Familien-Auszeit12 Gründe, mit Kindern eine Weltreise zu machen

Ihr würdet ja auch gern mal eine Weltreise machen. Aaaber...? Nichts da - wir erklären euch, warum eine Reise-Auszeit die beste Entscheidung ist, die ihr je treffen werdet.

von KidsAway-Redaktion

Seite 2/2 7 weitere Gründe, die für eine Weltreise sprechen

6. Ihr habt keinen Streit mehr ums Aufräumen

Das einfache Leben - Reisen erinnert an das Wesentliche © StockSnap/Zak Suhar

Das einfache Leben - Reisen erinnert an das Wesentliche

© StockSnap/Zak Suhar

Mehr als einen Koffer oder Rucksack haben eure Kinder auf der Reise nicht dabei. Weniger Kram bedeutet: weniger Unordnung. Außerdem bedeutet es oft, dass Kinder mit dem wenigen Spielzeug viel mehr und besser spielen können, aber das ist hier nicht der Punkt.

Hotelzimmer und Ferienwohnungen müssen nicht aufgeräumt werden, denn entweder erledigt das der Zimmerservice, oder ihr packt nach ein paar Tagen sowieso wieder alles ein – und zwar ganz einfach in denselben Koffer, nicht in zehn verschiedene Schubladen und Schränke – und reist weiter.

Und wer sein Zeug nicht einpacken will? Der hat ein Problem, denn ihr reist zu einem festgelegten Zeitpunkt ab, und alles, was dann nicht mitkommt, ist weg. Die allermeisten Kinder lernen diesen Zusammenhang sehr schnell.

 

7. Ihr habt keinen Streit mehr ums Zubettgehen

Auf einer Weltreise wollt ihr viel gemeinsame Zeit verbringen, nicht wahr? Das gilt auch für die Abende und Nächte – denn meistens werdet ihr zusammen in einem Raum schlafen.

Die Unterkünfte werden sich ändern, die Zeitzonen werden sich ändern, die täglichen Erlebnisse werden sich ändern. Entsprechend wird sich auch das Schlafbedürfnis eurer Kinder immer wieder verändern. Macht euch also keinen unnötigen Stress damit, sie jeden Tag zu einer festen Zeit ins Bett zu packen. Wozu auch? Keiner von euch muss früh zeitig aufstehen und pünktlich irgendwo erscheinen.

 

8. Ihr werdet klüger – alle

Reisen mit Kindern bedeutet, dass man lernt – und zwar die ganze Zeit, auch wenn ihr keine Hausaufgaben von der Schule mitbekommen habt und eure Kinder noch gar nicht im Schulalter sind.

Jede Frage, die eure Kinder euch stellen und deren Antwort ihr herausfinden müsst, jede Konversation in einer Fremdsprache, jedes Umrechnen fremder Währungen, jede neu erlernte Fähigkeit vom Kaufen eines Metro-Tickets in Shanghai über die Tempel-Etikette auf Bali bis zum Surfen im Pazifik, ist etwas, das ihr selbst dazulernt. Weltreisen sind eben immer auch Bildungsreisen – für alle Familienmitglieder.

 

9. Ihr habt weniger Stress, mehr Spaß und seid glücklichere Eltern

Gemeinsame Zeit als Familie - unbezahlbar © StockSnap/Creative Vix

Gemeinsame Zeit als Familie - unbezahlbar

© StockSnap/Creative Vix

Ein großes Versprechen ist das – aber alle Eltern, die mit ihren Kindern auf Weltreise waren oder sind, werden das bestätigen. Und glücklichere Eltern sind gleichzeitig auch bessere Eltern – weil sie entspannt sind, besser und bewusster auf ihre Kinder eingehen können, genau zuhören, Verständnis haben, Begeisterung für Kleinigkeiten zeigen können.

Auf Reisen könnt ihr euren Kindern stundenlang vorlesen, während das Flugzeug euch in ein neues Land bringt, ihr könnt gemeinsam spielen, ohne noch schnell ins Büro zu müssen, ihr könnt zusammensitzen und kuscheln, ohne pünktlich das Licht ausmachen zu müssen, weil morgen ja Schule ist.

Auch wenn ihr auf Reisen mit Kindern spät ins Bett kommt und früh wieder aufsteht, werdet ihr nicht so dauermüde und erschöpft sein wie zu Hause im Alltag – denn ihr folgt eurer eigenen inneren Uhr und gebt eurem Körper und Geist, was sie brauchen.

 

10. Reisen kann günstiger sein, als zu Hause zu bleiben

Das klingt wenig glaubwürdig? Dann rechnet mal nach, was eure Monatsmiete plus die Fixkosten plus Kosten für Verpflegung ergeben – wahrscheinlich geht fast euer gesamtes Einkommen dafür drauf.

Wenn ihr während eurer Reise die Wohnung in der Heimat kündigt oder zwischenvermietet, nicht benötigte Versicherungen kündigt oder stilllegt und das Auto abmeldet, habt ihr fast keine Fixkosten mehr, die euch belasten.

Weltreisen führen euch ziemlich sicher in Länder mit geringeren Lebenshaltungskosten als Mitteleuropa. Und wenn ihr dort langsam reist, also wenig Geld für teure Flüge, spontan gebuchte Hotels in Großstädten und Vergnügungsparks, geführte Touren und Ähnliches ausgebt, könnt ihr eure täglichen Ausgaben sehr niedrig halten.

 

11. Es wird euch verändern

Anders als ein Kurztrip oder auch ein zweiwöchiger Jahresurlaub, wird eine gemeinsame Auszeit euch, eure Kinder und euer Zusammenleben verändern. Ziemlich sicher schon während der Reise, und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch langfristig.

Wenn ihr die Welt aus anderen Blickwinkeln gesehen habt, die Lebensbedingungen in anderen Ländern kennengelernt habt, über die Möglichkeiten eines ganz anderen Lebens nachgedacht habt, werdet ihr über vieles anders denken – und hoffentlich auch vieles anders machen.

Viele Familien entscheiden sich nach einer Weltreise, nachhaltiger, bewusster und mit mehr Rücksicht auf ihre Bedürfnisse zu leben. Sie achten mehr auf ihre Gesundheit, reduzieren ihren Konsum, nehmen sich mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten und hinterfragen Selbstverständlichkeiten, die in anderen Ländern eben nicht selbstverständlich sind.

Und das tun nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder. Das Reisen gibt ihnen Selbstvertrauen und die Zuversicht, ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können, weil sie gemeinsam mit ihren Eltern schon etwas Tolles geschafft haben – eine Weltreise macht nicht jeder.

Hier liegt auch das einzige Problem: Wer von einer Weltreise zurückkommt, ist nicht mehr zufrieden damit, zu Hause zu bleiben. Das Reisefieber ist eine fiese Krankheit, gegen die es kein Heilmittel gibt – aber das wollt ihr auch gar nicht haben, richtig?

 

12. Wenn ihr es nicht tut, werdet ihr es bereuen

Wenn ihr die Idee einer gemeinsamen Auszeit, einer längeren Reise um die Welt in euch tragt und sie euch keine Ruhe lässt – dann solltet ihr so eine Reise machen. Unbedingt.

Denkt daran, was ihr in fünf, zehn oder fünfzig Jahren tun werdet. Worauf wollt ihr im Alter zurückblicken, wovon wollt ihr euren Enkeln erzählen? Werdet ihr euch auf dem Sterbebett ärgern, dass ihr nicht genug gearbeitet habt – oder dass ihr diese Weltreise nicht gewagt habt?

Niemand weiß, was die Zukunft uns bringt, und nicht immer bringt sie ein langes Leben. Hört also auf, euren Traum in eine unbestimmte „Später, wenn es besser passt“-Zukunft zu verschieben – wenn ihr Pech habt, kommt sie nie.

Mit 50 oder 60 Jahren habt ihr vielleicht (!) endlich genug Geld angespart, aber dann setzt ihr euch nicht mehr in ein Speedboat oder auf einen Motorroller, steigt nicht mehr auf ein Surfbrett und auch nicht mehr bei Sonnenaufgang auf einen Vulkan, und vor allem: habt nicht mehr eure Kinder bei euch, solange sie noch Kinder sind.


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