Urlaub im FerienhausKinder willkommen! – So familienfreundlich kann Urlaub mit Baby oder Kleinkind sein

Für Familien mit Babys und Kleinkindern stellt ein Ferienhausurlaub eine interessante Alternative zu anderen Urlaubsarten dar. Welche familienfreundliche Ausstattung Ihnen Ihren nächsten Urlaub im Ferienhaus mit Ihrem Baby oder Kleinkind erleichtert, erfahren Sie im Folgenden.

von KidsAway-Redaktion

Familienurlaub im Ferienhaus © Urlaubsnest

Familienurlaub im Ferienhaus

© Urlaubsnest

Ob Großstadt oder Dorf, Berge oder Strand – Ferienhäuser und Ferienwohnungen gibt es an fast jedem Ort der Welt. Gerade für Familien mit Babys und Kleinkindern stellt ein Ferienhausurlaub eine interessante Alternative zu anderen Unterkunftsarten dar.

Welche Ausstattung Ihnen Ihren nächsten Urlaub im Ferienhaus mit Ihrem Baby oder Kleinkind erleichtert, erfahren Sie im Folgenden.Halten Sie einfach Ausschau nach Ferienunterkünften, die diese kinderfreundliche Ausstattung für ihre Gäste vorhalten. Es gibt sie!

Kinderfreundliche Ausstattung

Viele Vermieter von Ferienunterkünften haben sich auf die speziellen Bedürfnisse von Familien mit Kleinkindern eingestellt. Waschmaschine, Mikrowelle, Reisebettchen sowie Kinderhochstuhl gehören schon zur Standardausstattung von als kinderfreundlich angebotenen Unterkünften. Verreisen Sie in der kalten Jahreszeit, so ist ein Wäschetrockner ein sehr nützliches Utensil. Achten Sie darauf, dass Ihre Unterkunft auch über eine Zentralheizung verfügt (was bei Ferienhäusern nicht selbstverständlich ist). Sie wollen nicht während einer Kälteperiode ständig Holz im Kaminofen nachlegen.

Wenn Sie mit Krabbelkindern reisen, ist eine Fußbodenheizung eine tolle Sache. Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, dass es den krabbelnden und robbenden Babys und Kleinen zu kalt wird. Sind Treppenschutzgitter und Steckdosensicherungen vorhanden,  werden Sie Ihren Aufenthalt ungleich entspannter genießen. Schlecht sind viele ungeschützte Treppen, womöglich auch noch glatte Holztreppen. Sollten keine Treppenschutzgitter vorhanden sein, dann müssen Sie soweit es geht improvisieren: Schieben Sie ein Möbelstück (beispielsweise ein Sofa) vor die Treppe.

Sollten die Steckdosen nicht bereits geschützt sein, empfehlen wir Ihnen, im Baumarkt günstige Steckdosensicherungen zu kaufen und die wichtigsten Steckdosen selbst zu sichern. Verreisen Sie ins Ausland, informieren Sie sich vorher über den dortigen Strom- und Steckdosenstandard. Unter Umständen müssen Sie die Steckdosensicherungen vor Ort im jeweiligen Land kaufen.

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Mit Antiquitäten oder teuren Designermöbeln ausgestattete Domizile gehören nicht zur ersten Wahl für Familien mit kleinen Kindern. Zu groß ist die Gefahr, dass etwas zu Bruch geht. Meiden Sie solche Unterkünfte, um Probleme zu vermeiden. Hinweise auf wertvolle Einrichtung geben vor allem aussagekräftige Fotos der Innenräume sowie oft auch der hilfreiche Hinweis „Kinder nicht willkommen.“

Kinderbesteck und Plastikbecher gehören ebenfalls oft zum Inventar, ebenso eine Auswahl an Spielen und Kinderspielzeug. In seltenen Fällen gibt es sogar ein Spielzimmer für die Kleinen, eine Wickelkommode und Gitterbettchen aus Holz. In Ferienhäusern in Wintersportgebieten warten oft Schlitten auf die Kinder. Fragen Sie nach, ob der Schlitten auch über einen Babyaufsatz verfügt, dann können Sie ihn auch mit Ihren ganz Kleinen benutzen.

Ferienhäuser mit Garten verfügen manchmal über Sandkasten und Schaukel. Am Besten sind Domizile mit Umzäunung. So können Ihre Kleinen nicht verloren gehen und auch keine umherstreunenden Hunde plötzlich vor Ihnen in Ihrem Privatgarten auftauchen.

Schwimmbäder und Pools sind besonders beliebt bei Kleinkindern. Achten Sie darauf, dass diese ausreichend gesichert sind. Idealerweise gibt es eine Umzäunung. Bei Hallenbädern muss das Bad abschließbar sein. Achten Sie darauf, dass wirklich immer und zu jedem Zeitpunkt eine Aufsicht bei den Kindern ist. Kaufen Sie für Ihre Kinder Schwimmflügel, die sie während der gesamten Zeit am Pool tragen sollten.

Gerade alte Häuser bergen oft Gefahren für die Kleinen:  Balkon- und Terrassenbrüstungen sind manchmal zu niedrig oder gar löchrig, Fenster- und Türgriffe sind in Reichweite der Kleinen, Stromleitungen sind über dem Putz verlegt.

Tipp

Wenn Sie Ihr Feriendomizil erstmals betreten, müssen Sie zuallererst einen Rundgang machen und sich einen Überblick über den allgemeinen Zustand sowie die Sicherheitslage verschaffen und wo möglich Abhilfe schaffen. Noch besser: Bereits vor der Buchung dem Vermieter entsprechende Fragen stellen und die wichtigsten Gefahrenquellen von vornehinein auschließen.

Oft wird die Lage des Domizils im Internet, Veranstalter- oder Fremdenverkehrskatalog etwas beschönigt dargestellt oder Fakten einfach nicht erwähnt. Der eventuell fehlende Meerblick oder falsch dargestellte Entfernungen sind noch zu verkraften. Unangenehmer wird es, wenn die Wohnung zum Beispiel über einer lauten Diskothek liegt und Ihre Kinder deshalb die ganze Nacht nicht schlafen können und schreien. Oder eine lange, vereiste Außentreppe, von der Sie nichts wussten, Ihnen Sorge beim täglichen Aufstieg zu Ihrer Skihütte bereitet. Auch kann die Hellhörigkeit eines Holzhauses die Nerven aller Gäste stark strapazieren. Hier hilft nur, sich vor der Buchung so gut wie möglich zu informieren und gegebenenfalls viele Fragen zu stellen.

Tipp

Notieren Sie sich alle Zweifel und Fragen, die Sie haben und versuchen Sie, mittels der Ihnen vorliegende schriftliche Feriendomizilbeschreibung, Fotos und Bewertungen anderer Gäste Antworten auf Ihre Fragen zu finden. Die unbeantworteten Fragen schicken Sie direkt an den Veranstalter oder Vermieter.

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Kommentar als Gast schreibenKommentare (4)

  • corina

    Wir sind große Ferienhaus-Urlauber und haben schon einige Erfahrungen mit Angebot und Ausstattung hinsichtlich Baby- bzw. Kleinkindertauglichkeit gemacht. Worauf wir kaum noch verzichten ist so eine Art “Einrichtungstasche”: Da ist zum Beispiel eine Rolle Alufolie und rückstandsfreies Klebeband drin, um ggf. die Fenster zu verdunkeln (manche Kinder schlafen da eben besser…). Außerdem beschriebene Sicherheitsfeatures. Nimmt alles kaum Platz weg, hat aber eine klasse Wirkung!
    Außerdem haben wir sogar Ferienhausanbieter gefunden, die Babysitting anbieten! (Meist die Vermieter selbst…) Um abends ggf. mal eine Kleinigkeit im Restaurant um die Ecke essen zu gehen ist das wirklich wunderbar!

    Antworten | 15. Juli 2011
    • Hallo Corina,
      danke für den Tipp mit der Alufolie!
      Auch wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, direkt beim Vermieter zu mieten. Und bisher haben die Vermieter uns auf rechtzeitige Nachfrage (direkt bei Buchung) immer einen guten Babysitter vor Ort vermitteln können…

      Antworten | 15. Juli 2011
  • danielav10

    Guter Hinweis: je mehr vor Ort vorhanden ist, desto weniger muß man selbst einpacken (so simpel, aber doch wirkungsvoll)

    Antworten | 5. Juli 2011
    • Liebe Daniela10, danke für das Lob. Ja, es lohnt sich, bei der Buchung der Unterkunft auf die Ausstattung zu achten und eventuell auch vor Buchung direkt beim Vermieter nachzufragen, wenn z. B. ein Kinderhochstuhl oder ein Reisebett nicht extra in der Beschreibung erwähnt sind. Oft lässt sich das vor Ort noch vom Vermieter organisieren.

      Antworten | 6. Juli 2011

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