Babytransport im WinterIm Winter mobil mit Baby – Kinderwagen, Trage & Co.

Der erste Schnee ist gefallen, der „richtige“ Winter steht vor der Tür. Eltern mit Babys fragen sich dann wie jedes Jahr: Wie kommen wir mit dem Kinderwagen durch die Schneemassen – oder geht es auch ganz anders?

von KidsAway-Redaktion

Kinderwagen sind praktisch, aber im Schnee nur eingeschränkt

Kinderwagen sind praktisch, aber im Schnee nur eingeschränkt

© Arkady Chubykin - Fotolia.com

Mit dem Baby in der Wohnung hocken, weil alle Wege verschneit sind, die Hausbesitzer ihrer Räumpflicht nicht nachkommen und die Gehwege mit riesigen Haufen von geräumtem Schnee blockiert sind? Das ist für viele Eltern schlicht keine Option – und empfehlen wollen wir es auch nicht.

Kinderärzte und Gesundheitsexperten raten Eltern, möglichst viel Zeit mit ihren Babys an der frischen Luft zu verbringen. Das ist grundsätzlich gesünder für die Atemwege als die trockene Heizungsluft, in der allerlei Erkältungsviren umherschwirren.

Warm eingepackt, genießen auch kleine Babys einen Spaziergang mit euch genauso wie ihr. Ist es wirklich sehr kalt, nutzt für eure Ausflüge am besten die Mittagsstunden – dann ist die Luft am wärmsten und die meisten Babys haben ihr „zweites Frühstück“ intus und gleiten sanft ins nächste Schlaffenster.

Liegen die Temperaturen draußen unter 5° C, solltet ihr eure Ausflüge unter einer Stunde halten – mehr muss am Stück nicht sein, erst recht nicht, wenn es stürmt und schneit. Habt ihr euch drinnen wieder ordentlich aufgewärmt, das Baby ein wenig strampeln lassen (und nach dem Zustand der Windel geschaut …), dann kann es ohne Weiteres noch einmal hinaus in die Kälte gehen – und dann noch einmal, und noch einmal …

 

Womit kommt ihr am besten durch den Schnee?

Im Winter ist oft mit dem Kinderwagen kein Durchkommen ...

Im Winter ist oft mit dem Kinderwagen kein Durchkommen ...

© lagom - Fotolia.com

Nach wie vor transportieren die meisten Eltern in Deutschland ihre Babys in einem Kinderwagen. Der hat unbestreitbare Vorteile: Er trägt sich selbst und das Gewicht des Kindes, dazu noch eine ganze Menge an Einkäufen, die Wickeltasche und vielleicht sogar noch ein Geschwisterchen auf einem Rollbrett. Gerade im Winter werden aber auch die Nachteile dieses Gefährts deutlich: Ist der Untergrund nicht absolut eben, wird es anstrengend, einen voll beladenen Kinderwagen zu manövrieren; die Räder stecken im Schneematsch fest und der ganze Wagen passt oft nicht durch die schmalen Lücken, die die Schneeschipper für Fußgänger vorgesehen haben.

Es gibt grundsätzlich Kinderwagenmodelle, die sich besser und schlechter für das Fahren im Schnee eignen; mit dem richtigen Zubehör könnt ihr euren Wagen außerdem noch ein wenig „pimpen“, damit er wintertauglich wird.

Tipp Wintertaugliche Kinderwagen

  • Große, breite Räder mit Profil kommen im glatten Schnee besser zurecht
  • Vier Räder sind im Gelände besser als drei
  • kleine Einkaufswagen-Räder stecken im Schnee schnell fest und sollten zumindest feststellbar sein (für den Bugaboo Cameleon gibt es extra „Schneeräder“ zum Nachrüsten!)
  • Softtragetaschen isolieren den Innenraum viel weniger als feste Babywannen
  • Für Ausfahrten in der Dämmerung (die im Winter schon früh einsetzt!) sollten Reflektoren am Kinderwagen befestigt werden

 

Je kälter es wird, desto unsicherer sind Eltern außerdem, ob es ihr Baby im Kinderwagen auch wirklich warm genug hat. Aus Sorge wird dann ständig nachgefühlt, man häuft Kissen und Decken übereinander und holt am Ende ein völlig verschwitztes und überhitztes Kind heraus, weil man es beim Einkaufen und in der U-Bahn natürlich nicht jedes Mal schafft, sofort alles wieder auszupacken.

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Kommentar als Gast schreibenKommentar (1)

  • Kinder Matratze

    Wirklich klasse Tipps, genau sowas hab ich gesucht! (: Vor allem das mit der Matratze im Kinderwagen hat mir sehr geholfen, danke! Da hab ich mir bares Geld gespart, weil ich nicht unbedingt eine neue Matratze beim Matratzen Discount kaufen wollte.

    Antworten | 21. November 2013

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