Reisebericht DeutschlandFerien auf dem Bauernhof in der Meisenthaler Mühle nahe Nürburgring
In der Meisenthaler Mühle in der Voreifel nahe dem Nürburgring verbrachten wir eine knappe Woche der Zufriedenheit - Ferien auf dem Bauernhof werden dort vorgelebt. Viele Ausflugsmöglichkeiten runden das Paket ab! Dennoch gab es Kritikpunkte ...
von Uwii

Hoch auf dem grünen Wagen... Familienferien in der Meisenthaler Mühle
© Uwe Seidel
Wir verbrachten in den Herbstferien 2012 eine knappe Woche (witterungsbedingt) auf der Meisenthaler Mühle – und waren die letzten Gäste, bevor der Hof saisonbedingt schloss.
Wir reisten an mit 2,5-jährigen Sohnemann und Hauskatze (keine Freigängerkatze) und bekamen auch die letzte (wohl größte) Ferienwohnung auf dem eigenen Wohnhaus.
Dass wir die Katze mitnehmen wollten, war vorher telefonisch abgesprochen worden – überhaupt verlief der Kontakt im Vorhinein sehr freundlich. Man erwähnte jedoch bereits, dass man uns für das Haustier Extrakosten berechnen wolle.
Die Location ist mit Navi-Gerät einfach zu finden – es handelt sich wohl um einen der größten Bauern vor Ort. Wir bekamen die richtige Einfahrt zugewiesen und konnten dort auch unser Kfz für die Dauer des Aufenthalts parken.
Die Zimmer waren gut ausgestattet, man hatte Zugriff auf das Notwendigste (Mikrowelle, Kaffeemaschine etc.). Unser Sohnemann schlief in einem eigenen Zimmer, in einem extra für ihn bereitgestellten Kinderbettchen. Es wäre auch ein Hochbett mit zwei Schlafmöglichkeiten vorhanden gewesen, die wir jedoch aus Rücksicht auf sein Alter noch nicht nutzen wollten. Dieses Zimmer hatte auch noch ein extra Bad mit Dusche und Toilette, das wir jedoch (auch auf Bitten der Eigentümer) nicht nutzen wollten, da noch ein weiteres Bad vorhanden war und man nicht doppelt reinigen wollte.
Das Elternschlafzimmer war komfortabel eingerichtet, wir hatten genug Platz, um alle Sachen etc. unterzubringen.
Unsere Katze hielt sich meist im Wohnzimmer mit offener Küche auf. Sie hatte regen Kontakt zu den wirklich vielen Katzen auf dem Hof, die sie gern besuchen kamen.
Letzendlich haben wir vieles selbst organisiert, unter anderem eine Traktorfahrt im Nachbarort (etwa 1,5 Stunden). Weitere Ausflugsziele waren das Bergwerk in Mayen, Cochem, der Nürburgring sowie ein Tag in einem CenterPark in der Nähe.
Einkaufsmöglichkeiten gab es genügend, einmal konnten wir sogar frisch gemolkene Milch genießen!
Das Leben auf dem Bauernhof wurde für uns nicht extra in den Vordergrund gestellt. Schade – wir mussten eher darum „betteln“, statt zuzusehen, auch einmal mithelfen zu dürfen. Nur zweimal durfte unser Sohnemann beim Junior-Bauern im Traktor mitfahren. Ansonsten spielte er gern mit dem Hofhund, besichtigte Kühe und Geflügel, nutzte das Trampolin und fuhr mit dem Kindertraktor.
Wenn man Milch oder Eier haben wollte, war es relativ schwierig, den wirklich fleißigen Bauern zu kontaktieren.
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