Sprachreisen für Eltern und KindTipps für den Sprachlernaufenthalt im Urlaub

Egal ob gemeinsam mit Gleichaltrigen oder mit der gesamten Familie – ein Ferientrip mit Lerneffekt verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen und macht Spaß. Wir verraten euch, worauf bei Sprachreisen zu achten ist.

von KidsAway-Redaktion

 

Sprachunterricht in den Ferien macht Spaß. © lassedesignen - Fotolia

Sprachunterricht in den Ferien macht Spaß.

© lassedesignen - Fotolia

Kinder und Jugendliche möchten in den Ferien natürlich Spaß haben, sich vom Schulstress erholen und eine gute Zeit verbringen – das lässt sich auch mit einer Sprachreise realisieren, wobei man im Handumdrehen auch noch seine Fremdsprachenkenntnisse auf Vordermann bringt. Mit dem manchmal langweiligen Schulalltag hat ein Sprachlernaufenthalt nämlich wenig zu tun: Am Programm steht zwar auch Unterricht, doch gemeinsam mit Gleichaltrigen aus aller Welt ein anderes Land und seine Kultur und Sprache kennenzulernen, ist ein richtiges Abenteuer – und das macht auch dem eingeschworensten Schulmuffel Spaß.

 

Ab welchem Alter ist ein Sprachlernaufenthalt im Ausland allein möglich?

Die meisten Anbieter von Sprachreisen haben entsprechende Angebote für Kinder ab etwa 10 Jahren im Angebot – und das hat auch seinen Grund: Jüngere Kinder sind in der Regel einfach noch zu klein, um schon alleine an einem Sprachkurs im Ausland teilzunehmen. Die Entscheidung für einen Sprachlernaufenthalt im Ausland hängt maßgeblich von der sozialen Reife eures Kindes ab – um diese zu beurteilen, helfen folgende Fragen:

 

  • War eure Tochter oder euer Sohn bereits alleine unterwegs?
  • Kann euer Kind für sich selbst eine richtige Entscheidung finden und auch durchsetzen?
  • Wie gut kann es mit seinem Taschengeld umgehen?
  • Weiß euer Kind, was in Notsituationen zu tun ist?
  • Ist euer Kind kontaktfreudig und kann er rasch soziale Bindungen aufbauen?

 

Nicht zu unterschätzen sind natürlich die Sprachbarrieren bei einem Aufenthalt im Ausland – ein Basiswortschatz und ein Grundverständnis der Sprache sollten schon gegeben sein: Enttäuschungen ergeben sich nämlich oft aus Missverständnissen beim Kommunizieren, zwar weniger im Unterricht, aber umso mehr in den Gastfamilien, wo die Kinder meist doch auf sich alleine gestellt sind.

Hier steht die Frage, ob euer Kind den Mut hat, klar zu sagen, wenn es etwas nicht verstanden hat, und darum bitten kann, noch einmal etwas erklärt zu bekommen. Keine Sorge: Normalerweise sind die Gastfamilien erfahren genug im Umgang mit ihren Gastkindern und kommunizieren zur Not auch mit Händen und Füßen.

 

Tipp Gemeinsam mit dem besten Kumpel oder Busenfreundin verreisen

Im Idealfall kann euer Kind sich gemeinsam mit seinem besten Freund oder seiner liebsten Freundin auf Sprachreisen begeben – vor allem jüngeren Kindern bietet dies Sicherheit und lässt einen möglichen Urlaubsblues gar nicht erst aufkommen. (Achtung: Wenn wirklich ein intensiver Spracherwerb am Programm stehen soll, ist abzuwägen, inwiefern es sinnvoll ist, mit seinem Reisekumpanen nur in seiner Muttersprache zu reden!)

 

Persönliche Voraussetzungen für einen Sprachlernaufenthalt

Neben dem Alter bzw. Reifegrad spielen einige weitere Faktoren eine Rolle, ob Sprachferien eurem Sprössling auch wirklich Spaß machen.

  • Sprachkenntnisse: Wie erwähnt, sollte ein gewisser Grundwortschatz vorhanden und das Beherrschen von einfachen Sätzen in der Fremdsprache möglich sein. Ihr solltet dennoch darauf achten, dass vor Ort immer ein deutschsprachiger Betreuer oder Ansprechperson anwesend ist!
  • Motivation: Bei der Planung von Sprachferien ist auch die Motivation eures Kindes entscheidend – diese ist in der Regel höher, wenn es nicht nur um eine rasche Verbesserung der Schulnote geht, sondern die Reise als Belohnung betrachtet wird. Oft eröffnet ein Sprachaufenthalt einen neuen Zugang zur Sprache und das wirkt sich umgekehrt positiv auf die Motivation für den Unterricht zu Hause aus!
  • Interessen: Auch ein passendes Freizeitangebot vor Ort trägt dazu bei, dass sich euer Kind in den Sprachferien wohlfühlt – Jungs freuen sich beispielsweise über ein Sportprogramm am Nachmittag. Entsprechend ist auf die Interessen eurer Sprösslinge bei der Wahl des Anbieters zu achten. So gibt es eine Vielzahl von Sprachreiseangeboten mit besonderer Freizeitgestaltung, wie etwa: Klettern, Reiten oder Kreatives.

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Kommentar als Gast schreibenKommentar (1)

  • Hallo zusammen,
    ich bin absolut mit dem Autor einverstanden, dass die Sprachreise für die Kinder die beste Lösung für den Unrlaub ist. Sie können sich ausspannen, gut erholen, neue Leute kennenlernen und dazu noch eine Fremdsprache lernen. Meine Tochter ist 15 und sie war letztes Jahr in Cannes für eine Sprachreise. Sie war so mit den Ferien zufireden, war sehr gut beeindruckt… Aber ich kann sagen, dass mit 10 Jahren ist dass noch zu früh, ohne Eltern, ohne ihre Kontrolle irgenwohin zu verreisen. Sie orientieren sich noch nicht gut und können nicht richtig in allen Situationen handeln. Obwohl es natürlich verschiedene Kinder gibt.
    Ja, und ich würde auch unseren Reiseveranstalter Dialog Sprachreisen natürlich weiter empfehlen. Meine Tochter war in guten Händen.

    Antworten | 23. März 2014

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