Baby-ReisebettenSperrig und schwer oder kompakt und leicht – Tipps zur Auswahl des richtigen Reisebetts für Baby und Kleinkind

Die klassischen Kinderreisebetten sind sperrig und schwer. Eine Alternative sind die leichten, handlichen Babyzelte. Hier findet ihr Tipps zur Auswahl des perfekten Kinderreisebetts für euren nächsten Urlaub mit Baby.

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/4 Weitere Vergleichskriterien: Zusatzausstattung, Schadstoffbelastung und Preis

Weitere Vergleichskriterien

 

Besondere Ausstattung und Zusatznutzen

Ein klassisches Reisebettchen kommt mit viel Zubehör © Amazon.de

Ein klassisches Reisebettchen kommt mit viel Zubehör

© Amazon.de

Babyzelte sind zumeist mit einem Rundum-Mückenschutz ausgestattet. Das Babyzelt von Deryan beispielsweise schluckt 50 Prozent der UV-Strahlung und kann somit auch begrenzt im Freien als Sonnenschutz benutzt werden. Da alle Öffnungen geschlossen werden können, eignet es sich auch als Windschutz und Spielhöhle am Strand. Der Ein- und Ausstieg erfolgt seitlich und kann mit Hilfe eines Reißverschlusses geöffnet werden (auch von innen).

Da das Babyzelt normalerweise auf dem Boden aufgebaut wird, müssen Mütter und Väter auf die Knie gehen, wenn ihr Baby oder Kind nach ihnen verlangt. Einige Modelle erlauben das Hineinlegen von oben, bei anderen kann man nur oder auch von der Seite hineinkriechen – was für größere Kinder ideal ist, die dann allein ein- und aussteigen können. So wird das Babyzelt tagsüber zum schattigen Spielzelt – eine tolle Zweitfunktion.

Klassische Reisebetten sind oben offen und somit nicht für einen Mückenschutz oder Sonnenschutz geeignet. Einige Modelle verfügen aber auch über seitliche Ausstiege, so dass das Kind auch selbstständig aus dem Bett klettern kann. Eltern müssen sich über das Reisebett beugen, um ihr Baby oder Kleinkind hineinzulegen oder herauszuheben – rückenschonend ist dies nicht.

Aufgrund ihrer Stabilität – das Gestänge ist zumeist aus Metall, was auch das hohe Gewicht erklärt – eigenen sich herkömmliche Reisebetten auch als Laufstall. Fraglich ist jedoch, ob diese Funktion im Urlaub wirklich benötigt wird. Manche Babyreisebettchen sind zusätzlich mit Rollen ausgestattet, die es gestatten, das schwere Bett einfach in ein anderes Zimmer oder auf die Terrasse zu schieben.

Für herkömmliche Kinderreisebetten gibt es eine vielfältige Zusatzausstattung zu erwerben: Wickelauflagen, Einhängeböden für Säuglinge (damit Eltern ihren Rücken schonen), Tragetaschen, Babymobiles, Utensilienboxen, Matratzen … Ob ihr all diese zusätzlichen Dinge auf eurer Reise mit Baby oder Kleinkind wirklich braucht, müsst ihr selbst entscheiden – ihr müsst diese Dinge ja auch tragen und verstauen.

 

Schadstoffbelastung

Die meisten Kinderreisebetten verfügen über das vom TÜV Rheinland vergebene GS-Prüfsiegel. Leider hat die Stiftung Warentest bisher noch keine Kinderreisebettchen auf Schadstofffreiheit getestet. Ein Test von Ökotest aus dem Jahr 2012 ergab gute bis befriedigende Noten für die Mehrheit der neun getesteten Kandidaten, in puncto Schadstoffbelastung wurden drei Kinderreisebetten jedoch auf „mangelhaft“ herabgestuft – darunter ein Babyzelt von Deryan und zwei klassische Reisebetten von Herlag und Georg Fill.

 

Preis

Ein klassisches Kinderreisebett ohne Zubehör und ohne Matratze könnt ihr schon ab etwa 30 Euro kaufen; je mehr Zubehör im Preis inbegriffen ist, desto teurer (und auch schwerer) wird das Reisebett.

Die Preise für Babyzelte oder „travel cots“ beginnen bei ungefähr 70 Euro. Im Preis sind zumeist eine selbstaufblasende Matratze sowie ein Kinderschlafsack enthalten.

Das Babyzelt von Deryan könnt ihr zum Beispiel bei Amazon kaufen.


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Kommentar als Gast schreibenKommentare (18)

  • Reisekinderbett

    Hallo,
    wir haben für unseren kleinen Schatz ein herkömmliches Reisekinderbett und sind mit dem auch sehr zufrieden. Allerdings stimmt es schon, dass es, je nach Reiseziel, nicht sehr handlich ist. Wir sind vor ein paar Monaten in den Urlaub zu Freunden geflogen und da konnte das Bettchen definitiv nicht mit. Vielleicht wäre das mit so einem Kinderzelt schon gegangen. Haben denn alle in Sachen Schadstoffe eine schlechte Wertung bekommen? Was ist mit dem Magicbed?

    Lg, Annika

    Antworten | 3. Juli 2014
  • Ich habe mal verschiedene Pop-up-Reisebetten miteinander verglichen, was Liegefläche, Alterseignung und Preis betrifft: http://www.mamaclever.de/2014/04/federleicht-und-schnell-aufgestellt-pop-up-reisebetten/

    Antworten | 10. April 2014
  • Mel R

    Ich hätte mir das Bett beinahe gekauft, ist wirklich eine super Idee.
    Leider wurde das Deryan Modell mittlerweile von Ökotest getestet mit wirklich niederschmetternden Ergebnissen in Sachen Giftstoffe. Urteil insgesamt: Mangelhaft.
    Schade…

    Antworten | 27. Februar 2013
  • Zum Thema leichtes, handliches Reisebett habe ich auch folgende Alternative gefunden. Die Betten sind wirklich leicht (zu tragen und auf/abzubauen) und sehen auch außerhalb vom Urlaub im Kinderzimmer gut aus. Hinzu kommt, dass sie im Vergleich zu anderen Faltbetten sicherheits-geprüft sind. Vielleicht gefallen die Euch auch so gut wie mir… http://www.magic-bed.com/s/de/

    Antworten | 24. Februar 2013
  • Booka

    Hi,
    Ich bin stolzer Papa von Zwillingen (6 Monate) und noch nicht so recht überzeugt von der Zeltlösung. Generell ist es für mich schwierig was passendes zu finden, da ich ja 2 Betten oder Zelte bräuchte. Das wir alle 4 gemeinsam im Bett schlafen fällt meinem Schnarchen zum Opfer…. Guter Rat ist teuer. Hat jemand nen Tipp?
    Grüße
    Booka

    Antworten | 30. Juni 2012
  • Bettina

    Bleiben eure Kinder brav im Deryan liegen?

    Unsere Kleine steht im Kinderbett ständig auf und stellt sich an die Reling. Damit scheidet das normale Deryan Zelt vermutlich aus weil sie das umwerfen würde, oder???

    Antworten | 18. Januar 2012
    • Unser Sohn fand das Zelt klasse. Als er noch ganz klein war und noch nicht stehen/laufen konnte, sind wir einfach ein bisschen bei ihm geblieben, bis er eingeschlafen ist.

      Als er stehen/laufen konnte (damit hat er erst sehr spät angefangen), war es auch kein Problem. Er wusste, dass das seine „Schlafhöhle“ ist und ist darin nicht aufgestanden. Er lag aber auch immer im Schlafsack, vielleicht lag es daran?

      Antworten | 19. Januar 2012
  • Els Knikkink

    Wir benutzen immer ein DERYAN travelcot (Reisebett)
    Sehen Sie sich die Videofilme mal an auf YouTube , wie einfach es ist:
    DERYANTRAVELCOT
    Kanne mann noch auf Reisen gehen ohne?

    Antworten | 8. September 2011
    • Els van Aalst - Kniikink

      Recht schonen Dank.
      Unser Sohn Roy ist der Designer von Deryan

      Antworten | 9. Juni 2013
  • Séverine

    Wir haben noch kein Reisebett, obwohl wir viel reisen. Von Deryan gibt es jetzt das Travel Cot Peuter Box: die Kombination vom Reisezelt und klassischen Reisebett. Es ist für 140€ zu haben und wiegt nur 4kg scheinbar inkl. Aluminium-Rahmen. Ich überlege es jetzt für unsere 8-monatige Tochter anzuschaffen. Hat jemand damit Erfahrung/Meinung?

    Antworten | 25. August 2011
    • Hmm, leider kenne ich das noch nicht. Kann irgend jemand weiterhelfen?

      Antworten | 5. Januar 2012
  • Heike

    Unser Sohn ist jetzt 2 Jahre und 8 Monate und ich finde das Thema Reisebett recht schwierig im Moment. Wir haben auch das Deryan Zelt, aber er lässt sich nicht mehr gern darin „einsperren“ per Reißverschluss, offen lassen geht aber auch nicht, weil er dann nicht liegenbleiben will. Langsam wird es auch zu klein für ihn. Ein normales Reisebett haben wir auch, ist aber viel zu schwer für die geplante Flugreise. Und aus einem normalen, großen Bett fällt er bestimmt nachts raus. Wie seid Ihr mit dieser „Übergangsphase“ umgegangen bei Auswärtsübernachtungen?

    Antworten | 18. Juli 2011
    • Unser Sohn (3 Jahre) hatte bis kurz vor seinem 3. Geburtstag auch ein Babyzelt. Seitdem er nicht mehr drin schlafen mag (er ist auch recht groß für sein Alter), buchen wir immer ein normales Zustellbett dazu, wenn es geht. Dann rücken wir Möbel im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung: Mit Stühlen oder Sitzelementen sichern wir das Bett so, dass er nicht mehr herauskullern kann.

      Antworten | 5. Januar 2012
  • Die allerbeste, leichteste und platzsparendste Alternative ist doch: gar kein eigenes Bett mitnehmen. In Hotel- und Pensionszimmern liegt unser Sohn seit seiner Geburt einfach zwischen uns, haben wir beide Kinder mit, teilen die sich ein Kingsize-Bed (und wir uns das andere). Gerade im Urlaub schlafen die Kleinen vor Aufregung sowieso schlecht, wollen nachts zu den Eltern ins Bett usw. Da ist es doch am einfachsten und kuscheligsten, wenn sie da schon sind 😉

    Antworten | 17. Juni 2011
  • D. Victor

    Wirklich ein Super-Tip ! Danke

    Antworten | 14. März 2011
  • K. Staak

    Wir, besonders mein Mann, haben uns immer über unser herkömmliches Reisebett geärgert. Nicht nur, dass es wie beschrieben sehr schwer war, sondern auch sehr kompliziert im Auf- bzw. Abbau. Wir hätten uns sehr über so ein leichte Alternative gefreut. Es ist wirklich einfacher ein Kind in die „gewohnte“ Umgebung schlafen zu legen als in unterschiedliche beigestellte Kinderbetten.

    Antworten | 15. Februar 2011

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