KidsAway-CheckUpdate: Deutschlands familienfreundlichste Flughäfen 2014

Ein Ergebnis unserer Airlines-Umfrage: Eltern wünschen sich nicht nur günstige Flugpreise, sondern auch familienfreundliche Flughäfen. KidsAway hat die größten deutschen Airports in Bezug auf ihre Familienfreundlichkeit unter die Lupe genommen. Mit Update für 2014!

von KidsAway-Redaktion

Seite 2/2 Die Testergebnisse 2012

Frankfurt/Main Airport

Der größte Flughafen Deutschlands (Flughafenkürzel FRA) hat überraschend wenig Angebote für Familien. Für die Anreise werden ihnen spezielle Parkplätze mit kostenlosem Shuttle-Bus zum Terminal angeboten, aber die Wege vom Check-in zum Gate sind in Frankfurt berüchtigt. Für den Transport von kleineren Kindern könnt ihr im Terminal 1, Bereich B, Ebene 1 einen Buggy leihen – für happige 6 Euro pro Tag. (Es ist euch natürlich wie fast überall gestattet, euren eigenen Kinderwagen oder Buggy bis zur Flugzeugtür mitzunehmen.)

Hier spielen Kinder direkt am Gate (B-Stern Ost, Gate-Bereich B 44) © Fraport AG

Hier spielen Kinder direkt am Gate (B-Stern Ost, Gate-Bereich B 44)

© Fraport AG

Zur Verkürzung der Wartezeiten gibt es vier kostenlose Spielflächen; bis Ende 2013 soll noch eine dazukommen. Diese Spielbereiche befinden sich in Terminal 1 (Flugsteig A, Ebene 2, nahe Gate 50 sowie Flugsteig Z, Ebene 3, nahe Gate Z 50) und Terminal 2 (zwischen D und E, Ebene 4 sowie Flugsteig E, Ebene 3, Gate E 4). In der Lufthansa Business-Lounge im Abflugbereich der Halle B warten eine Krabbelecke und auf die großen Kinder Spielkonsolen.

Babys können in familienfreundlichen Wickelräumen mit Stillecke versorgt werden. Zu finden sind diese in allen Terminalbereichen, jeweils neben den Toiletten. In den Restaurants im Abflugbereich des Flughafens könnt ihr Babynahrung aufwärmen lassen. Die McDonald’s-Filiale im Terminal 2 ist die größte Europas und beschäftigt die Kinder mit Spielrakete und Bällebad sicherlich ein Weilchen. Auch die anderen Restaurants und Eiscafés im Airport bieten Kinderfreundliches wie Hochstühle, Malsachen und Lätzchen – einfach fragen!

Haltet ihr euch lange in FRA auf, könnt ihr an drei verschiedenen Stellen im Flughafen eine erfrischende Dusche nehmen. Wenn euch die Sitz- und Liegemöglichkeiten im Wartebereich nicht ausreichen (was sie in der Regel nicht tun), könnt ihr für 30 Euro – pro Tag und Person! – in der „Luxx-Lounge“ am Flughafen Platz nehmen. Die Sky-Lounge bekommt ihr auch für 30 Euro, allerdings nur für drei Stunden. Den Blick über den größten Flughafen Europas und ein wenig frische Lust genießt ihr zwischen 10 und 18 Uhr von der Besucherterrasse im Terminal 2. Eltern zahlen hier 5 Euro Eintritt, Kinder unter sechs zahlen nichts.

 

Flughafen München

Der Flughafen München (Flughafenkürzel MUC) stellt sich in puncto Spielmöglichkeiten sehr familienfreundlich dar: Im „Air Berlin Kinderland“ können Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren nach Herzenslust toben. Geschultes Betreuungspersonal behält dabei Kind und Baby im Auge. Das kostenfreie Kinderland ist ausgestattet mit einer Mal- und Bastelecke, einem Kletterturm, Lego-Softsteinen und einem Bällebad. Kinderfilme und Spielkonsolen bieten zusätzliche Unterhaltung, wenn die Kids schlapp getobt sind. Bis zu drei Stunden lang könnt ihr eure Kids dort sogar von ausgebildeten Erzieherinnen betreuen lassen; das kostet 2 Euro pro Stunde und Kind. Das Spielparadies findet ihr im München Airport Center (MAC) gleich neben der McDonald’s-Filiale vor der Sicherheitskontrolle auf Ebene 3. Achtung: Geöffnet wird erst ab 14 Uhr, am Wochenende immerhin schon um 11 Uhr!

Eine weitere Spielzone in Terminal 2 liegt praktisch gegenüber einem Restaurant und bietet ein sechs Meter langes Flugzeugmodell. Weitere Spielbereiche gibt es im Terminal 1, Modul B, Ebene 3, in Modul C, Ebene 3 sowie in Modul C Ebene 4. Mehr als kleine Fahrzeuge, die mit Münzen gefüttert werden müssen, werden dort aber nicht angeboten.

Der Besucherhügel am Airport München © Airport München

Der Besucherhügel am Airport München

© Airport München

Lounge-Bereiche zum Ausruhen gibt es in München nicht, es werden auch keine Miet-Buggys angeboten. Die Wickelmöglichkeiten befinden sich in Form von ausklappbaren Wickeltischen in den Toiletten für Rollstuhlfahrer. Das ist akzeptabel, aber nicht wirklich familienfreundlich. Stillen auf der Toilette macht jedenfalls keinen Spaß.

Das Frischluft-Highlight in München ist der Besucherpark – er liegt gegenüber dem Terminal 1 und ist über eine große, überdachte Fußgängerbrücke zu erreichen. Neben viel Grün und Platz finden Familien hier einen baumbeschatteten Spielplatz mit einem „lebenden“ Flugzeug aus Weiden, eine Minigolf-Anlage und ein Kino und können echte historische Flugzeuge und einen ADAC-Rettungshubschrauber bewundern. Von mehreren „Besucherhügeln“ lassen sich die Starts und Landungen beobachten.

 

Flughafen Düsseldorf

Überraschung: Am drittgrößten deutschen Flughafen (Flughafenkürzel DUS) werden überhaupt keine speziellen Einrichtungen oder Services für Familien angeboten. Ihr könnt aber den familienfreundlichen separaten Check-in-Schalter für Sonderservices nutzen. Nähere Auskünfte bekommt ihr hier. Wenigstens die Entfernungen können als familienfreundlich bezeichnet werden: Es gibt zahlreiche Fahrstühle und die Abfluggates sind auf relativ kurzen Wegen zu erreichen. Wer es eilig hat, parkt direkt am Terminal, von den weiter entfernten Langzeitparkplätzen fährt der Skytrain zum Flughafengebäude. Wenn es schnell gehen soll: Für 6 Euro könnt ihr euch noch am Vorabend einen Parkplatz reservieren.

Babynahrung könnt ihr sicherlich in einem der Restaurants aufwärmen lassen; zehn davon bezeichnen sich als kinderfreundlich. Das familienfreundliche Highlight am Düsseldorfer Airport sind die „Kiddieland“-Spielbereiche in Terminal C sowie im Reisemarkt in Terminal B. Hier können sich Kinder immerhin auf elektronischen Autos die Zeit vertreiben – ein paar Münzen müsst ihr dafür aber übrig haben.

Baby-Wickelräume gibt es in allen Abflugbereichen, im Ankunftsbereich und am Flughafen-Bahnhof. Noch mehr Ruhe finden Familien in der „Hugo Junkers Lounge“ (Abflughalle am Flugsteig B). Dort gibt es kostenloses WLAN, Fernseher und Duschen. Der Eintritt kostet allerdings happige 21 Euro für Eltern und 10 Euro für Kinder. Wenn ihr frische Luft braucht, empfiehlt sich ein Ausflug auf die Besucherterrasse. Der Zutritt kostet 2,20 Euro, Kinder unter sechs Jahren sind frei. Seid ihr mit dem Skytrain gekommen, gilt das Ticket auch hier.

 

Flughafen Berlin-Tegel

Familienfreundlich? Taxi-Getümmel am Flughafen Berlin-Tegel © FlickR/baracoder

Familienfreundlich? Taxi-Getümmel am Flughafen Berlin-Tegel

© FlickR/baracoder

Bald – oder wenigstens irgendwann einmal – soll er durch den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg ersetzt werden. Familien können da nur sagen: Recht so! Auf sie wird im Airport Berlin-Tegel (Flughafenkürzel TXL) nämlich kaum Rücksicht genommen.

Die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut, da der Airport direkt in der Stadt liegt; das Parken ist dafür (wie in ganz Berlin) kein Spaß. Mit dem Taxi könnt ihr euch ganz bequem direkt vor eurem Check-in-Schalter absetzen lassen, die Busse halten vor der Haupthalle.

Auffällig in Berlin-Tegel sind die kurzen Wege, die sich durch die ringförmige Anlage des Flughafens ergeben. Dadurch haben allerdings nur wenige Geschäfte und Restaurants Platz, die zudem ab 20 Uhr meist geschlossen sind, was sich bei längeren Aufenthalten negativ bemerkbar macht. Für spezielle Familien-Wartebereiche ist ebenso wenig Platz wie für Lounges. Wickelmöglichkeiten gibt es in den Toiletten an den Flugsteigen 3, 6, 9 und 12, auf Spielmöglichkeiten müssen eure Kinder verzichten. Zum Vertreten der Füße empfiehlt sich lediglich die Besucherterrasse neben dem Terminal D, die 2 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder kostet.

 

Flughafen Hamburg

Separate Wickelmöglichkeiten sind nicht selbstverständlich © FlickR/francescomucio

Separate Wickelmöglichkeiten sind nicht selbstverständlich

© FlickR/francescomucio

Der Flughafen Hamburg (Flughafenkürzel HAM) präsentiert sich ebenfalls wenig familienfreundlich. Die Parkgelegenheiten am Flughafen sind gut, kostenlose Shuttlebusse pendeln im 20-Minuten-Takt von den Parkhäusern zum Flughafen. Wer es bequemer mag, stellt das Auto direkt vor dem Terminal ab und lässt es von einem Mitarbeiter zum Parkplatz bringen – auf Wunsch wird dabei sogar noch aufgetankt.

Wickelmöglichkeiten gibt es wahrscheinlich in den Damentoiletten, aber wer weiß: Auf der Website des Flughafens wird Familien empfohlen, sich danach „schon bei der Buchung in Ihrem Reisebüro“ zu erkundigen. Das Reisebüro soll auch Auskunft geben, wo sich Spielmöglichkeiten am Flughafen befinden. Unglaublich!

Wir können wenigstens so viel verraten: Kostenlose Spielbereiche befinden sich bei den Restaurants im Abflugbereich auf der Ebene T1 und T2 sowie in der Gastronomieebene des „Airport Plaza“. Frische Luft schnappt ihr auf den beiden Aussichtsterrassen der Restaurants in Terminal 1 und 2, offenbar sogar kostenlos. Eine Lounge für alle Passagiere mit Bordkarte gibt es am Flughafen Hamburg zwar, aber ob hier Kinder willkommen sind?

 

Flughafen Köln-Bonn

Der Flughafen Köln-Bonn (Flughafenkürzel CGN) wird von den Kölnern als „Flughafen der kurzen Wege“ bezeichnet. Das heißt: Fahrstühle sind in ausreichender Menge vorhanden, die Wege zu den Gates sind relativ kurz und daher auch familienfreundlich. Einige Airlines bieten Familien ein bevorzugtes Check-in an sogenannten Familienschaltern an. Wickelmöglichkeiten befinden sich in Terminal 1 bei den Toiletten im Ankunftsbereich, außerdem im Sicherheitsbereich beim Warteraum von Abflug C + E. In Terminal 2 im Ankunftsbereich, auf der Mezzaninebene stadtseitig und im Sicherheitsbereich, weiterhin im Sicherheitsbereich bei Warteraum Ost + West.

Eine Spielecke mit Legobausteinen findet ihr in Terminal 1, eine weitere mit einem Bällebad ist in Terminal 2. Wenn ihr ein Schild zum „Playland“ seht, lotst die Kids schnell weiter: Hier warten Spielautomaten auf Erwachsene. Lounges gibt es in Köln-Bonn ebenso wenig wie spezielle Warteräume für Familien, hier müsst ihr euch in ein Restaurant oder in den Wartebereich setzen. Dafür ist der Gang auf die Besucherterrasse frei, von dort hat man sogar einen Blick auf den militärischen Bereich des Flughafens.

 

Stuttgart Airport

Kiddieland am Flughafen Stuttgart © Flughafen Stuttgart

Kiddieland am Flughafen Stuttgart

© Flughafen Stuttgart

Der Flughafen Stuttgart (Kürzel: STR) bleibt jedem in Erinnerung: Die auffällige Stahlträgerkonstruktion in Terminal 1 wurde von Star-Architekt Meinhard von Gerkan entworfen und soll an den Wald von Baden-Württemberg erinnern. Zahlreiche Parkmöglichkeiten werden angeboten, wobei sich viele kleine Anbieter einen Preiskampf liefern. Wer geduldig online recherchiert, kann hier echte Schnäppchen machen! Wickeln ist in jedem Terminal möglich, allerdings verrät die spartanische Website nicht, wo.

Die Familienfreundlichkeit des Flughafens zeigt sich an den verhältnismäßig vielen Spielmöglichkeiten für Baby und Kind: Im TUIfly Kinderparadies (im Terminal 3, Ebene 3) gibt es Bauklötze, eine Rutsche und Maltische, bei McDonald’s (beim Parkhaus 10) findet ihr einen relativ großen Spielplatz und bei Burger King (Terminal 1, Ebene 4) eine Spielecke. Außerdem hat der Anbieter „Kiddieland“ auf den Ebenen 2 und 4 im Terminal 3 sowie im Terminal 4 auf Ebene 2 eine Vielzahl verlockender Spielgeräte aufgestellt, die ihr allerdings mit Münzen füttern müsst. Auch der Wartebereich am Stuttgarter Flughafen ist sehr angenehm gestaltet. Die „Elli-Beinhorn-Lounge“ ist für 15 Euro pro Person zwar noch erschwinglich, aber nur gelegentlich geöffnet. Frische Luft bekommt ihr auf der Besucherterrasse, die von Terminal 1 bis 3 verläuft.

 

Airport Berlin-Schönefeld

Der Flughafen Berlin-Schönefeld (Kürzel SXF) liegt eigentlich schon in Brandenburg. Im Gegensatz zu Tegel ist hier ausreichend Platz zum Parken, viele kleinere private Anbieter machen im Internet unschlagbar günstige Angebote. Shuttles bringt euch direkt vor das Abflugterminal. Neben der Berliner S-Bahn fahren der Airport Express vom Bahnhof Zoo und mehrere Buslinien den Flughafen an, nachts wird es allerdings schwieriger.

Der Flughafen hat seine besten Jahre eindeutig hinter sich und wartet nur noch auf Ablösung durch den Großflughafen Berlin-Brandenburg: Alles ist recht abgenutzt und eng, es gibt wenige Geschäfte und Restaurants, Spielgelegenheiten sind ebenfalls Fehlanzeige. Positiv: Die Wege sind nicht allzu lang, die Gates sind (außer denen der Billigflieger, die an den Seiten des Flughafens „angebaut“ wurden) schnell erreichbar. Und: Die Gepäcktrolleys kosten kein Geld! Negativ: Im Transitbereich ist es sehr eng, hier können die Sitzplätze durchaus knapp werden. Checkt also nicht früher als nötig ein!

Im Erdgeschoss in Terminal A gibt es immerhin einen eigenen Mutter-Kind-Raum, wo ihr in Ruhe stillen und wickeln könnt. Weitere Wickelmöglichkeiten findet ihr im Terminal D und im Transitbereich. Lounges sind theoretisch zwar vorhanden, allerdings ist es empfehlenswert, sich telefonisch über deren Verfügbarkeit zu informieren. Frische Luft bekommen die Kids auf der relativ kleinen Besucherterrasse, von der allerdings nicht viel Flugverkehr zu sehen ist, oder auf dem Weg ins Flugzeug: Der geht bei den Billigfliegern easyJet und Ryanair nämlich direkt über die Rollbahn.

 

Flughafen Hannover

Der Airport Hannover (HAJ) ist in puncto Familienfreundlichkeit ein Juwel unter den deutschen Flughäfen: Das Parken ist vergleichsweise günstig und Stellplätze gibt es so viele, dass der Flughafen seinen Gästen eine Parkgarantie gibt. Dafür ist die Anreise mit S-Bahn oder Bus eher umständlich.

Kinderbuggies am Flughafen Hannover © Hannover Airport

Kinderbuggies am Flughafen Hannover

© Hannover Airport

Auch im Flughafengelände zeigt sich der Flughafen Hannover familienfreundlich: Mit einem Pfandchip könnt ihr einen „Baby-Buggy“ leihen. Separate Wickelmöglichkeiten gibt es viermal im öffentlichen Bereich in Terminal B und C sowie dreimal im Wartebereich in Terminal A und C.

In allen Terminals stehen Spielecken zur Verfügung und in den Wartebereichen im Terminal C gibt es zwei große Kinderparadiese mit Rutschen, Spielen, einem Krabbelhaus für Babys und einem Kinderkino für Kinder bis zwölf Jahre. Außerdem warten zwischen Terminal A und B im Mövenpick Restaurant eine Kinderecke mit wechselnden Give-aways und bei McDonald‘s ein Spielparadies auf die Kleinen. Eine weitere kostenlose Spielecke liegt neben dem TUI-Schalter.

Zur Entspannung wird die „Karl-Jatho-Lounge“ zwischen Terminal A und B angeboten, aber auch der großzügig gestaltete Warteraum bietet genug Platz. Auf der Airport Plaza gibt es genügend Geschäfte und Restaurants, um eine relativ lange Wartezeit zu überbrücken. Die Aussichtsplattform für Besucher bietet für 2,50 Euro (Kinder unter fünf sind frei) einen 360-Grad-Rundumblick. Wenn ihr mehr Zeit habt, könnt ihr die Ausstellung „Welt der Luftfahrt“ anschauen; der Eintritt für die Aussichtsplattform ist dann im Museumsticket für 4,80 Euro enthalten.

 

Flughafen Nürnberg

Familienfreundlich zeigt sich auch der Airport Nürnberg (Flughafenkürzel NUE). Parkmöglichkeiten gibt es reichlich, die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ausgezeichnet: Knapp zehn Minuten dauert es mit der U-Bahn vom Nürnberger Stadtzentrum hierher. Einen Stellplatz für euer Auto könnt ihr bequem online vorbuchen.

Auf Reisende mit Baby und Kind warten zwei kleine, aber immerhin kostenfreie Spielecken im Bereich der Warteräume. Alle Wartebereiche sind mit Teppich ausgelegt, was für am Boden spielende Kinder recht angenehm ist und für mehr Ruhe sorgt. Auf allen Flughafenebenen stehen eigene Wickelräume zur Verfügung. Im Erdgeschoss befindet sich neben den Toiletten ein extra Babyraum. Weniger familienfreundlich sind die Preise für die „Noris Sky Lounge“, die eher auf Geschäftsreisende ausgerichtet ist: Zutritt bekommt ihr hier für 15 Euro pro Person.

Ein Highlight des Airport Nürnberg ist die kostenlose Besucherterrasse, die rund um die Uhr geöffnet hat. Morgens und abends, wenn bis zu zwanzig Maschinen gleichzeitig am Drehkreuz von airberlin abgefertigt werden, lohnt sich der Blick besonders.

Die KidsAway-Vergleichstabelle: Die zehn größten deutschen Flughäfen und ihre Angebote für Familien

Airport Spielflächen Separat wickeln? Ausruhen Rausgehen Highlight Web Internet
FRA + (2 große) + (mit Stillecke) Lounge 45/30 Euro, Duschen 6 Euro Besucher-terrasse Buggy-Verleih Frankfurt/Main Airport Infobroschüre für Familien
MUC + (2 große) Duschen (15 Euro) Besucherpark Kinderbetreuung (2 Euro pro Stunde) Flughafen München
DUS + Lounge 21/10 Euro, mit Dusche Besucher-terrasse DUS
HAM + Lounge Aussichts-terrassen Flughafen-Hamburg
CGN + (2 kleine) + Besucher-terrasse kostenlose Terrasse Köln-Bonn-Airport
NUE + (2 kleine) + (1 Babyraum) Lounge (15 Euro) Besucher-terrasse kostenlose Terrasse, durchgehend offen Airport-Nürnberg
STR + (3) + ? Lounge (15 Euro) Besucher-terrasse Flughafen-Stuttgart
HAJ + (mehrere) + Lounge Aussichts-plattform Baby-Buggy-Verleih Hannover-Airport
SXF + (1 Mutter-Kind-Raum) Besucher-terrasse Berlin-Airport
TXL Besucher-terrasse Berlin-Airport

 

Unser Familienfreundlichkeits-Check zeigt: Es ist noch vieles verbesserungswürdig, die meisten Flughäfen geben sich aber große Mühe für ihre kleinen Passagiere. Als Eltern könnt ihr mithelfen, die deutschen Flughäfen familienfreundlicher zu gestalten: Meldet euch mit Kritik zurück oder lobt Service, der euch gefallen hat! Ohne Rückmeldungen ihrer Kunden werden die Flughafenbetreiber ihr Angebot nicht ändern.

 


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Kommentar als Gast schreibenKommentare (10)

  • Katrin Balean

    Wir sind letzte Woche vom Flughafen Stuttgart mit unserer 12 Monate alten Tochter abgeflogen. Unseren Buggy mussten wir beim Sperrgepäck abgeben. Leider gab es keine Leihbuggys für uns, so dass wir unsere Tochter inkl. Handgepäck 2 Stunden durch den Flughäfen tragen mussten. Einen Leihbuggy (Sitzbuggy) bekommt man nur, wenn das Kind noch nicht sitzen kann.
    Wir verstehen nicht ganz den Sinn dieser Regelung. Wenn ich mit Baby fliege, das noch nicht sitzen kann, dann setze ich es bestimmt nicht in einen Sitzbuggy ( Leihbuggy).

    Antworten | 17. Dezember 2017
  • es gibt eine Neuigkeit vom Flughafen Tegel:

    Reisende mit Babys und Kleinkindern sowie alleinreisende Kinder, die von einem Mitarbeiter der jeweiligen Airline betreut werden, können vor ihrem Abflug vom Flughafen Tegel den neuen Familienraum im Terminal A (Ebene 0) nutzen. Hier finden Reisende neben einer Wickelmöglichkeit auch einen kleinen Spiel- und Lesebereich für die Kleinen. Für Eltern steht eine Couch zur Verfügung. Der Familienraum verfügt über einen eigenen Sanitärbereich. Reisende, die den Raum nutzen möchten, melden sich bitte bei der Fluggastinfo im Terminal A.

    Antworten | 20. April 2016
    • Hallo Micha! Danke für den Hinweis, den sicher viele interessieren wird!

      Antworten | 21. April 2016
    • Lotte

      Tolle Sache, wenn man von Terminal A abfliegt… Wenn ich allerdings mit Wagen (mit Baby) und Kleinkind vom Check-in in Terminal C, erst irgendwo nach A muss, um da die Zeit bis zum Flug zu überbrücken, und dann wieder die ganze „Weltreise“ nach C, um den Flieger zu erwischen… Das ist es nicht Wert…

      Antworten | 22. April 2016
  • Selim Corbacioglu

    Leider kann ich Familen mit Kleinkindern vom Flugahfen München momentan nur abraten. Injüngster Zeit wurde wahrscheinlich aus ökonomischen Gründen beschlossen, dass Kinderwägen ins Sperrgepäck direkt am Schalter abgegeben werden müssen und nicht wie üblich die Kinder bis zum Flugzeug begleiten können, um dann von freundlichem Personal separat eingeladen zu werden. Jetzt kann sich jeder schnell ausmalen, was das für diese Familien bzw. noch schlimmer für alleinreisende Mütter bedeutet. Zwar wird beteuert, dass Leihbuggys zur Verfügung stehen, aber was wenn nicht? Und unser Buggy kam in einem desolaten und sehr schmutzigem Zustand aus dem Sperrgepäck. Eine Entschädigung gab es nicht, es wäre ’normale‘ Abnutzung! Also als Familie mit Kleinkindern sollte momentan München mit Vorsicht genossen werden!

    Antworten | 15. April 2016
    • …und den Buggy sollten sie sehr gut verpacken, wenn er als Sperrgepäck reist! Es tut uns sehr leid, dass ihr so ein mieses Erlebnis hattet. War das auf dem Hinflug oder auf dem Rückflug? Vielleicht war ja an der Beschädigung eures Buggys gar nicht der Flughafen schuld, sondern die Airline? (Das hilft euch und eurem Buggy natürlich auch nicht weiter…)

      Gruß, Jenny

      Antworten | 20. April 2016
  • Was den Flughafen Schönefeld in Berlin angeht, muss ein Fehler beim Test unterlaufen sein. Die Terminals der Billigflieger liegen im Hauptterminal bzw. das von easyJet direkt daneben. Das sind keine 2 Minuten Fußweg und somit liegen diese auch nicht weiter entfernt als das Hauptterminal.
    Ihr Beitrag erweckt den Eindruck, dass man für die Anreise zu den Billigfliegern extra Zeit einräumen müsse, was jedoch nicht korrekt ist. Selbst ein Check-In zu den Airlines ist an absolut jedem Check-In-Schalter aller jeweiligen Fremd-Airlines möglich. So kann ich auch im alten Germanwingsterminal einchecken, wenn mir das bei easyJet oder Ryanair zu voll ist. So auch andersrum. Ich will mit Aeroflot oder EgyptAir fliegen, welche zu renommierten Alianzen wie der StarAlliance (u.a. Lufthansa) und SkyTeam (u.a. Delta Airlines) gehören, dann kann ich auch bei easyJet oder im alten Germanwingsterminal durch den Check-In, wenn dort grad nichts los ist. Zumal alle 4 Terminals unmittelbar nebeneinander liegen, was in Tegel völlig anders ist, wo man schon allein vom Hauptterminal bis zu Air Berlin über 10 Minuten Fußweg einplanen muss, weil deren Terminal am anderen Ende der Startbahn errichtet wurde.
    Ich bitte daher um Änderung. Schönefeld ist weitaus besser als sein Ruf … man muss nur wirklich mal dort gewesen sein!

    Antworten | 12. April 2015
  • Lotte

    Vor zwei Wochen am Flughafen Nürnberg: Ich habe schnell und unkompliziert am First Class Schalter (obwohl Economy gebucht) eingecheckt, bei der Security sehr viel Hilfe bekommen, eine Breze von der Loungemitarbeiterin geschenkt bekommen (für die Kleine), einen Luftballon von den Leuten vom Marché geschenkt bekommen, dann noch eine Schokolade geschenkt bekommen, nette Behandlung von allen Seiten und der „Auslauf“ ist echt super, viel Platz für die kleine Läuferin… So sehr ich Tegel eigentlich liebe, muss ich sagen, dass es dort echt nicht besonders kinderfreundlich ist… Ob er je abgelöst wird, steht wohl noch in den Sternen… ^^ Ich glaube da nicht mehr dran.

    Antworten | 1. Dezember 2013
  • Und im Hamburg gibt es jetzt auch Kinderspielecke von Instore Kids Corners beim Terminal, wo die Kindern spielen können, wenn man warten muss für das Boarden!

    Antworten | 16. Juli 2013
  • Ich muss eine Lanze für Hamburg brechen. Es gibt dort – leider nur bei der Ankunft – fantastische Still- und Wickelräume die leider auch dort mit diesem unsäglichen Flaschensymbol gekennzeichnet sind. Dennoch sind sie sauber, hell und mit einem großen Sessel ausgestattet.
    Berlin hingegen ist diesbezüglich ebenso wie Köln sehr weit hintendran.

    Antworten | 18. März 2013

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