Spartipps für FamilienSparen auf ReisenDie besten Spartipps – Teil 4: Im Urlaub gut essen und Spaß haben

Im letzten Teil unserer Reihe „Sparen auf Reisen“ geht es um das leibliche und geistige Wohl im Urlaub. Wie könnt ihr die Kosten für die Verpflegung niedrig halten und wie viel solltet ihr für Freizeit und Spaß einplanen – ohne das Budget zu sprengen?

Teil 4 von 6 der Serie Spartipps für Familien

von KidsAway-Redaktion

Viel Spaß im Urlaub - und trotzdem günstig

Viel Spaß im Urlaub - und trotzdem günstig

© FlickR/Havenholidays

Nun habt ihr ein super Schnäppchen beim Flug gemacht oder seid preiswert ins Umland gefahren, übernachtet günstig auf dem Campingplatz oder teilt euch die Kosten der Ferienwohnung mit den Großeltern – aber noch etwas bedroht die Reisekasse: die tägliche Versorgung der hungrigen Meute summiert sich schnell. Das Eis am Strand und die schöne Halskette vom Markt sind auch nicht umsonst – und schließlich seid ihr ja auch im Urlaub, da ist es geradezu Pflicht, sich auch mal was zu gönnen! Unsere Spar-Experten helfen wieder mit vielen Tipps.

Freizeit – ein teurer Spaß?

Der eigentliche Grund des Reisens sind ja die Erlebnisse, die man unterwegs hat und die Sehenswürdigkeiten, die man dort anschaut. Genau das ist aber gleichzeitig mitunter sehr teuer. Hier solltet ihr im Vorhinein besprechen, was Vergnügen und Erholung für euch wert sind, welche Erlebnisse ihr unbedingt haben wollt und worauf ihr vielleicht auch verzichten könnt. Sprecht eure Budget-Vorstellungen mit älteren Kindern unbedingt vorher ab, um Frust und Zank zu vermeiden!

Marshmallows am Lagerfeuer - lecker, günstig und ein Abenteuer!

Marshmallows am Lagerfeuer - lecker, günstig und ein Abenteuer!

© FlickR/OakleyOriginals

Auch mit wenig Geld könnt ihr mit euren Kindern auf Reisen viel Spaß haben. Die wichtigste Regel: Bewegt euch abseits der Touristenpfade und legt ab und zu den Reiseführer weg. Statt Sehenswürdigkeiten (die Eintritt kosten) abzuhaken, bummelt lieber mit offenen Augen durch die Straßen einer Stadt, genießt die Atmosphäre, entdeckt Spielplätze und Orte, an denen sich die Einheimischen vergnügen.

In warmen Ländern spielt sich das Leben draußen vor allem morgens und abends ab, mittags sind nur Touristen unterwegs. Je mehr ihr euch selbst bewegt, desto weniger müsst ihr bezahlen; Baden, Wanderungen und Spaziergänge gehören zu den budgetfreundlichsten Urlaubsaktivitäten. Bonus: Alle Kinder freuen sich, wenn sie sich nach Herzenslust bewegen können; das ist ihnen garantiert lieber als Führungen durch Museen oder Stillsitzen in überfüllten Minibussen.

Wohnt ihr im Urlaub in einer Ferienwohnung, könnt ihr mit guter Vorbereitung auch den gefürchteten Schlechtwetter-Perioden trotzen, ohne viel Geld für Hallenbäder und Erlebnisparks auszugeben: Nehmt genügend Spiel-, Bastel- und Lesematerial mit, um alle Familienmitglieder zu beschäftigen, packt Regenkleidung ein und informiert euch vor der Reise, welche (bezahlbaren!) Attraktionen es in eurer Nähe gibt.

Die Recherche sollte euch auch auf die Website eures Urlaubsortes führen: Viele Destinationen bzw. ihre Tourismus-Agenturen locken mit Rabatten auf Eintrittskarten, Hotelübernachtungen und Restaurants, weiß Antje von mee(h)r-erleben. Auch Eintrittskarten können oft im Vorfeld günstiger gebucht werden, womit ihr euch nebenbei viel Wartezeit an den Kassen spart, etwa im Disneyland.

Viele Vergünstigungen in Europa bekommt ihr zum Beispiel, wenn ihr ADAC-Mitglied seid – einfach mal nachfragen! In Orlando gibt es die kostenlose Magic Card für Rabatte auf Eintrittskarten, Restaurants und Hotels, hat uns Antje verraten.

Weltwunderer-Tipp: Wenn ihr sowieso draußen unterwegs seid, könnt ihr Freizeitspaß auch noch mit günstigem Essen verbinden: In vielen Ländern ist Angeln im Meer auch ohne Angelschein erlaubt; Miesmuscheln könnt ihr am Meer einfach von den Felsen pflücken. Auch im Wald warten reichlich Leckereien wie Pilze und Beeren (Achtung, nur die nehmen, die ihr genau kennt!). Wer sich auf diese Weise selbst versorgt, sichert den Kindern gleichzeitig ein tolles Urlaubserlebnis!

Fragen kostet nichts!

Fragen solltet ihr jeden, den ihr trefft: andere Reisende (möglichst solche mit Kindern), aber auch die Dame an der Rezeption und den Kellner im Restaurant. Einheimische haben meist die besten Tipps, wo ihr den schönsten Strand oder die leckerste Tapas-Bar findet.

Gefährlich: die Souvenir-Falle

Gefährlich: die Souvenir-Falle

© FlickR/luisvilla

Um nicht in die Falle der vielen, vielen netten Souvenirs, Andenken und Kinkerlitzchen zu tappen, für die ihr zu Hause sowieso keine Verwendung habt: Meidet Souvenirshops und -stände, bummelt nur mit fast leerem Portemonnaie über Märkte und gebt größeren Kindern einen eigenen kleinen Betrag in die Hand, den sie selbständig ausgeben können. Betteln um mehr ist verboten!

Do it yourself

Wenn ihr ein knappes Budget habt, solltet ihr auf gebuchte Touren, Führungen etc. nach Möglichkeit verzichten – oder zumindest im Vorhinein genau recherchieren, welche sich wirklich lohnen. Gerade mit Kindern lohnen sich stundenlange Busausflüge oder die trockenen Erklärungen eines Guides nicht. Lest euch das Angebot vor der Buchung genau durch und fragt nach, ob es für Kinder geeignet ist.

Julia von den Backpacker-Kids meint: Die allermeisten Ausflüge und Aktivitäten lassen sich privat genauso organisieren und bieten dann sogar einen Mehrwert: den Stolz, eine Sehenswürdigkeit selbst mit öffentlichen Verkehrsmitteln, per Fahrrad oder Moped gefunden zu haben (das ist meist einfacher, als man denkt), mehr Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und eine viel tiefere Erfahrung, als wenn ihr in einer großen, lärmenden Gruppe von Touristen unterwegs seid.

Im Endeffekt müsst ihr natürlich selbst entscheiden, was euch wichtig ist; wenn ihr auf die Chinesische Mauer, Schwimmen mit Delfinen oder den Pariser Louvre verzichtet, nur weil das Eintritt kostet, dann werdet ihr euch wahrscheinlich bis ans Ende eurer Tage ärgern. Denkt also dran: Sparen ist nicht alles.

Sarah und Julian meinen in solchen Fällen: „Wir sind wahrscheinlich nur einmal hier, dann möchten wir das auch erleben!“

Günstig essen im Urlaub

Wenn es ums Essen geht, können Kinder gut und schlecht fürs Budget sein: Die Kleineren essen noch sehr wenig und sind anspruchslose Esser, die notfalls mit einer Schale Reis oder einem Brötchen zufrieden sind. Ein hungriger Teenager kann seinen Eltern im Urlaub jedoch „die Haare vom Kopf fressen“ – oder wenigstens ein Loch ins Budget.

Spiel und Spaß können im Urlaub schnell teuer werden

Spiel und Spaß können im Urlaub schnell teuer werden

© Weltwunderer

Mit einem Baby seid ihr auf Reisen klar im Vorteil: Es isst sowieso sehr wenig, kann eventuell noch gestillt werden (was auch gesundheitlich auf Reisen sehr zu empfehlen ist, denn Muttermilch ist keimfrei und enthält wichtige Abwehrstoffe!) und ist ansonsten mit weichgekochtem und zerdrücktem Gemüse, Reis und/oder Kartoffeln zufrieden – Grundnahrungsmittel, die in den meisten Ländern der Erde wenig kosten. Nicht umsonst empfehlen Reise-Experten wie Inka Schmeling, während der Elternzeit mit dem Nachwuchs die Welt zu entdecken; aus finanzieller Sicht wird es nie wieder so günstig sein!

Am sparsamsten seid ihr in puncto Verpflegung – auch mit älteren Kindern – mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil unterwegs. Die einzige Falle, die dann lauert, sind Fast-Food-Restaurants, die zum bequemen „Drive in“ direkt an der Autobahn einladen. Finger weg!

Antje von mee(h)r-erleben empfiehlt für Reisen mit dem Auto: „Immer genügend Reiseverpflegung mitnehmen, denn gerade die Kleinigkeiten wie Getränke, Sandwiches etc.  summieren sich bei einer Familie ganz schön. Ideal ist es, immer eine Kühlbox mit Getränken und Snacks dabei zu haben.“ So spart ihr das Geld für teures Fast Food, das eure Kids sowieso nicht lange satt macht – und das oft so viel Zucker und Salz enthält, dass die Weiterfahrt mit zappelnden und durstigen Kindern kein Spaß mehr ist.

Dieser Tipp für die Hin- und Rückreise gilt natürlich auch für den Urlaub an sich: Wer mittags im Park picknickt und zum Frühstück ein Baguette im Hotelzimmer isst, spart sich die teure Halbpension oder noch teurere Restaurantbesuche – die mit Kindern ja meist sowieso kein Vergnügen sind, meint die Hudson Family. Wenn ihr auf den eigenen vier Rädern reist, solltet ihr daher so viele Vorräte wie möglich einpacken; das ist günstiger (Deutschland ist im westeuropäischen Vergleich ein billiges Land!), spart euch Zeit, die ihr ansonsten in fremdsprachigen Supermärkten verbringt, und sichert mäkeligen Essern vertraute Mahlzeiten.

Geschickt essen gehen für wenig(er) Geld

Spaghetti, Pizza & Co. sprengen schnell die Reisekasse

Spaghetti, Pizza & Co. sprengen schnell die Reisekasse

© FlickR/OiMax

Aber auch auf Fernreisen mit dem Flugzeug seid ihr nicht vor Ort zu täglich drei teuren Restaurantbesuchen verdammt. In vielen Ländern gibt es köstliches und sehr preiswertes „Street Food“ in Garküchen am Straßenrand oder günstige Take-aways, in denen das Essen oft besser schmeckt als in Restaurants – die sind nämlich vor allem in touristischen Gegenden auf zahlkräftige Ausländer eingestellt, weiß Julia von den Backpacker-Kids. Von ihr kommt auch die eiserne Regel: „kein Western Food!“ Pizza und Spaghetti sind zwar bei den Kindern beliebt, kosten aber meist mehr als lokales Essen.

Waldemar Piontek ist mit seiner Familie in Südostasien oft in sehr günstigen Restaurants gewesen. Sein Trick: nicht die Empfehlungen aus dem Reiseführer aufsuchen, dort versammeln sich meist die Touristen. Fragt Hotelangestellte nach ihren Empfehlungen und schaut nach mit Einheimischen gefüllten Restaurants.

Ein gutes Indiz: wenn es keine englischsprachige Speisekarte gibt. Ein ganz schlechtes Zeichen: Wenn im Restaurant nur westliche Touristen sitzen und euch die Angestellten bereits mit der Speisekarte in der Hand auf der Straße abfangen. Hier heißt es: entweder schon vorher aushandeln, dass ihr weniger bezahlen wollt oder ein kostenloses Dessert bekommt (das ist oft kein Problem!) oder gleich weitergehen.

TippAchtung, versteckte Kosten!

Achtet auf das „Kleingedruckte“: In vielen Ländern schlagen Restaurants zusätzliche Gebühren für das Gedeck, die Bedienung oder das Nachfüllen von Getränken auf; in den USA ist die Mehrwertsteuer oft nicht im angegebenen Preis enthalten. Immer genau hinschauen!

 

Sparen könnt ihr auch, indem ihr die Essenszeiten geschickt wählt: Mittagessen ist in Restaurants oft günstiger als Abendessen, in Frankreich gibt es zum Beispiel unter der Woche sehr preiswerte Mittagsmenüs mit drei Gängen. Auch die Lage eines Restaurants ist entscheidend: Direkt im Stadtzentrum ist es wesentlich teurer als in Vororten, China-Town oder in der Nähe einer Universität.

Weltwunderer-Tipp: Wenn ihr nicht Stammgäste seid und eure Kinder die Speisekarte gut kennen, bestellt für zwei Kinder nur ein Essen (und einen leeren Teller dazu). Wenn es überraschend gut schmeckt, könnt ihr immer noch nachordern. Auch hier zeigt sich der Vorteil von Take-aways und Garküchen am Straßenrand: Kinder können das Essen vorher sehen und riechen, vielleicht sogar kosten. Keine bösen Überraschungen – und das „open cooking“ gibt es gratis dazu!

Für kleine Mäuler unter zwei Jahren oder schlechte Esser genügen auch Häppchen von Mamas und Papas Teller, für einen kleinen Obolus bekommt man eigentlich überall ein Schälchen weißen Reis oder gekochte Kartoffeln. Und wenn die Kinder ihre Portion gerade jetzt nicht schaffen, könnt ihr in jedem Restaurant darum bitten, die Reste für euch einzupacken. Damit ist das nächste Picknick schon halb gesichert.

Selbst ist der Koch

Noch günstiger als ein gekaufter Imbiss ist selbst kochen – das klappt vorzüglich in Ferienwohnungen und Wohnmobilen, aber auch in Appartements und im Zelt kann man mit kleiner Ausrüstung und ein wenig Fantasie leckere Mahlzeiten zaubern, die dann nur noch einen Bruchteil kosten. Waldemar Piontek empfiehlt, dafür immer einen kleinen Benzin- oder Spirituskocher mitzunehmen; darauf lassen sich nicht nur Dosen aufwärmen, sondern auch ganze Menüs für die Familie kochen. „Dafür sind keine mehrflammigen Herde notwendig; wichtig ist die Reihenfolge.“ Der Vorteil sind nicht nur die geringeren Kosten; besonders mit heiklen Essern und in exotischen Ländern umgeht ihr mit vertrauten Mahlzeiten einen großen Stress-Posten im Urlaub.

TippUrlaubsvegetarier

Wenn nicht generell, kann man doch auf Reisen weitgehend auf Fleisch verzichten. Es gehört in jedem Land der Welt zu den teuersten Nahrungsmitteln, ist hygienisch mitunter zweifelhaft und hält sowieso nicht lange satt.

 

Kochen im Hotel – das geht!

Im Hotel könnt ihr mit einem Tauchsieder und einem Vorrat an Fertignahrung immerhin eine Suppe oder Haferbrei für heißhungrige Mäuler zubereiten; viele Hotels haben auch Wasserkocher auf dem Zimmer oder leihen euch einen. Den Kühlschrank könnt ihr ebenfalls benutzen – für das Aufbewahren von Snacks, Obst usw., das ihr unterwegs gekauft habt. Kalte Mahlzeiten könnt ihr sehr kostengünstig und gemütlich auf dem Zimmer einnehmen; gerade kleinere Kinder danken euch die Ruhe. Nahezu jedes Hotel legt auch einen kleinen Vorrat an Kaffeepulver, Teebeuteln etc. aus. Nehmt diese Tütchen und die Kekse mit – beim nächsten Picknick freut ihr euch darüber.

Die meisten Frühstücksangebote kommen heutzutage in Buffet-Form daher. Hier könnt ihr – im moderaten Rahmen – eure Vorräte für den Vormittag aufstocken und ein paar Brötchen, Joghurts oder Bananen einpacken. Kinder sind nicht auf Befehl hungrig und in der aufregenden Hotel-Umgebung vergessen sie ihren Frühstückshunger oft; bis ihr unterwegs seid und das Buffet geschlossen hat natürlich.

Clever trinken

Julia von den Backpacker-Kids hat einen weiteren wichtigen Hinweis, um die Restaurant-Rechnung klein zu halten: „Was Geld spart, ist der Nicht-Konsum von Alkohol und süßen Getränken.“ Die Idee: Alkohol ist in der Gastronomie immer teurer als im Laden; verkneift euch also den Wein zum Essen und trinkt ihn dafür nachher in Ruhe auf der Terrasse, wenn die Kinder schlafen. In einigen Ländern ist es sogar erlaubt, selbst gekaufte alkoholische Getränke mit ins Restaurant zu bringen (BYO, also „bring your own“), dann zahlt ihr nur ein Korkgeld.

Wasser löscht den Durst, alles andere ist Nahrung: Gerade, wenn ihr im Urlaub häufig  außerhalb esst, vereinbart mit den Kindern am besten vorher, dass es nur einen Softdrink pro Tag gibt – wenn überhaupt. Denn wer soeben ein ganzes Glas Cola ausgetrunken hat, der schafft das Essen, das für ihn bestellt wurde, garantiert nicht mehr. Und das ist schade, denn bezahlen müsst ihr es ja trotzdem.

Leitungswasser gehört in Deutschland zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln und ist als Getränk absolut ausreichend. Anstatt teure und schwere Wasserflaschen zu kaufen, reicht im Urlaub eine Trinkflasche, die ihr an jedem Wasserhahn nachfüllen könnt. In vielen anderen Ländern ist das Leitungswasser leider nicht zum Trinken geeignet – aber wenn ihr wirklich sparen wollt (oder eine große Familie seid), könnt ihr Leitungswasser vor dem Trinken abkochen oder filtern. Das lohnt sich zwar nur bei Mengen von mindestens 20 Litern, aber das gute Gewissen, keinen Plastikmüll verursacht zu haben, gibt es gratis dazu!

Clever einkaufen

Wenn ihr selbst kocht, müsst ihr früher oder später Zutaten einkaufen – aber nicht irgendwo! Vor allem in touristischen Gegenden sind die Preisspannen enorm und die Lebensmittelpreise sind in Europa fast überall höher als in Deutschland. Schaut euch um, bevor ihr einkauft, empfiehlt Julia von den Backpacker-Kids: Günstiger als die kleinen Läden in der Innenstadt sind Wochenmärkte der Einheimischen oder große Supermärkte am Stadtrand. Dort greifen die „economies of scale“: Wenn ihr Großpackungen kaufen könnt, ist das insgesamt billiger.

TippHandeln ist Pflicht!

Vorsicht auf Märkten, wo keine festen Preise an den Waren stehen: Schaut erst, wie viel die Einheimischen bezahlen, und feilscht immer um den Preis!

 

Bezüglich des Speiseplans solltet ihr euch am Geschmack der Einheimischen orientieren, wenn ihr die Zutaten vor Ort kauft. Während Kartoffeln und Brot in Europa ein Grundnahrungsmittel sind, gelten sie in anderen Gegenden als ungewöhnliche Delikatesse und sind wesentlich teurer; edler Fisch und Meeresfrüchte sind in küstennahen Regionen Asiens frisch und extrem preiswert. Ein Kochbuch und ein wenig Recherche im Vorhinein sparen euch nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Stress, wenn ihr eure Mahlzeiten plant.

Den ultimativen Spartipp beim Essen hat uns Waldemar Piontek verraten – allerdings mit einem Augenzwinkern: „Eine Tütensuppe kaufen und an Haustüren nach heißem Wasser dafür fragen. Wenn man mitleiderregend genug aussieht, wird man fast immer zum Essen eingeladen – und kann die Tütensuppe stecken lassen.“ Tatsächlich ist es schön, wenn man auf Reisen von Einheimischen zum Essen eingeladen wird, so wie es den Weltwunderern in Neuseeland erging. Aber kalkulieren solltet ihr damit nicht!

Was und wie esst ihr am liebsten, wenn ihr im Urlaub seid? Und auf welches Urlaubsvergnügen würdet ihr nicht verzichten wollen?

Mit diesem Beitrag endet unsere Spar-Reihe, die wir anlässlich des Weltspartags am 30. Oktober begonnen haben. Unseren Reise-Experten Chris, Antje, Julia, Waldemar, Sarah und Julian, Inka Schmeling, Henning von REISS AUS! family, den Weltwunderern und der Hudson Family danken wir für ihre vielen nützlichen Tipps!

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