Skibörsen, Skibasar, WintersportKeine Lust auf Skifahren?10 Ideen für euren Familien-Winterurlaub: Was ihr außer Skifahren mit euren Kindern alles machen könnt

Wenn der Schnee auf sich warten lässt, die Kinder noch zu klein (oder schon zu cool) zum Skifahren sind oder ihr im Winterurlaub einfach mal etwas anderes ausprobieren wollt - dann probiert doch mal eine der zehn tollen Aktivitäten aus, die wir hier für euch gesammelt haben.

Teil 2 von 21 der Serie Skibörsen, Skibasar, Wintersport

von KidsAway-Redaktion

Nase voll vom Skifahren? Es gibt noch viel mehr zu tun im Schnee © Falling, but still all smiles von AnneCN unter CC BY 2.0

Nase voll vom Skifahren? Es gibt noch viel mehr zu tun im Schnee

© Falling, but still all smiles von AnneCN unter CC BY 2.0

Neben dem klassischen Skilaufen – ob nun bergab oder querfeldein – gibt es im Winter noch tausend andere Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Wir haben für euch zehn mehr oder weniger anspruchsvolle Sportarten und Freizeitaktivitäten ausgesucht, die sich wunderbar als Abwechslung im Skiurlaub eignen. Habt ihr noch mehr Ideen?

Rodeln

Für Kinder jeden Alters (und natürlich Erwachsene) ist eine Schlittenfahrt der absolute Hit – egal, ob ihr einfach den Rodelberg hinter eurem Ferienhaus hinabsaust, oder ob ihr euch eine richtige Rodelbahn mit extra angelegter Strecke hinuntertraut.

In vielen Wintersportgebieten gibt es neben den Skipisten auch eigens angelegte Rodelbahnen oder Wege, auf denen das Schlittenfahren erlaubt ist. Und wenn ihr den Schlitten nicht mehr in den Kofferraum klemmen konntet, gibt es in den Skiverleih-Stationen fast immer auch eine breite Auswahl an Schlitten für jedes Alter.

Welche Sicherheitsregeln ihr beim Rodeln beachten müsst und welche Rodelbahnen in Deutschland die besten sind, haben wir schon ausführlich beschrieben.

 

Familien-Check:

Geeignet ab null Jahren (im entsprechenden Schlitten!)

Voraussetzungen: Schlitten, warme, wasserfeste Kleidung, feste Schuhe zum Bremsen und Lenken, evtl. Helm

Wo möglich: an der kleinsten Steigung, präparierte Rodelbahnen in vielen Wintersportorten neben den Skipisten

Kosten: 0 bis 15 Euro (Eintritt für Rodelbahnen), 0 bis 10 Euro (Leihgebühr für Schlitten)

 

Skilanglauf

Ob auf Langlaufskiern oder zu Fuß: Winterwandern geht auch mit Kindern © Pixabay

Ob auf Langlaufskiern oder zu Fuß: Winterwandern geht auch mit Kindern

© Pixabay

Abseits vom Pistentrubel ganz in Ruhe die Winterlandschaft genießen, das könnt ihr mit Kindern ab dem Schulalter beim Skilanglauf ausprobieren. Die Voraussetzung ist genug Schnee, denn abseits der Skipisten wird nur selten mit Schneekanonen nachgeholfen.

Viele Wintersport-Orte bieten Urlaubern eigens präparierte Langlauf-Arenen oder hunderte Kilometer gespurte Loipen in schönster Landschaft. Aber auch in Mittelgebirgen, die keine steilen Hänge bieten können, machen Skilanglauf-Touren viel Spaß.

Hier lest ihr genauer, wie Skilanglauf mit Kindern funktionieren kann.

 

Familien-Check:

Geeignet ab etwa 6 Jahren

Voraussetzungen: Langlauf-Ski und Stöcke, Langlauf-Schuhe, atmungsaktive Kleidung, Kondition und Körperbeherrschung für die Lauftechnik

Wo möglich: ab etwa 10 cm Schneehöhe überall, gespurte Loipen und Wege in allen Mittel- und Hochgebirgen

Kosten: Ausrüstung ab 100 Euro (Kauf) bzw. 15 Euro (Verleih), Kurse ab 30 Euro

 

Snowboarden

Früh übt sich, wer snowboarden will © Flickr/Francesco Crippa

Früh übt sich, wer snowboarden will

© Flickr/Francesco Crippa

„Skifahren ist doch total oldschool“, maulen heute schon viele Teenager. Und auch unter uns Eltern gibt es viele, die schon vor einer Weile aufs Snowboard umgestiegen sind – um mal etwas anderes auszuprobieren, und weil das sanfte Schwingen auf dem Brett, ganz ohne Stöcke, einfach etwas ganz anderes ist.

Sprünge, Drehungen und gewagte Kunststücke probieren vor allem Teenager gern aus. Die Skigebiete haben den Trend bemerkt: Eigens angelegte „Funparks“ mit „Rails“ und Halfpipes bieten mutigen Boardern die Gelegenheit, sich und ihre Bretter auszutesten, ohne dass sie den eher geradlinig orientierten Skifahrern auf der Piste in die Quere kommen.

Das Gleichgewicht auf dem Snowboard zu halten und Kurven auch mit dem Rücken zum Hang zu fahren, lernen Kinder ab dem Grundschulalter meist schnell. Wer bereits skifahren kann, ist nicht unbedingt besser dran; Erfahrungen auf dem Skateboard sind dagegen Gold wert.

Noch mehr Gründe sprechen pro Snowboard: Kinder müssen nur ein Brett herumtragen, anstatt zwei Skiern und zwei Stöcken. Außerdem läuft es sich zwischendurch in den leichten Softboots wesentlich bequemer als in den starren Skistiefeln. Und wer schon die Balance halten kann, kommt auf dem breiten Snowboard schnell besser zurecht als mit Skiern, deren Spitzen sich überkreuzen.

Vorsicht ist allerdings geboten: Die Verletzungsrate beim Snowboarden ist etwa doppelt so hoch wie beim Skifahren, vor allem für Anfänger! Ein Helm sowie ein Schutz für die Handgelenke sind daher dringend zu empfehlen.

Wollt ihr das Snowboarden als Abwechslung zum Skifahren mal für einen Tag ausprobieren, dann bucht auf jeden Fall einen Kurs – sonst verbringt ihr den Großteil des Tages frustriert auf dem Hosenboden oder auf den Knien (aua!).

Tipp: Viele Skischulen bieten geteilte Kurse an, in denen sowohl das Fahren auf Skiern als auch mit dem Snowboard gezeigt wird. So ist der Kurs für kein Familienmitglied langweilig!

 

Familien-Check:

Geeignet ab 6 bis 8 Jahren

Voraussetzungen: Snowboard und Boots, warme, wasserfeste Kleidung, Helm!, Balance und Durchhaltevermögen

Wo möglich: Skipisten, Funparks

Kosten: ab 10 Euro pro Tag (Verleih), plus Liftpass, plus Kurs

 

Skiwandern

Skilanglauf ist euch zu zahm, aber das ewige Hoch mit dem Lift – runter auf der Piste – wieder rauf mit dem Lift findet ihr auch langweilig? Dann könnt ihr mit älteren Kindern, die schon ordentlich Kondition haben und gut skifahren, eine Bergwanderung mit Tourenski machen.

In Zeiten schmelzender Gletscher und wärmer werdender Winter, wo Skigebiete im Sommer ihre hässliche Seite zeigen, sind Tourenski-Wanderungen eigentlich die einzige nachhaltige Art, um Alpinski zu fahren.

Für Anfänger empfiehlt sich auf jeden Fall eine geführte Tour mit einem erfahrenen Guide, der die Gegend und die Schneeverhältnisse gut kennt – alles andere ist zu gefährlich. Aber wenn ihr gut ausgerüstet seid und eine sichere Strecke geht, ist das Erlebnis einer Skiwanderung eigentlich nicht zu toppen. Wer sich die Abfahrt von ganz oben selbst erkämpft hat, der weiß die Abfahrt über ungespurte Schneeflächen wirklich zu schätzen.

 

Familien-Check:

Geeignet ab etwa 12 bis 14 Jahren

Voraussetzungen: Skiausrüstung, Helm, Lawinen-Kit, gute Kondition und sichere Beherrschung von Steig- und Abfahrttechnik

Wo möglich: Alpen und andere Hochgebirge

Kosten: Set aus Ski, Schuhen und Steigfellen ab 45 Euro (Verleih), geführte Touren ab 60 Euro, nach oben offen

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