EU-BadeseentestGetestet: Die besten deutschen Badeseen für Wasserspaß mit Baby und Kind

Jedes Jahr prüft das Umweltbundesamt Badestellen in Deutschland auf ihre Sauberkeit. Gerade Babys und Kinder sind durch schmutziges und keimbelastetes Wasser gefährdet. Die Testergebnisse für die größten deutschen Städte findet ihr hier!

von KidsAway-Redaktion

Seite 2/2 ADAC-Testergebnisse für die wichtigsten deutschen Badeseen

Die besten Badeseen in Deutschland

Ein Baby nimmt beim Planschen viel Wasser auf - Vorsicht! © otisthewolf - Fotolia.com

Ein Baby nimmt beim Planschen viel Wasser auf - Vorsicht!

© otisthewolf - Fotolia.com

Der Bericht der EU-Kommission über die Qualität europäischer Badegewässer von 2015 klingt sehr positiv: Von über 3.000 getesteten Badestellen im Binnenland und an der Küste schnitten dabei in Deutschland nur 14 schlecht ab. Die Mehrzahl, nämlich 98 Prozent, der deutschen Binnengewässer wiesen eine „ausreichende Wasserqualität“ auf.

Die Ergebnisse des ADAC-Tests für Kinder und Babys sahen ein wenig anders aus: Im Jahr 2013 fielen dabei zehn Messstellen mit „bedenklichen“ Ergebnissen fast durch den Test, 18 waren von der Qualität nur „ausreichend“. Dem gegenüber standen 20 Messpunkte mit „sehr guter“ und 17 mit „guter“ Wasserqualität. Immerhin: Keine einzige Badestelle musste mit der schlechtesten Kategorie „Mangelhaft“ bewertet werden.

Eindeutige Testsieger des ADAC waren die Badeseen rund um Leipzig: das Nordufer des Ammelshainer Sees, das Ostufer des Cospudener Sees und das Strandbad Markranstädt am Kulkwitzer See erreichten allesamt ein „Sehr gut“. Nur das Nordufer des „Cossi“ erreichte lediglich ein „Ausreichend“.

Genauso sauberes Wasser dürfen Familien mit Kindern im Strandbad am Nordufer des Langener Waldsees bei Frankfurt am Main erwarten, und auch der westliche Bereich des Münchener Lußsees schnitt 2013 hervorragend ab.

In der Bundeshauptstadt, wo gleich sechs Badestellen getestet wurden, schnitt das Nordufer der Krummen Lanke am besten ab – wogegen das Südufer nur ein „Ausreichend“ erhielt. Sauberes Wasser erwartet euch auch im Strandbad Berlin-Friedrichshagen am Müggelsee und im Strandbad Berlin-Wannsee (Mitte).

Dresden als zweite ostdeutsche Großstadt im Test wartete 2013 mit nur zwei guten Familien-Kandidaten auf: das Nordufer (West) des Badesees Birkwitz in Pirna und das Strandbad Malter an der Talsperre in Dippoldiswalde. In beiden Gewässern gab es allerdings auch Messstellen mit erhöhter Keimbelastung: das Nordufer (Ost) des Birkwitzer Sees erreichte nur ein „Ausreichend“ und das Strandbad Seifersdorf an der Talsperre Malter sogar nur ein „Bedenklich“.

Rund um Frankfurt am Main sieht es gut aus: Fünf Badestellen (je zwei Strandbäder am Langener Waldsee und am Badesee Walldorf sowie das Strandbad Klein-Krotzenburg) erreichten sehr gute bis gute Ergebnisse, nur das Strandbad Nieder-Roden in Rodgau schnitt „ausreichend“ ab.

Auch in Hannover gab es zwei „sehr gute“ Kandidaten: das Freibad am Blauen See in Garbsen und das Strandbad Hemmingen am Baggersee. Silbersee und Maschsee erreichten dagegen nur „ausreichende“ Ergebnisse.

In Köln ging 2013 das Strandbad „Blackfoot Beach“ am Fühlinger See auf Pole Position; das Strandbad (Mitte) am Otto-Maigler-See und der Sundown Beach am Escher See folgen mit „guten“ Bewertungen. „Ausreichend“ sind das Nordufer des Bleibtreusees und das Strandbad (Süd) am Otto-Maigler-See.

Der ewige Rivale Düsseldorf schnitt beim ADAC-Gewässertest schlechter ab: Nur das Strandbad Süd am Unterbacher See erreichte ein „gut“, das Strandbad Nord am selben See war nur noch „ausreichend“ und die Badestellen am Efrather See in Krefeld sogar nur „bedenklich“. Noch bedenklicher: Am Kleinen Kaarster See und am Nievenheimer See untersagten die Betreiber der Strandbäder weitere Messungen, nachdem bei der ersten Messung ein Grenzwert überschritten worden war!

Im Norden Deutschlands sind die Seen für Kind und Baby sicher: Bremen verzeichnet nur einen „bedenklichen“ Kandidaten, die Badestelle am Südufer (Ost) des Stadtwaldsees, alle anderen Messpunkte ergaben sehr gute bis gute Qualitäten. Auch in Hamburg gibt es mit dem Hohendeicher See und dem Naturbad im Stadtparksee drei „sehr gute“ Ergebnisse; die Badestelle am Westufer des Stadtparksees schnitt allerdings nur mit „Bedenklich“ ab, genauso wie das Ostufer (Nord) des Öjendorfer Sees.

Die Münchner Familien können ebenfalls entspannt in den Sommer starten: Die Wasserqualität des Lußsees war 2013 und 2015 ausgezeichnet, auch die Ostufer des Feringasees und des Karlsfelder Sees erreichten ein „Gut“. Allenfalls am Westufer des Karlsfelder Sees und am Südufer des Feringasees solltet ihr vorsichtiger sein; hier war das Wasser im Test 2013 nur „ausreichend“ sauber.

In Stuttgart baden Kinder am sichersten am Ostufer des Waldsees; das Strandbad am Breitenauer See und die Badestelle am Ebnissee erreichten dagegen nur ein „Ausreichend“, das Nordufer des Baggersees in Kirchentellinsfurt schließlich konnte nur als „bedenklich“ eingestuft werden.

 

KidsAway wünscht euch einen tollen Sommer mit vielen schönen Ausflügen zum Badesee!


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