Fliegen mit Kindern25 Tipps, was ihr auf Flugreisen mit Kindern NICHT tun solltet

Was ihr beim Fliegen mit Babys und Kindern beachten solltet, wisst ihr bestimmt - immerhin haben wir zahlreiche Beiträge dazu für euch gesammelt. Hier sind 21 genauso wichtige Tipps, was ihr NICHT tun solltet, wenn ihr mit eurer Familie fliegt.

von KidsAway-Redaktion

Erster Fehler: die Kinder ins Cockpit lassen ;-)

Erster Fehler: die Kinder ins Cockpit lassen ;-)

© Pixabay

Wir haben schon viele Beiträge für euch geschrieben, in denen wir euch Ratschläge geben und erklären, was ihr alles tun und beachten solltet, wenn ihr mit Babys und Kindern eine Flugreise antretet: was gehört ins Handgepäck, was soll man beim Wickeln und Stillen beachten, welches ist der richtige Kindersitz

 

Heute drehen wir den Spieß mal um und zählen die 21 wichtigsten Dinge auf, die ihr beim Fliegen mit Baby und Kind NICHT machen solltet.

 

1. Vier Sitze nebeneinander buchen

Auch wenn ihr nicht schon beim Buchen eure Sitzplätze gewählt habt (was heute leider oft zusätzliche Gebühren kostet, auch für Familien), könnt ihr beim Check-in in der Regel noch Wünsche äußern und wenigstens erreichen, dass ihr alle zusammen sitzt.

Tipp: Gleich am Beginn des Online-Check-ins einchecken, dann sind viele Plätze im Flugzeug noch nicht zugewiesen und ihr habt die freie Wahl.

Die naheliegende Idee, Eltern und Kinder alle nebeneinander zu setzen, ist oft nicht die beste – jedenfalls nicht für Mamas, die sich um Babys kümmern oder Händchen von Kindern halten müssen. In den meisten Flugzeugen sind die Sitzreihen nämlich in Dreiergruppen aufgeteilt. Als vierköpfige Familie sitzt dann einer von euch allein auf der anderen Seite des Gangs. Und wetten, das wird dann Papa sein, der einen schönen ruhigen Flug genießt, während Mama sich um die zwei Kinder kümmern darf?

Es gibt noch einen weiteren Grund, lieber zwei Reihen hintereinander zu besetzen: So habt ihr wenigstens zwei Sitze, auf denen eure Kinder wahlweise an den Vordersitz treten oder mit den Rückenlehnen wackeln können, ohne dass ihr fremde Mitreisende in den Wahnsinn treibt.

 

2. Zu früh am Flughafen ankommen (oder zu spät!)

Es ist ein schmaler Grat zwischen zu langem Herumhängen am Gate, bei dem die Kinder gelangweilt werden und vielleicht schon müde sind, aber mit dem Schlafen (oder Essen) noch warten müssen, und in letzter Minute an den Check-in-Schalter zu hetzen und zum Gate zu sprinten.

Das Ziel ist: rechtzeitiges Ankommen, so dass ihr bequem Zeit fürs Einchecken und Gate-Suchen habt. Wenn ihr das in Ruhe erledigen könnt, bleibt die Familienstimmung gut, eure Kinder können sich auf den Flug freuen, niemand muss gedrängelt werden und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass ihr in der Hektik Schnuller, Schnuffeltücher oder ganze Kinder vergesst.

Manchmal kann man auch gar nichts dafür, wenn plötzlich eine Verspätung der Maschine ausgerufen wird. Für solche Fälle sollten Eltern immer ein paar Spielideen in petto haben – und eine Kreditkarte, um im Transitbereich ein paar Snacks oder ein Kinderspielzeug zu kaufen.

Erkundigt euch vor eurem Flug immer, wie viele Stunden vorher ihr am Check-in erscheinen sollt. Bei internationalen Flügen genügen zwei Stunden; noch eher müsst ihr allenfalls erscheinen, wenn ihr viel Sperrgepäck dabei habt (also Kinderwagen, Autositze oder Reisebettchen), wenn ihr einen Flug in die USA oder nach Israel antretet oder wenn ihr euch an einem großen Flughafen nicht auskennt.

Für Flüge innerhalb Europas genügt es in der Regel, zwischen 1,5 Stunden und 40 Minuten vor dem Start einzuchecken. Wertvolle Zeit spart ihr, wenn ihr vorher von zu Hause online eincheckt, euer Gepäck beim Vorabend-Checkin schon zum Flughafen gebracht habt oder nur mit Handgepäck reist.

 

3. Darauf vertrauen, dass kleine Kinder ihr eigenes Gepäck tragen werden

Rucksäcke oder Rollkoffer für Kinder sind total süß, es ist praktisch, wenn das Kinderspielzeug extra verstaut ist, und schließlich lernen die Kleinen auf diese Weise auch, ihr eigenes Gepäck zu packen und Verantwortung zu tragen.

ABER: Besteht auch nur die Chance, dass eure Kinder während der Reise zu müde, zu erschöpft oder einfach unwillig sein werden, ihr eigenes Gepäck zu tragen (oder zu ziehen), dann lasst es zu Hause oder kalkuliert es direkt als euer eigenes Handgepäck ein.

Die Alternative sind Schimpftiraden, heulende Kinder, denen damit gedroht wurde, dass ihre Spielsachen dann eben hier am Flughafen bleiben müssen, und genervte Eltern, die sich mit viel zu vielen Taschen abschleppen (und daneben oft noch das Kind an sich auf dem Arm haben).

 

4. Auf den Buggy verzichten

Beim Gedanken an ein weiteres Gepäckstück, das ihr beaufsichtigen und herumschleppen müsst, denkt ihr vielleicht kurz daran, den Buggy daheim zu lassen – aber wenn ihr einen längeren Flug vor euch habt, eventuell auch noch umsteigen müsst und euer Kind auch nur theoretisch noch klein genug ist, in seinem Buggy zu sitzen, dann nehmt ihn um Himmels willen mit!

Als Gepäckstück ist der Buggy eher eine Entlastung, denn ihr könnt nicht nur das laufmüde oder schlafende Kind hineinsetzen, sondern auch noch eure Jacken und kleinere Handgepäckstücke hineinlegen oder an die Schiebegriffe hängen (Vorsicht in dem Fall, wenn das Kind aussteigt – dann kippt der Buggy mit Überladung nämlich um!). Es ist kein Problem, den Buggy direkt bis zum Einsteigen mitzunehmen, das Bordpersonal nimmt ihn euch entweder am Gate oder an der Flugzeugtür ab und gibt ihn wieder zurück, wenn ihr aussteigt.

 

5. Zu viel ins Handgepäck stopfen

Einer der ersten und wichtigsten Ratschläge für Eltern auf Flugreisen lautet: seid vorbereitet! Das heißt aber nicht, dass ihr euch für alle Eventualitäten rüsten sollt. Es gibt ein paar wirklich unentbehrliche Essentials, aber bei denen müsst ihr es belassen. Nehmt keine Kuscheldecken, Lieblingskopfkissen, Riesenteddys oder Brei-Aufwärmer mit ins Flugzeug – in 99 Prozent der Fälle werdet ihr sie nicht brauchen, und in 100 Prozent der Fälle werdet ihr euch damit unglaublich abschleppen und total genervt sein.

 

6. Darauf hoffen, dass das Sicherheitspersonal eine Ausnahme machen wird

Ja, es ist total unpraktisch, dass ihr keine Getränke, keinen Obstbrei, keine Scheren (und übrigens auch keine Ninja-Spielzeugschwerter!) mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen dürft. Zwar gibt es für Babys und Kleinkinder offiziell geregelte Ausnahmen vom Flüssigkeitenverbot, aber die gelten wirklich nur für die Kleinsten und auch nur für „angemessene“ Mengen.

Informiert euch vor dem Packen über die Regeln für das Handgepäck, die an eurem Startflughafen und bei eurer Airline gelten – und hofft bitte nicht darauf, dass „die schon ein Auge zudrücken werden“. Werden sie nicht.

 

7. Spielsachen mitnehmen, die man nicht abschalten kann

Spielzeuge, die euer Kind liebt und mit denen es stundenlang beschäftigt sein wird, sind auf Flugreisen ein Geschenk des Himmels. Trotzdem solltet ihr dreimal darüber nachdenken, bevor ihr batteriebetriebene Spielsachen mitnehmt. Ein Polizeiauto oder ein Spielzeughandy, das über mehrere Stunden vor sich hin dudelt, wird nicht nur euch um den Verstand bringen.

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