Liebeserklärung22 Dinge, die wir am Camping mit Kindern lieben

Camping mit Baby oder Kind - eine herrliche Art, Urlaub zu machen. Findet jedenfalls unsere Redakteurin Jenny Menzel und hat 20 Gründe aufgeschrieben, warum sie den Urlaub unter freiem Himmel jeder anderen Unterkunft vorzieht. (Bei schönem Wetter jedenfalls.)

von KidsAway-Redaktion

Nur einer von 22 Gründen, warum Camping mit Kindern fetzt © Deyan Georgiev - Fotolia.com

Nur einer von 22 Gründen, warum Camping mit Kindern fetzt

© Deyan Georgiev - Fotolia.com

Camping mit Kindern ist eine tolle Art, den Familienurlaub zu verbringen – wenn man bereit ist, auf ein wenig Komfort zu verzichten, eröffnen sich wunderschöne Möglichkeiten, die Natur oder auch die Gesellschaft anderer Familien zu genießen. Ganz davon abgesehen, dass ein Campingausflug Balsam für schmale Familien-Reisebudgets ist.

KidsAway-Redakteurin Jenny Menzel macht mit ihren drei Kindern (und Mann) Campingurlaube, seit diese wenige Monate alt sind – aus Kostengründen, aber auch aus Überzeugung.

Hier listet sie ein paar wertvolle Kleinigkeiten auf, die sie am Camping mit Kindern besonders liebt – und wegen denen sie eine Isomatte einem Hotelbett jederzeit vorzieht:

 

Was wir beim Camping mit unseren Kindern lieben:

… das Staunen der Kinder (jedes Jahr wieder!), wie groß das aufgebaute Zelt doch ist – und das emsige „Sich-Einrichten“, sei es nur für eine Nacht

… die Entspannung, die eintritt, wenn das Zelt aufgebaut und eingeräumt ist, die Kinder davongesprungen sind und man den ersten Camping-Kaffee trinkt

… die sofortige Vertrautheit, die einen mit seinen Zeltnachbarn verbindet, auch wenn die gerade erst aufgebaut haben; ohne Türschlösser und schalldichte Fenster sind alle Camper eine große Familie

… das tolle Gefühl, endlich mal wieder barfuß zu laufen

… das Gefühl, früh aus dem Zelt zu treten und die Welt ganz still daliegen zu sehen – bis das Baby fröhlich juchzt und mit nackten Füßchen auf die morgenfrische Wiese tapst

… die Verbundenheit zwischen Campern: man hilft, wenn Hilfe gebraucht wird, füttert andere Kinder zusammen mit den eigenen ab und kann schnell mal einen Spaziergang zu zweit machen, während der Nachwuchs mit seinen neuen Freunden spielt

… die Nähe zur Natur, die man als Städter schon ganz vergessen hatte: das Gefühl der Luft nach einem Regenguss, das staubige Licht eines Sommerabends, das endlose Zirpen der Grillen und das morgendliche Vogelkonzert

… die Freude auf den Gesichtern der Kinder, die von morgens bis abends unbeaufsichtigt in Schlampersachen über den Campingplatz toben und sich schmutzig machen dürfen

… die freudige Neugier in den Augen deines Babys, das vorsichtig oder begeistert den Waldboden erkundet, Sand kostet und Käferchen verfolgt

… die Gelassenheit, stundenlang in der Sonne am Frühstückstisch zu sitzen und zu schnacken, während die Kinder schon lange auf dem Gelände unterwegs sind – und wenn wir spontan losgehen wollen, dann lassen wir das schmutzige Geschirr halt stehen!

… der Genuss einer einfachen Mahlzeit vom Campingkocher oder vom Grill – Spaghetti mit Tomatenpapp schmecken an der frischen Luft zehnmal besser als zu Hause und es ist total egal, wenn gekleckert wird

… die Gemütlichkeit, stundenlang mit den Kindern eingekuschelt in den Schlafsäcken herumzuliegen, wenn es draußen zu nass oder zu kalt ist

… die Aufregung, die einkehrt, wenn dicke Wolken heraufziehen: schnell Regenplanen aufspannen, alles zusammenräumen muss – und dann alle ins Zelt! Uff, wieder mal geschafft.

… das herrlich beruhigende Geräusch von Regentropfen auf Zeltdach (eine Weile jedenfalls…)

… die grusel-lustig schnatternden Kinder, die gaaar keine Angst vor dem Gewitter haben, das an den Zeltplanen reißt

… das Scheißegal-Gefühl beim Blick in den Waschraum-Spiegel: im Campingurlaub muss man sich weder schminken noch zurechtföhnen (waschen sollte man sich allerdings ab und zu)

… die selig entspannten Gesichter von Kindern, die draußen Mittagsschlaf machen

… die Ruhe, die mit der Abenddämmerung ganz von selbst einkehrt – genau wie die Kinder, die ganz von selbst in der hereinbrechenden Dunkelheit zum Zelt zurückfinden und „Hunger!“ schreien

… die wohlige Müdigkeit nach einem Tag an der frischen Luft – und die täglich neue überraschende Erkenntnis, dass man zu einem zufriedenen Leben nicht viel braucht

… das wohlige Frösteln, mit dem man an einem kühlen Abend in den Schlafsack kriecht, wo ein paar warme, tief schlafende Bündel schon warten

… die Ehrfurcht vor der großen, weiten Welt, die nachts um dich herum erklingt, wenn der ganze Campingplatz schläft und nur die Sterne auf dich herabscheinen

… die Leichtigkeit, mit der man binnen einer Stunde sämtliche „Zelte abgebrochen“ hat, um weiterzufahren an einen neuen, unbekannten Ort (oder einfach einen mit besserem Wetter)

 

Was liebt ihr am Camping-Urlaub mit Kindern? Oder hat euch dieser Beitrag Lust gemacht, es mal zu versuchen?

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