Familien Weltreise: Möglichkeiten zum Einlagern Eurer Habseligkeiten

Einmal auf Weltreise zu gehen... diesen Traum haben die meisten. Einfach einmal alles hinter sich lassen und ferne Länder und Kulturen erkunden.. Was aber passiert in der Zeit mit dem eigenen Hab und Gut daheim? KidsAway fasst für euch einmal die verschiedenen Optionen für die Einlagerung eurer Möbel zusammen.

von KidsAway-Redaktion


Einlagerung von Möbels während der Weltreise

Einmal auf Weltreise zu gehen ist der Traum vieler Menschen: Einfach alles hinter sich lassen und ferne Länder und Kulturen zu erkunden ist ein spannendes Erlebnis für Groß und Klein. Ob mit dem Wohnmobil, per Flugzeug oder Schiff: Eine Weltreise muss gut geplant werden. Der Moment, in dem Ihr die Entscheidung für ein solches Abenteuer fällt, ist zugleich der Startschuss für die Reise und die Vorfreude beginnt. Die Vorbereitungen einer solchen Tour sind sehr umfangreich. Außerdem stellt sich die Frage, was mit Eurem Haushalt passieren soll.

Haushalt aufgeben oder Wohnraum untervermieten?

Eine Weltreise ist mehr als nur ein Kurzurlaub in die Berge oder ans Meer. Da stellt sich die Frage, was mit dem Haushalt passieren soll.

Eine Wohnung kann gekündigt werden aber ein eigenes Haus für die Dauer von mehreren Monaten oder gar Jahren leer stehen zu lassen, ist zum Einen nicht rentabel, zum Anderen ist es riskant, wenn niemand vor Ort ist, der ab und zu mal nach dem Rechten sieht.

So könnt Ihr Euch beispielsweise überlegen, den Wohnraum komplett zu verkaufen oder während Eurer Abwesenheit unterzuvermieten. Doch ganz egal ob Auszug oder Vermietung, was passiert mit den Dingen, die Ihr nicht weggeben wollt? Natürlich muss in diesem Fall Euer persönliches Hab und Gut sowie das Mobiliar irgendwo eingelagert werden.

Packen, aber richtig

Reisefieber gehört zu einer Weltreise natürlich dazu. Doch bevor die Koffer für die Weltreise gepackt werden, geht es erst einmal ans Einpacken der Sachen, die Euch wichtig sind und die während Eures Trips zuhause auf Euch warten. Damit auch alles diese Zeit unbeschadet übersteht, empfehlen sich stabile Packkisten. Besonders robust und langlebig ist beispielsweise ein Umzugskarton aus extradickem Karton mit einer Tragfähigkeit von 50kg. Textilien, Geschirr, Bücher, Fotoalben oder Deko sind hier perfekt untergebracht. Damit alles gut und sicher verpackt ist, lohnt es sich außerdem, stabiiles Verpackungsklebeband zu verwenden.

Rechnet hier lieber ein paar Kartons mehr ein, damit die Kisten nicht überladen sind. Das ist wichtig für eine sachgemäße Einlagerung, denn es soll ja bei Eurer Rückkehr keine böse Überraschung geben.

Wohin mit den Sachen? – Möglichkeiten der Einlagerung

1. Bei Freunden oder Verwandten unterstellen

Im besten Fall gibt es bei Freunden, Bekannten oder Verwandten eine Unterstellmöglichkeit für Eure Möbel und Umzugskartons. Oft kann man hier schon mal im Keller, auf dem Speicher oder in der Garage Einiges einlagern. Der Vorteil hierbei ist, dass vielleicht auch ab und zu mal nach dem Hausrat gesehen werden kann. Doch was tun, wenn dies nicht der Fall ist?

2. Lagerraum mieten

Als weitere Möglichkeit bietet sich die Anmietung eines Lagerraumes oder einer Scheune an. Hierbei solltet Ihr allerdings darauf achten, dass die Räumlichkeiten trocken sind. Feuchte Unterstellmöglichkeiten können Polstermöbel, Textilien oder auch elektronische Geräte schnell beschädigen.

3. Möbeleinlagerung durch Paketdienste

Viele Paketdienste oder Speditionen bieten Möbeleinlagerung an. Sie holen das Mobiliar sowie die verpackten Umzugskisten bei Euch ab und lagern diese in einem zentralen Depot ein. Je nach Vereinbarung werden sie dann nach Eurer Rückkehr wieder zurück transportiert. Während der Einlagerung in einem Depot hat allerdings im Regelfall niemand einen Zugang zu den Sachen. Daher sollten sie gut und sicher verpackt sein.

4. Einlagerung per Self-Storage

Eine besonders beliebte Form der Einlagerung von Hausrat und Möbeln ist die des sogenannten Self-Storage. Hierbei könnt Ihr Eure Habseligkeiten in abgeschlossenen Mieteinheiten einlagern. Self-Storage gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Einer der bekanntesten Self-Storage Anbieter ist z.B. Shurgard.

Für die Einlagerung von Hausrat empfehlen sich Indoor-Lagerräume, die sich innerhalb einer großen Lagerhalle befinden. Sie haben meist Rolltore, sind trocken, meist beheizt oder klimatisiert und werden videoüberwacht. Hierzu zählen auch die modernen Driveup-Lager, die ähnlich einer Garage geöffnet werden und eine direkte Zufahrt in den Lagerraum bieten.

Möbel und Umzugskartons könnt Ihr auf diese Weise mit Hilfe eines Zugangscodes selbst einlagern. Der Vorteil hiervon ist, dass eine Person vor Ort jederzeit den Lagerraum besuchen kann. Sei es, um zu überprüfen, ob alles noch sicher gelagert ist oder um Dinge zu entnehmen, die Ihr vielleicht inzwischen doch verkaufen oder weggeben möchtet.

Wie viel Lagerplatz wird benötigt?

Waschmaschine, Kühlschrank, Sofa und jede Menge Kartons, wie viel passt auf einen Quadratmeter? Vor der Einlagerung ist es wichtig zu wissen, wie viel Platz für Euer Hab und Gut benötigt wird. Bei den Lagerunternehmen helfen in der Regel die Mitarbeiter einen ausreichenden Platzbedarf zu ermitteln. Doch es gibt auch Richtlinien, nach denen Ihr selbst Euren Platzbedarf berechnen könnt. Dies könnt ihr nach der Wohnfläche oder der Zahl der Umzugskartons ermitteln:

  • bis zu 40qm Wohnfläche/80 Kartons: 1 bis 4 Quadratmeter Fläche
  • bis zu 80qm Wohnfläche/160 Kartons: 5 bis 9 Quadratmeter Fläche
  • bis zu 120qm Wohnfläche/240 Kartons: 10 bis 20 Quadratmeter Fläche

Natürlich ist hierbei auch die Höhe nach oben berücksichtigt. Nicht alle Möbel lassen sich allerdings so einfach übereinander stapeln, diese Tatsache solltet Ihr bei Euren Flächenberechnungen mit einbeziehen. Online bieten die meisten Self-Storage-Anbieter oft einen Volumenrechner an. Hiermit könnt Ihr den benötigten Platz besser einschätzen.

Was kostet das Einlagern?

In Self-Storage Systemen werden die Kosten je nach Platzbedarf ausgerechnet. Die Preise richten sich nach Größe und Mietdauer. Meist wird der Preis günstiger, je länger Ihr den Lagerraum anmietet und je größer er ist, desto geringer ist der Quadratmeterpreis. So liegt der Mietpreis bei kleineren Flächen zwischen 15 und 40 Euro, bei Flächen über 50qm kann er auch schon mal um die 10 Euro liegen. Abhängig ist das Ganze aber auch von der Unterbringungsart sowie der Lage der Mieteinrichtung. Vergleichen lohnt sich also.

Die Kosten für den Transport durch die Spedition könnt ihr z.B. bei PackLink oder auch auf der Seite Versandtarif ermitteln.

Checkliste

Beim Einlagern des Hausstandes solltet Ihr außerdem folgende Punkte beachten:

  • Wie lange ist die Mindestmietdauer?
  • Ist eine Verlängerung der Mietdauer möglich?
  • Müssen besondere Gegenstände speziell verpackt werden?
  • Ist ein Zugang jederzeit möglich?
  • Ist der Lagerraum trocken?
  • Wird der Lagerraum überwacht?
  • Welchen Versicherungsschutz habe ich?
  • Greift die Hausratversicherung?

Fazit

Bei längeren Reisen lohnt sich besonders bei Mietwohnungen die Kündigung sowie die Einlagerung des Haushaltes, da die Kosten für Lagerräume günstiger sind als die Mieten von Wohnräumen. Habt Ihr Eigentum und wollt es nicht wegen Eurer Reise aufgeben, dann lohnt sich eine temporäre Vermietung oder Untervermietung. Um nicht Gefahr zu laufen, dass während Eurer Abwesenheit Euer Hab und Gut beschädigt oder gar wegkommt, ist ebenso eine Einlagerung von Möbeln und persönlichen Gegenständen eine gute Wahl.

Viel Spaß bei den Vorbereitungen und eine gute und abenteuerliche Reise um die Welt!


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