Spielideen für Kinder auf ReisenSchlange stehen für Fortgeschrittene10 Spielideen mit Kindern für die Warteschlange – und Tipps fürs Schlange stehen

Es ist eine der langweiligsten Situationen, in die ihr auf Reisen mit Kindern geraten könnt: die Warteschlange beim Anstehen. Ob beim Check-in am Flughafen, vor dem Riesenrad im Freizeitpark oder in der Kälte am Skilift, das Stillstehen und schrittchenweise Vorrücken nervt alle Beteiligten.

Teil 13 von 16 der Serie Spielideen für Kinder auf Reisen

von KidsAway-Redaktion

Seite 2/3 Fünf weitere tolle Spiel-Ideen für lange Wartezeiten

5) Indianerduell

Aus Kinderaugen sind Warteschlangen noch viel langweiliger © Pixabay

Aus Kinderaugen sind Warteschlangen noch viel langweiliger

© Pixabay

Wenn ihr beim Warten noch nicht einmal etwas sagen dürft (oder mal fünf Minuten Ruhe haben wollt), könnt ihr zum Indianerduell aufrufen. Keine Angst, das ist nicht gefährlich – man braucht aber viel Selbstbeherrschung.

Die Regeln sind ganz einfach: Zwei Indianer stehen sich gegenüber und schauen sich an. Wer zuerst wegschaut, blinzelt oder lacht, hat verloren. (Besonders viel Spaß macht die Variante mit dem Lachen, dann kann man seine besten Grimassen ausprobieren – wenn man keine Bedenken hat, dass die Umstehenden mitlachen.)

 

6) Kofferpacken

Ich packe meinen Koffer, und hinein lege ich… Dieses Spiel eignet sich super für lange Wartezeiten, weil es selbst sehr lange dauern kann und dabei immer spannender wird. Spielen lässt es sich von beliebig vielen Teilnehmern ab dem Kindergartenalter. Für coole Teenager könnt ihr die Herausforderung höher setzen und zwischendurch Dinge wieder „auspacken“, das Spiel auf Englisch spielen oder nur Gegenstände zulassen, die ihr in eurer Warte-Umgebung sehen könnt.

 

TippOhne Wartezeit zur Führung

Wenn ihr die Warteschlange vor einem Museum oder einer anderen kulturellen Sehenswürdigkeit umgehen wollt, könnt ihr auch eine Führung buchen oder euch einer Gruppenführung anschließen. Für diese gibt es in der Regel einen Extra-Eingang ohne Wartezeit. Was ihr damit an Zeit und Nerven einspart, wiegt die höheren Kosten bestimmt auf.

 

7) Der Kaiser von China mag…

… Kaffee, aber keinen Tee! Er mag auch gern Cola, aber keine Fanta. Und obwohl er sehr gern in der Schweiz skifährt, mag er um Himmels willen nicht nach Österreich. Na, wer kann erraten, nach welchem Kriterium der Kaiser von China seine Vorlieben ausrichtet?

Wer es erraten hat, darf sich eigene Beispiele ausdenken, um den verbleibenden Mitspielern bei der Lösung zu helfen. Und er darf natürlich die nächste Runde beginnen – in der der Kaiser von China etwas anderes mag (oder nicht).

 

8) Verhör

Die Hölle für Eltern im Urlaub: endlose Warteschlangen © Pinheads ( #cc ) von Martin Fisch unter CC BY-SA 2.0

Die Hölle für Eltern im Urlaub: endlose Warteschlangen

© Pinheads ( #cc ) von Martin Fisch unter CC BY-SA 2.0

Eine witzige Idee für Kinder, die schon ein wenig mit Worten umgehen können, ist das Interview oder auch Verhör. Die Idee dahinter ist einfach: Wer dran ist, darf alles sagen – nur nicht Ja oder Nein.

Wenn ihn die anderen also fragen, ob es noch lange dauert, ob sie schnell mal weglaufen dürfen oder ob er sie denn mag, sagt er am besten „Sicherlich nicht“, „Auf keinen Fall!“ oder „Aber ganz bestimmt!“. Einen Sieger gibt es hier nicht, aber meistens viel Gelächter.

 

TippZur rechten Zeit am rechten Ort

Es ist eine Binsenweisheit, die aber von vielen Reisenden vergessen wird: Wer zur Hauptbesuchszeit kommt, der muss mit allen anderen warten. Umgekehrt gilt natürlich: Reist ihr in der Nebensaison und schlagt direkt am Beginn der Öffnungszeiten (oder kurz vor der Schließzeit) an einer Sehenswürdigkeit oder am Skilift auf, werdet ihr kaum eine Warteschlange sehen.

Lässt sich das Warten nicht vermeiden, könnt ihr als Familie den Fakt nutzen, dass ihr mehrere seid: Schickt eine Abordnung schon früher los, die sich (gut versorgt mit Hörspielen auf dem Smartphone oder einem Buch) in die Schlange einreiht und einen Platz für euch bereithält. (Das funktioniert am besten bei gut organisierten Warteschlangen, die keine seitlichen Absperrungen haben.)

 

9) Geheimnisvolle Fremde

Beim Warten ist man selten allein, im Gegenteil: Oft könnt ihr um euch herum eine faszinierende Vielfalt an Menschen beobachten. Diesen Reichtum an Input könnt ihr hervorragend nutzen, wenn ihr im Ausland seid und sicher sein könnt, dass euch niemand versteht.

Die Aufgabe lautet: Denkt euch eine Geschichte aus, in der die mit euch Wartenden vorkommen. Je mysteriöser, desto besser (aber bitte nicht lästern oder lustig machen, das wird auch in einer Fremdsprache schnell bemerkt).

Die Dame in der roten Jacke ist vielleicht eine Spionin, die in ihrer Umhängetasche ein Paket versteckt, das sie oben auf dem Turm der Kathedrale, in die ihr alle hineinwollt, dem Mann mit der Sonnenbrille übergeben will, der die ganze Zeit so nervös hin und her schaut. Oder der Mann mit dem dicken Bauch ist Achterbahntester und muss heute noch mit mindestens drei Achterbahnen fahren – kein Wunder, dass er so griesgrämig schaut und immer wieder auf die Uhr blickt.

Lasst euch überraschen, wie kreativ eure Kinder sein können!

 

10) Fadenspiel

Ihr habt doch bestimmt ein Stück Schnur in der Handtasche oder im Rucksack? Dann holt es heraus, knotet es zusammen und legt los. Geübte Fadenspieler beeindrucken ihre Zuschauer mit tollen Kunststücken, man kann aber auch zu zweit Abnehmen spielen und sich den Faden immer wieder hin- und herreichen. Für Vorschul- und Grundschulkinder ist das eine tolle Feinmotorik-Übung.


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Kommentar als Gast schreibenKommentare (2)

  • Kerstin

    Beim Reichstag in Berlin konnten wir die lange Warteschlange passieren, weil wir mit Kinderwagen unterwegs waren! Wir durften somit den Nebeneingang mit Fahrstuhl nehmen. Auch habe ich gehört, dass wenn man eine Reservierung für das Restaurant oben auf dem Reichstag hat, man diesen Nebeneingang nehmen darf, ohne zu warten.

    Antworten | 27. Januar 2016
  • Kerstin

    Wenn man einen Teil der Familie zum Warten vorschicken kann, kann der andere Teil die Zeit noch sinnvoll nutzen: Als wir in Alaska waren und dort unbedingt in ein als besonders familienfreundlich ausgezeichnetes Restaurant gehen wollten (in Anchorage), waren wir völlig schockiert von der Wartezeit zur Frühstückszeit – 1,5 Stunden, als wir aufschlugen! Resigniert sind wir an diesem Morgen wieder abgezogen. Am nächsten Morgen waren wir etwas schlauer: erstens waren wir sehr früh dort, was leider nur sehr bedingt half, und zweitens hatte ich Malzeug für die Kinder dabei und unser Walkie-Talkie. Mein Mann nutzte die Wartezeit unterdessen und packte schon mal die Koffer (es war leider unser letzter Tag dort), unser Sohn chillte solange im Hotelzimmer. Als wir fast dran waren, gab ich kurz Bescheid und fünf Minuten später waren wir komplett.

    Antworten | 27. Januar 2016

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