Spielideen für Kinder auf ReisenFamilienspiele für den UrlaubDie besten Urlaubsspiele zum Mitnehmen

Der Koffer ist schon fast voll, aber ein paar Spiele für die ganze Familie müssen doch noch hinein. Urlaubszeit ist schließlich Spielzeit! Wir haben die besten Urlaubsspiele für jedes Alter und jede Koffergröße gesammelt.

Teil 5 von 16 der Serie Spielideen für Kinder auf Reisen

von KidsAway-Redaktion

Gewonnen! Spiele gehören zum Familienurlaub

Gewonnen! Spiele gehören zum Familienurlaub

Kleine Spiele

Wenn wirklich nicht viel Platz ist, passen diese Spiele zur Not auch in Mamas Handtasche; dann sind sie nicht nur in der Ferienwohnung oder im Zelt zur Hand, sondern auch mal schnell zwischendurch, wenn die Bestellung im Restaurant wieder auf sich warten lässt…

Würfel

Ein Würfel kostet fast nichts und birgt unendliche Spielmöglichkeiten; zusammen mit einem bis fünf weiteren Würfeln und einem Becher kann man Spiele für jedes Alter miteinander spielen: Lügenmäxchen, Kniffel, Macke und wie sie alle heißen.

Habt ihr die Würfel vergessen, dann holt doch euer Smartphone heraus und benutzt eine Würfel-App! Die gibt es kostenlos und mit echtem Schüttel-Feeling für Android und iPhone.
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Block und Stift

Papier ist geduldig, und ein größerer Notizblock mit ein paar Stiften kann schon für genügend Beschäftigung sorgen. Auf Papier lassen sich hunderte Spiele spielen: Stadt-Land-Fluss, Onkel Fritz sitzt in der Badewanne und spinnt, Schiffe versenken, Tic Tac Toe, Galgenraten …

 

Mikado

Eine Faust voll Holzstäbchen mit bunten Markierungen genügt, um hibbelige Grundschüler zur Ruhe zu bringen: Wer nämlich beim Herausziehen der Stäbchen aus dem verworrenen Stapel wackelt, der hat verloren! Mitspielen dürfen so viele, wie wollen – nur am Tisch wackeln darf keiner.

Je nach Ausführung kostet ein Mikado ab 3 Euro (achtet auf Qualität, die Stäbchen sollten gerade sein!), die Stäbchen sind etwa 25 cm lang.
Spiel “Vier gewinnt” bei Amazon erhältlich

 

Vier gewinnt


Auch hier kämpfen zwei Spieler ein Gedankenduell: Wer schafft es zuerst, vier Steine der eigenen Farbe in einer Reihe oder Diagonale anzuordnen, und wer sieht die Spielzüge des Gegners weit genug voraus, um seine Pläne zu durchkreuzen? Dieses Spiel mit Suchtgefahr ist klein, handlich und perfekt für zwischendurch. Nur kleinere Geschwister, die Spielsteine klauen und herunterschlucken, verträgt es nicht. Abmessungen: 23×16 cm, Preis: etwa 8 Euro
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Flohspiel

Schon dreijährige Kinder können es schaffen, ein Plättchen (den Floh) mit Hilfe eines weiteren Plättchens zum Hüpfen zu bringen. Das Ziel: Alle Flöhe in den Behälter (oft eine Dose) schnipsen. Mitspielen kann die ganze Familie, aber aufpassen, dass kleine Geschwister die bunten Chips nicht stibitzen! Preis: um 7 Euro.
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Mastermind

Für kombinationsstarke Kinder im Grundschulalter ab acht Jahre eignet sich dieser Logik-Trainer, mit dem man knisternde Duelle austragen kann: Errät man in höchstens acht Schritten die Farbkombination, die der Gegner versteckt eingegeben hat? Abmessungen: 23x16x5 cm, Gewicht: ca. 250 g, Preis: etwa 8 Euro.
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Faden

Wenn gar nichts anderes da ist, genügt ein etwa ein Meter langer Faden oder Gummi, den man mit einem kleinen Knoten zu einem Ring zusammenknüpft. Dann kann man entweder allein knifflige Fadenspiele wie den Hexenbesen, die Sibirische Hütte oder die Maus konstruieren und die Umstehenden mit seiner Fingerfertigkeit verblüffen, oder man spielt zu zweit das auf allen Schulhöfen bekannte „Abnehm“-Spiel, bei dem man sich die Fadenfiguren hin- und herreicht. Die Anleitungen könnt ihr euch vor der Reise ausdrucken und dann geduldig üben – das Staunen der anderen Kinder (und Erwachsenen) ist ein großer Ansporn für Schulkinder!

 

Kartenspiele

Karten nehmen wenig Platz weg, können nicht kaputt gehen und lassen sich immer wieder spielen; in der Hand, auf dem Schoß oder auch großflächiger auf einem Tisch. Schon vierjährige Kinder können bei einigen Spielen mitmachen und üben dabei nicht nur ihre Feinmotorik beim Kartenhalten und Kartensortieren, sondern auch Farben und Zahlen lesen, Kombinationen erkennen und Spielzüge planen. Nicht zu vergessen: geduldig warten, bis man dran ist, und sich an die Spielregeln halten!

Es gibt sicher hunderte Kartenspiele; mit einem Skat- oder Rommeeblatt kann man schon zig verschiedene Spiele spielen, daneben warten noch unzählige spezielle Spiele mit eigenen Blättern. Probiert alle Kartenspiele, die ihr mit in den Urlaub nehmen wollt, vorher aus – manchmal passt ein Spiel einfach nicht zur Familie oder es stellt sich als zu schwierig oder zu einfach für eure Kinder heraus.

 

UNO


Wer kennt es nicht: UNO ist heutzutage bekannter als das klassische Mau-Mau, auch wenn es nach demselben Prinzip funktioniert: Farbe auf Farbe oder Zahl auf Zahl ablegen, bis man keine Karten mehr hat. Das Schöne an UNO sind die Zusatzkarten, die das einfache Ablegen mit Hindernissen würzen.

Der Klassiker kostet 6 Euro, die Junior-Version mit Tierbildern statt Zahlen ebenfalls. Kleinere Hände freuen sich vielleicht über einen Kartenhalter.
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Make ‘n’ Break

Ähnlich wie das bekannte Ubongo muss hier ein Spieler möglichst schnell versuchen, die Anweisung auf der Karte korrekt in einen Stapelbau aus fünf farbigen Holzklötzchen umzusetzen – der andere Spieler kontrolliert. Der Clou: Wie viel Zeit man zum Bauen hat, bestimmt der Würfel; der Kontrollspieler würfelt und addiert so lange, bis er bei 15 angelangt ist. Hier üben Erstklässler das Rechnen, ohne es zu merken!

Als Mitbringspiel kostet Make n Break nur um die fünf Euro, die Klötzchen und Karten passen fast in die Hosentasche.
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Rommee

Den Evergreen des Familien-Kartenspiels kennt sicher jeder, und es hat einen Grund, warum Rommee so zeitlos ist. Schon Kinder im Grundschulalter sammeln fleißig Symbole und Zahlen, legen Reihen aus und an und klopfen wie wild nach abgelegten, passenden Karten. Zu langweilig? Dann versucht mal die Version „Räuber-Rommee“, bei der sich alle Spieler gegenseitig die Karten wegnehmen dürfen! Mitspielen kann die ganze Familie, bis zu sechs Personen sind sinnvoll.
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Das Labyrinth der Meister

Die Reiseversion besteht nur aus einem winzigen Kartenstapel, der sich noch fix zwischen die Socken stopfen lässt. Die Gänge zum Schatz können schon pfiffige Kinder im Vorschulalter so verschieben, dass sie Mama und Papa austricksen. Mitspielen können zwei bis vier Spieler. Als Mitbringspiel kostet das Labyrinth nur etwa 7 Euro, die Altersangabe lautet für Kinder ab sieben Jahre.
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Bohnanza


Ein sehr witziges Kartenspiel, bei dem bis zu vier Kinder und Erwachsene (erweiterbar auf sechs) verschiedene Bohnenarten anbauen, ernten, tauschen und verkaufen. Erweiterungen gibt es unter anderem für Seefahrer (La Isla Bohnita), Cowboys (High Bohn), Märchenhelden (Bohnröschen) und Mafiosi (Al Cabohn). Je nach Spielversion wird mehr oder weniger Ablagefläche benötigt, ideal ist ein normaler Esstisch.

Dieses Spiel eignet sich laut Herstellerangabe für Kinder ab 12 Jahren, aber auch jüngere Kinder mit taktischem Geschick haben viel Spaß mit den verschiedenen Versionen, die alle einer eigenen Spielidee folgen und somit sehr abwechslungsreich sind. Die einzelnen Spiele kosten zwischen 6 und 9 Euro.
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Ligretto

Ihr habt wenig Zeit oder keine Lust auf langes Spielen? Dann ist Ligretto ideal – nach spätestens fünf Minuten hektischen Blätterns, Zählens, Schauens und Weglegens ist eine Runde vorbei. Aber ihr werdet garantiert eine nächste Runde spielen wollen, und eine nächste, und eine nächste… Mitspielen können vier Erwachsene und Kinder ab dem Grundschulalter. Ihr braucht nur die Ligretto-Karten und eine etwa 50 x 50 cm große Ablagefläche, am besten einen Tisch oder den sauberen Boden. Seid ihr mehr als vier Personen? Dann kauft einfach ein Ligretto in einer anderen Farbe dazu und spielt zu acht! Eine Ligretto-Box kostet etwa 8 Euro.
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Größere Spiele

Einige sehr schöne Spiele, die für die ganze Familie geeignet sind und Riesenspaß machen, kommen in ebenso riesigen Pappschachteln daher – wo soll man die im Gepäck nur unterbringen? Ganz einfach: Wenn nicht gerade ein großes Spielfeld vonnöten ist, einfach die zum Spiel gehörenden Figuren und Karten in Ziplock-Tüten packen. Der größte Teil der sperrigen Spielekartons ist sowieso Luft.

 

Jenga

Ein großer Spaß schon für mutige Dreijährige, die hier mit herrlichem Nervenkitzel ihre Fingerfertigkeit trainieren können. Das Schöne: Alle haben hier dieselbe Chance, den wackeligen Turm zum Stürzen zu bringen. Zum Spielen wird ein fester, ruhig stehender Tisch benötigt, für Auto oder Zelt ist Jenga daher weniger geeignet.

Die 54 Holzklötze stapeln sich zu einem etwa 50 cm hohen Turm, der fast ein Kilogramm wiegt – also nichts für den Kinderrucksack! Der Preis liegt je nach Qualität und Anbieter zwischen 4 und 35 Euro.
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Quirkle

Nur ein Säckchen voller quadratischer Steine, die mit farbigen Symbolen bedruckt sind, aber der Spielspaß ist endlos. Hier können schon geduldige vierjährige Kinder mithalten – und wenn die Kinder keine Lust mehr aufs strategische Spielen haben, lassen sich mit den Quirkle-Steinen schöne Muster legen und Türmchen bauen. Abmessungen: Säckchen etwa 25 x 25 cm, Gewicht: etwa 500 g, Preis: Die Reiseversion kostet um die 13 Euro.
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Mensch-ärgere-Dich-nicht

Den Klassiker gibt es natürlich auch in praktischen kleinen Reiseversionen mit magnetischen Spielfiguren; die sind für die Finger von Vorschulkindern aber oft noch zu klein. Legt einfach das Spielbrett auf den Boden des Koffers und packt die Figuren und Würfel in eine kleine Tüte, dann kann das Lieblingsspiel deutscher Familien problemlos mit auf Reisen gehen.
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Für größere Kinder

Ihr habt schon ältere Kinder oder sucht eher etwas, um euch selbst zu beschäftigen, wenn eure kleinen Kinder schlafen? Dann haben wir hier noch ein paar anspruchsvollere Vorschläge!

 

Halma, Mühle oder Schach

Als magnetische Reisespiele mit verkleinertem Spielfeld kann man diese Strategie-Klassiker überall zu zweit spielen und muss keine Angst vor verschwundenen oder verrutschten Figuren haben.
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Tabu

Wortgewandte Schüler können sich durchaus mit ihren Eltern messen, wenn es darum geht, einen Begriff zu erklären, ohne die fünf naheliegendsten Wörter dabei zu verwenden oder die Hände zu Hilfe zu nehmen.  Auch hier genügen die Karten und eine Stoppuhr (meist im Handy), die Punkte können die Parteien sich einfach anhand der erratenen Karten merken. Achtung: Beim Tabu-Spielen kann es lustig und laut werden! Ein Tabu-Spiel kostet um die 25 Euro, regelmäßig erscheinen neue Editionen.
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Die Siedler von Catan


Keine Angst, ihr müsst nicht die vielen Pappkarten, Spielkarten, Chips und Baumaterialien des großen Spiels einpacken – wer unbedingt „siedlern“ will, kann das mit einer Kartenversion für zwei Spieler auf der Fläche eines Campingtisches tun. Themensets, die das Grundspiel erweitern, gibt es bereits ab etwa 2 Euro. Das Kartenspiel für bis zu vier Personen ist extra für schnelle Spiele zwischendurch entwickelt worden und dauert nicht mehr als 30 Minuten; noch kürzer und auch noch für das Spielen unterwegs geeignet ist das Siedler-Würfelspiel. Siedlern können schon Strategen ab acht Jahren (besonders das Würfelspiel ist recht einfach), richtig knobeln kann man mit zehn- oder zwölfjährigen Kindern.

Preis: Das Kartenspiel für zwei Spieler gibt es gebraucht ab 11 Euro, das schnelle Kartenspiel für vier Spieler kostet etwa 7 Euro und das Würfelspiel bekommt ihr ab 6 Euro.
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Black Stories

Kein Spiel im eigentlichen Sinne, sondern eine Sammlung von völlig verrückten (und hoffentlich nicht aus der Realität entnommenen) Kriminalfällen findet sich hier. Ein Spieler wählt eine Karte und liest dem anderen den Fall vor; leider gibt es meist nur sehr kryptische Informationen über den Tatort. Aufgabe des Ratenden ist es nun, mit geschickten Fragen herauszufinden, was passiert ist – leider darf der Eingeweihte nur mit Ja oder Nein antworten …

Zum Glück gibt es immer neue Versionen von Black Stories, jede kostet um die 8 Euro – denn hat man einmal alle Rätsel herausgefunden, kann man das Spiel getrost weiterverschenken.
Black Stories (auch Juniorversionen für Kinder) bei Amazon erhältlich

 

Welche Spiele nehmt ihr am liebsten in den Urlaub mit? Erzählt doch mal!

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