Ausflug im AdventTipps für den Familienbesuch auf dem Weihnachtsmarkt

Pünktlich zu Adventbeginn öffnen die Weihnachtsmärkte wieder ihre Pforten – Kinder lieben den verlockenden Duft, die bunten Stände und Köstlichkeiten. Wir haben die passenden Tipps für einen gelungenen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit der gesamten Familie.

von KidsAway-Redaktion

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viel zu entdecken © fotolia.com - davis

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viel zu entdecken

© fotolia.com - davis

Auf die Vorweihnachtszeit freuen sich vor allem Familien mit Kind jedes Jahr sehr, ziehen mit ihr doch besondere Momente, Vorfreude und strahlende Kinderaugen ein. Für viele zählt ebenso der Besuch eines Weihnachtsmarkts zum Pflichtprogramm im Advent.

Auch wer vor seiner Zeit als Mama oder Papa dem lärmigen Trubel rund um die Stände voller Kunsthandwerk, Glühwein und Köstlichkeiten wenig abgewinnen konnte, möchte seinen Kindern die besondere Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt meist nicht vorenthalten: Kinder lassen sich nämlich von Zuckerwatte, Esskastanien und anderen verführerischen Düften, dem angebotenen Klimbim und der entsprechenden Musik oft richtig verzaubern und nehmen die Störfaktoren wie etwa kalte Füße, Betrunkene, viele Menschen und schlechte Sicht, gar nicht wahr. Und uns als Eltern wird beim Anblick der leuchtenden Augen unserer Kleinen richtig warm ums Herz.

Mit unseren Tipps wird der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt für alle Familienmitglieder zu einem tollen jährlichen Erlebnis, auf das sich Mama, Papa und Kind gleichermaßen freuen. Einen Weihnachtsmarkt-Knigge für Familien und Überblick über die schönsten Märkte Deutschlands haben wir schon einmal veröffentlicht.

 

Tipps für den Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Kindern

Ein Bummel durch den Adventsmarkt sollte gut vorbereitet sein, damit sich alle entspannen können – schließlich existieren einige Störfaktoren, die Familien mit Kind den Marktspaß verderben können. Berücksichtigt deshalb Folgendes:

  • Kalten Temperaturen trotzen: Je nach Witterung müsst ihr auf besonders warme Kleidung für euer Kind achten – vor allem bei den sehr Kleinen ist die Gefahr der Auskühlung erhöht. Speziell die Hände und Füße sind sehr schnell sehr kalt – warme, gefütterte Winterschuhe und Handschuhe sind deshalb auch beim Weihnachtsmarktbesuch in der Stadt ein Muss. Für etwas ältere Kinder, die nicht mehr alles in den Mund stecken, eignen sich dabei auch Einweg-Handwärmer oder Wärmepads, die es in lustigen Designs und Formen gibt.

 

  • In der Dunkelheit die Sicht bewahren: Wenn ihr euch in der Dämmerung zum Weihnachtsmarkt euer Wahl begebt, zieht euren Kindern helle Kleidung, am besten mit Reflektoren, an – oft herrscht ein so reges Treiben, dass schnell jemand verloren geht und Dunkelheit und schlechte Sicht tragen ihr Übriges dazu bei. Helle Kleidung kann hier helfen.

 

TippMarkanten Treffpunkt vereinbaren
Für den Fall der Fälle macht mit einem größeren Kind einen markanten Treffpunkt aus, solltet ihr euch am Markt verlieren und gebt ihm einen Zettel mit Namen und Handynummer mit oder hinterlasst ihm eure Handynummer am Unterarm.

 

  • Den Überblick in der Menschenmasse nicht verlieren: Häufig geht es auf dem Weihnachtsmarkt nicht ohne ein regelrechtes Gedränge ab – dies gilt vor allem in der Nähe der Glühweinstände, die man mit Kindern aber schon aufgrund der Betrunkenen und der heißen Kessel am besten meidet. Besonders viel los ist zudem am Wochenende. Begebt euch mit Kindern, falls möglich, während der Woche oder schon untertags zum Weihnachtsmarkt, auch damit sie danach nicht zu aufgedreht sind – in erster Linie solltet ihr dies bei einem Kleinkind berücksichtigen. Schulkinder vertragen den Trubel am Wochenende meistens recht gut. Damit ihr euer Kind in der Menschenmasse nicht verliert, helfen die bereits erwähnten Reflektoren und helle Kleidung. Sprecht euch – bei mehreren Kindern – außerdem ab, wer welches im Auge behält und stellt gemeinsam mit eurem Kind die Regel auf, dass es sich nicht von euch entfernen oder ohne Erlaubnis zu einem interessanten Stand (vor-)laufen darf.

 

TippGlühwein ohne Kinder holen
Wenn für euch der Glühweingenuss zum Weihnachtsmarktbesuch dazugehört, dann sollte einer von euch die heiße Köstlichkeit besorgen, während sich der andere oder eine Begleitperson um euer Kind kümmert.

 

  • Auf den Verkehr achten: In der Regel finden Weihnachtsmärkte zwar in der jeweiligen Altstadt oder einer Fußgängerzone oder an einem Marktplatz statt, aber nicht immer heißt das, dass deshalb kein Verkehrsaufkommen herrscht. In Kassel fährt etwa die Straßenbahn durch die Fußgängerzone – erkundigt euch über ein mögliches Verkehrsaufkommen bei Betreten des Geländes, vor allem wenn ihr die betreffende Stadt, in der sich der Markt befindet, zum ersten Mal besucht.

 

  • Vor dem Besuch abklären: Ein Weihnachtsmarkt lockt nicht nur mit allerlei Köstlichkeiten, sondern auch mit Attraktionen und Waren – mitunter ist es empfehlenswert, vorab zu klären, was gegessen oder gekauft und wie oft Karussell gefahren wird.

 

ErfahrungsberichtKarusselfahren ist nichts für Babys und Kleinkinder
Es gibt zwar in der Regel kein vorgeschriebenes Mindestalter für Karusselfahrten, mitunter vielleicht eine Mindestgröße, aber wir empfehlen, dass ihr euer Kind erst ab dem Kindergartenalter eine Runde fahren lasst – vorausgesetzt, es will das überhaupt. Vorher können Kinder oft noch nicht verstehen, dass sie wirklich sitzen bleiben müssen oder bekommen plötzlich Angst. Anders sieht es aus, wenn es sich um eine Anlage handelt, bei der auch eine erwachsene Begleitperson Platz nehmen darf. Dann könnt ihr das auch mit einem 2,5-Jährigen, der den entsprechenden Wunsch äußert, wagen. Babys haben auf dem Karussel aber generell nichts zu suchen.

 

  • Kinderwagen/Buggy oder Babytrage: Habt ihr die Wahl zwischen Kinderwagen oder Babytrage und fühlt sich euer Kind in Letzterem wohl, lasst die Babykutsche besser daheim – praktischer ist eine Babytrage auf dem Weihnachtsmarkt, vor allem wenn ein großer Besucherandrang herrscht; dann fühlt sich euer Baby oder Kleinkind dicht bei euch nämlich geborgener, wird nicht so schnell reizüberflutet und bleibt außerdem schön warm, zum anderen ist so ein Vorankommen viel einfacher als mit dem sperrigen Kinderwagen. Natürlich könnt ihr dem Weihnachtsmarkt aber auch mit einem Kinderwagen einen Besuch abstatten – achtet dann darauf, dass ihr eine Zeit wählt, in der eben weniger los ist, und zieht euer Baby warm genug an. Egal ob Kinderwagen oder Babytrage – haltet euch von Betrunkenen und Glühweinständen fern: Schnell kann ein Becher mit heißem Inhalt eines Beschwipsten eurem Kind zu nahe kommen.

 

Was gefällt eurer Familie auf dem Weihnachtsmarkt besonders gut? Habt ihr noch einen Tipp für unsere Leser?

 

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