Winter einfach dazu

Einen Schneemann bauen, das gehört zum Winter einfach dazu

© Pixabay

Die ersten Ski sind etwas ganz Besonderes. Man erinnert sich an sie, auch wenn man schon lange keine eigenen mehr benutzt und jedes Jahr welche im Urlaubsort leiht.

Die ersten eigenen Ski sind verbunden mit großen Erwartungen an sich selbst, mit harten Lektionen und wütenden Tränen, mit unverhoffter Freude über gelingende Schneepflüge und natürlich mit superstolzen Eltern, die schon am ersten Tag in der Skischule ein echtes Naturtalent zu erkennen glauben.

 

Ihr wollt euren Kindern günstige Skier kaufen? Dann schaut euch mal unsere Tipps zu Skibörsen an!

 

5. Tiere füttern

Wenn der Winter so richtig hart ist, haben es die Tiere schwer. Nicht nur die im Wald, auch die in der Stadt. Deshalb ist es nicht nur eine schöne Bastelidee, mit den Kindern ein Vogelhäuschen zu bauen oder Meisenknödel zu formen. Und es ist nicht nur ein schöner Anlass für einen Familienausflug in den Winterwald, im Gepäck ein Bündel Heu, einen Sack Möhren und eine Tüte Nüsse.

Wenn man dann am nächsten Tag noch einmal hingeht und alles aufgefuttert ist, wird aufgeregt nach Spuren im Schnee gesucht, es wird an das harte Leben der Tiere gedacht und daran, dass man helfen konnte. Das ist doch ein gutes Gefühl.

 

6. Weihnachten! Silvester! Fasching!

Weihnachten ist nur eines der Winterfeste, auf die wir uns freuen

Weihnachten ist nur eines der Winterfeste, auf die wir uns freuen

© Pixabay

Herrlich, im Winter jagt ein Feiertag den nächsten. Und jeder ist mit so vielen ganz besonderen Freuden und Ritualen verbunden, dass man kaum Zeit zum Luftholen findet.

Nach dem Adventskalenderbasteln und dem Befüllen der Nikolausstiefel geht es direkt ans Baumschmücken und Geschenkebasteln.

Nur eine kurze Besinnungspause, in der wir das Beisammensein in Familie so richtig in Ruhe genießen (hoffen wir wenigstens…), kommt die krachlaute Silvesterfete, auf die sich zumindest die „großen“ Kinder schon tagelang freuen – wer bleibt am längsten wach, wer hat keine Angst vorm Feuerwerk?

Und dann steht der Winter schon wieder im Faschingsmotto, und wir Eltern müssen grübeln, wie wir die Verkleidungsideen unserer Lütten kreativ umsetzen können. Nein, das ist nicht nervig. Das macht Spaß – spätestens dann, wenn wir die kleinen verkleideten Pinguine, Elfen und Schornsteinfeger durch die Gegend hüpfen sehen.

 

7. Die ersten Schwünge auf der Skipiste

Skifahren ist wie Fahrradfahren – man verlernt es nicht. Auch nach jahrelanger Pause, in der man die Piste höchstens hinter dem Schieber eines Kinderwagens gesehen hat, stecken die gelernten Bewegungen noch irgendwo in den Knochen.

Und wenn man dann vorsichtig (man ist ja jetzt nicht mehr so jung) die Stöcke einsetzt, sich den ersten Schwung gibt, in die Knie geht und die Ski dreht… Dann klappt es wie durch ein Wunder, und alles kommt zurück, und man ist für eine kleine Weile einfach nur glücklich. (Bis man auf die Kinder warten muss, die frieren, oder aufs Klo müssen, oder Hunger haben…)

 

 

8. Begeisterte Kinder, die sich ohne Angst die Pisten hinabstürzen

Skifahren mit Kindern: darauf freuen wir uns!

Skifahren mit Kindern: darauf freuen wir uns!

© Pixabay

Zwischendurch ist es ja nie so klar, ob die Kinder überhaupt Gefallen am Skifahren finden. Sie lassen sich das nicht so recht entlocken, wenn man sie von der Skischule abholt:

Hat das Skifahren Spaß gemacht, oder war es nur die Kinderdisco mit Gummibärchen im Anschluss?

Aber wenn man dann staunend (und ein wenig erschrocken) zuschaut, wie gut sie schon fahren, und wie schnell sie fahren, und wie sie dabei jauchzen und stolz zurückblicken, wo ihre Eltern in gemessenen Schwüngen zu ihnen aufholen, dann breitet sich Gewissheit aus.

Egal, wie cool sie tun mögen oder wie sehr sie über Kleinigkeiten wie kratzende Schals oder beschlagene Skibrillen schimpfen: Sie finden es klasse, gemeinsam mit ihren Eltern Ski zu fahren. Ähäm, noch.

 

9. Sonnenaufgänge sehen!

Kinder sind Frühaufsteher, aber zum Glück sind nicht alle so extrem zeitig wach, dass man schon um 5 Uhr morgens aufstehen muss. Der Nachteil daran: Im Sommer verschlafen wir die schönsten Sonnenaufgänge.

Hier kann der Winter punkten, und wir kommen endlich zu unseren romantischen Sonnenaufgangs-Fotos: Spätestens um 8:15 Uhr (da geht um die Weihnachtszeit morgens die Sonne auf) sind selbst die faulsten Kinder wach. Und nun steigen wir gern mit ihnen aus dem Bett und huschen im Morgenmantel ans Fenster, die Kamera im Anschlag…

 

10. Urlaubsfotos anschauen

Wenn es kalt draußen ist, wird es drinnen umso gemütlicher

Wenn es kalt draußen ist, wird es drinnen umso gemütlicher

© Pixabay

Wann hat man denn mal Gelegenheit, alle Familienmitglieder schon am Nachmittag auf dem Sofa anzutreffen? Nutzt die erzwungene Ruhepause und schaut euch gemeinsam die Urlaubsfotos vom Sommer an (und natürlich auch die vom Frühling und Herbst!).

Ob im Fotoalbum, auf dem Monitor des Computers oder über den Beamer – möglichst groß, möglichst viele und möglichst in Ruhe, damit ihr zusammen in Erinnerungen schwelgen und Pläne für eure nächste Familienreise schmieden könnt!

 

Tipp Hier haben wir noch mehr Ideen für den nächsten Winter gesammelt – für euch ist bestimmt etwas dabei!

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