Umweltfreundlich reisen mit KindernGroße und kleine Tipps für ein besseres Umwelt-Gewissen

Umweltschutz im Urlaub: ein Thema, bei dem viele das Gesicht verziehen. Trotz schlechtem Gewissen: Wir fliegen und fahren gern auf Reisen, so oft es eben geht. Für euer Gewissen haben wir aber eine Menge Tipps gesammelt, mit denen ihr ganz nebenbei im Urlaub die Umwelt schützen könnt.

von KidsAway-Redaktion

Umweltschutz beim Reisen? Na klar! © Pixabay

Umweltschutz beim Reisen? Na klar!

© Pixabay

Wenn ihr nicht gerade mit der Bahn oder per Fahrrad in den Urlaub aufbrecht, reist das schlechte Gewissen heutzutage immer mit: Beim Fliegen wird tonnenweise Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen, und dass das Auto mit seinem Verbrennungsmotor die Umwelt verpestet, kann man ja direkt riechen, wenn man im Sommerferien-Stau mal kurz das Fenster herunterlässt.

Auf Reisen verzichten? Undenkbar. Zum Glück gibt es genug Möglichkeiten, mit denen ihr eure Familienreise ein wenig (oder auch ein ganzes Stück) umweltfreundlicher gestalten könnt.

Umweltfreundlich reisen: das sind die besten Ideen

Die offensichtlichen Tipps kennt ihr schon: Verzichtet auf Flug- und Autoreisen und steigt auf die Bahn oder auf noch emissionsärmere Verkehrsmittel um. Ideal für die Umwelt sind Fahrrad, Paddelboot oder die eigenen Füße.

-> Richtig cool sind Benjamin und seine Tochter, die jedes Jahr eine mehrwöchige Tour auf ihren Longboards machen.

 

Auch wenn es euch unwiderstehlich in die Ferne zieht, könnt ihr die CO2-Belastung durch das Fliegen reduzieren: Plant statt mehrerer Kurztrips lieber eine längere Reise, bei der ihr mehr Zeit vor Ort verbringt; dann fallen die beiden Flüge weniger ins Gewicht (und mit Kindern ist es eh viel entspannter, wenn man mehr Zeit hat).

Daneben könnt und solltet ihr euer schlechtes Umwelt-Gewissen beim Fliegen durch Kompensationszahlungen erleichtern: Umweltschutzorganisationen wie myClimate oder Atmosfair nehmen eure Spende, die auf der Grundlage des verbrauchten Kohlendioxids errechnet wird, gern an und schützen damit an anderer Stelle die Umwelt.

 

Umweltfreundlich skifahren? Das geht!

Auch Skiurlaube können umweltverträglich sein © Pixabay

Auch Skiurlaube können umweltverträglich sein

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Skiurlaube sind mit dem Gedanken an Umweltschutz gar nicht vereinbar – normalerweise. Die immer größer werdenden Skigebiete fressen sich in die Berghänge der Alpen hinein, verbrauchen immense Mengen an Wasser für Kunstschnee und verschmutzen durch die an- und abreisenden Touristenmassen auch noch die Luft.

Wenn dann noch unzählige Skifahrer abseits der Pisten durch den Tiefschnee pflügen und an den Pisten ihren Müll hinterlassen, sieht es im Sommer traurig aus.

Wenn ihr unbedingt auf die Piste wollt, dann sucht euch bewusst ein kleineres Skigebiet aus, in dem man auf Umweltverträglichkeit achtet, das Freeriden nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt und keine Schneekanonen nutzt.

Das sind zum Beispiel Berchtesgaden, Werfenwang oder Arosa (auf www.alpine-pearls.com könnt ihr nach einem passenden Skiort suchen).

Eine Anreise mit der Bahn und Shuttlebussen ist nicht überall, aber doch in einigen Skigebieten möglich. Und immer mehr Unterkünfte verweisen stolz auf Umweltschutz-Siegel wie das deutsche Viabono-Zertifikat oder das österreichische Umweltzeichen.

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