Entspannte Ferien für die gesamte FamilieFreund oder Freundin des eigenen Kindes mit in den Urlaub nehmen?

Familienurlaub sollte allen Spaß machen - tut es aber nicht immer: Während Eltern Ruhe bevorzugen, möchte der Nachwuchs Action. Reist ein Freund eures Kindes mit, sind alle entspannt. Wir zeigen, wie der Familienzuwachs gelingt.

von KidsAway-Redaktion

Einzelkinder freuen sich besonders über gleichaltrige Reisebegleiter.

Einzelkinder freuen sich besonders über gleichaltrige Reisebegleiter.

© Szasz Fabian Erika - Fotolia.com

Die schönste Zeit des Jahres kann sich schnell zu einer ganz schön anstrengenden Angelegenheit entwickeln: Wenn etwa das Söhnchen seinen besten Kumpel vermisst oder es dem Töchterchen in den Ferien einfach nicht gelingt, Anschluss zu finden, dann müssen sich nämlich Mama und Papa intensiv um das Urlaubsprogramm kümmern und für Abwechslung sorgen. Vor allem Einzelkinder freuen sich, wenn die Eltern es erlauben, dass ein Freund oder eine Freundin mitreist.

 

Überlegungen im Vorfeld

Bevor die Planung eines Urlaubs mit Familienzuwachs aber überhaupt starten kann, sollte man sich sicher sein, dass das betreffende Kind auch reif genug ist, ohne seine eigene Familie zu verreisen – vor allem dann, wenn der Ferienort nicht innerhalb weniger Autostunden zu erreichen ist und man nicht nur übers Wochenende wegfährt. Apropos Wochenende: Hat die liebste Freundin oder der beste Kamerad eures Kindes noch nie bei euch übernachtet und euren Familienalltag von morgens bis abends miterlebt, sollte das auf alle Fälle vor einer gemeinsamen Reise am Programm stehen – ein miteinander verbrachtes Wochenende kann zeigen, ob auch ein Familienzuwachs auf (Urlaubs-)Zeit funktionieren könnte. Je besser ihr euren potenziellen, kleinen Reisebegleiter kennt, umso leichter kann eine Entscheidung getroffen werden.

Übrigens lässt es sich nicht pauschal sagen, ab welchem Alter Kinder bereit sind, mit einer anderen Familie zu urlauben – das hängt wesentlich vom Charakter und von der Reife ab. Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie vertraut der potenzielle kleine Feriengefährte mit eurer Familie ist. Vor dem Grundschulalter sind allerdings wohl die wenigsten reif genug, um einen Urlaub ohne Mama und Papa zu verbringen. Ab einem Alter von etwa sechs, sieben Jahren kann ein Kind aber durchaus abschätzen, was es heißt, beispielsweise eine Woche ohne die Eltern zu verreisen – und so auch selbst den Wunsch dazu äußern.

 

Die Sache mit dem lieben Geld

Erfahrungsbericht

Wichtige Punkte einer möglichen Kostenbeteiligung

  • Reisekosten (Flug, Ausgaben für Sprit)
  • Unterkunft
  • Verpflegung, Restaurantbesuche, Eisdiele
  • Eintrittskosten (Schwimmbad, Museum)
  • Extraausgaben (Surf- oder Skikurse)
  • Telefon

Gespräche über Geld sind den meisten unangenehm – sie sind aber notwendig, möchte man nicht auf so mancher Urlaubsausgabe sitzen bleiben oder gar die Freundschaft riskieren: Eventuell spart das mitreisende Kind sein Urlaubstaschengeld oder verwendet es nur für seine Wünsche. Ärgerlichen Streit und Enttäuschungen vermeidet ihr, indem ihr mit den Eltern des mitreisenden Kindes genau abklärt, an welchen Kosten sie sich beteiligen (sollen).

Wesentlich ist aber ebenso die Höhe der Kosten: Manche kochen beispielsweise auch im Urlaub selbst, andere gönnen sich tägliche Restaurantbesuche – das kann sich aber nicht jeder leisten. Damit die Eltern eures Reisegefährten nach den Ferien nicht in finanzielle Nöte geraten, müsst ihr sie unbedingt über die geplanten Ausgaben informieren.

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