Sicherheit beim BahnfahrenWie ihr eure Kinder am Bahnhof und im Zug vor Gefahren schützt

Die Bahn gehört zu den sichersten Reiseverkehrsmitteln, nicht nur in Deutschland. Trotzdem gibt es eine ganze Reihe von Risiken und Gefahren, wenn ihr mit Kindern eine Bahnreise macht. Wer Bescheid weiß, fährt sicher!

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/3 So schützt ihr euch vor Diebstahl beim Bahnfahren
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Auch davor solltet ihr euch schützen: Kriminalität

Eine Umfrage des Fahrgastverbands Pro Bahn zeigte kürzlich, dass sich fast ein Viertel der Reisenden an Haltestellen und Bahnhöfen bedroht von Kriminalität fühlt – innerhalb der Züge und anderer öffentlicher Verkehrsmittel tun das nur 8 Prozent.

Als reisende Familie seid ihr an Bahnhöfen tatsächlich von Kriminalität bedroht – und zwar in Form von Taschen- und Gepäckdiebstahl. Kein Wunder: Das Gedränge am Bahnhof, die Unübersichtlichkeit und die Aufregung beim Reisen sind ein ideales Territorium für Diebe. Familien mit Kindern sind leichte Opfer, weil sie ihre Augen vorrangig auf den Kindern haben und ihr Gepäck nicht immer im Blick behalten. Alleinerziehende haben besonderes Pech, wenn sie niemanden haben, mit dem sie sich in die Verantwortung teilen können.

 

TippTipp für Single-Eltern auf Bahnreisen: Nehmt einen Freund oder eine Freundin mit zum Bahnhof, die euch bis zum Abfahren des Zuges begleitet, auf euer Gepäck achten und euch beim Einsteigen behilflich sein kann.

So vermeidet ihr Stress, senkt das Risiko von Unfällen und beugt außerdem der Diebstahlgefahr vor.

 

Für euch heißt das: niemals, wirklich niemals das Gepäck unbeaufsichtigt stehen lassen; auch auf fremde Sitznachbarn, die ein Auge auf eure Tasche haben sollen, könnt ihr euch nicht verlassen. Abschreckend wirken auffällige Gepäckstücke, also ist es eine gute Idee, bunte oder farbige Koffer zu verwenden oder sie mit Aufklebern und bunten Gepäckanhängern zu versehen.

Wertvolle Kleingegenstände wie eure Handtaschen, Fotoapparate oder auch Jacken gehören auf dem Bahnhof immer direkt an den Körper, legt sie nicht neben euch oder über die Lehne einer Sitzbank und schon gar nicht in das Gepäcknetz eures Kinderwagens. Eure Reisedokumente und das Geld bewahrt ihr am sichersten in einer (verschlossenen) Innentasche der Jacke oder in einem Brustbeutel auf.

Euer Handy ist bestimmt eines eurer wertvollsten Besitztümer, stimmt‘s? Ein beliebter Trick von Handy-Dieben besteht darin, einen Notfall (etwa einen Schwächeanfall) vorzutäuschen und sich dann dringend ganz kurz das Handy von Beistehenden „auszuleihen“. Natürlich könnt und sollt ihr anderen Menschen in Not helfen – aber den Notruf oder die Nummer eines Freundes ruft ihr am besten selbst mit eurem Handy an.

Fällt euch im Zug auf, dass etwas aus eurem Gepäck gestohlen wurde, dann benachrichtigt sofort das Zugpersonal (Notbremse ziehen ist allerdings nicht angebracht). Kurz vor einem Halt ist das Diebstahlrisiko am größten. Es lohnt sich, die Polizei zu rufen – die Polizisten können auch auf der Strecke zusteigen und direkt im Zug ermitteln.


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Kommentar als Gast schreibenKommentar (1)

  • Udo

    Zwei „Verbesserungsvorschläge“:

    Statt Zettel, Armbänder oder Ketten – die alle verlorengehen können – die Handynummer mit wasserfestem Filzstift oder Kugelschreiber direkt auf den Unterarm des Kindes schreiben. Außerdem mit dem Kind / den Kindern immer wieder durchspielen, was sie im Falle des Verlorengehens machen sollen.

    Wenn wir auf größere Plätze und Gebäude (Einkauszentrum, Museum etc.) kommen, sehen wir uns zunächst nach einem markanten Punkt um (hohe Säule, besondere Werbung, McDonalds/Burger King etc.), den wir als Treffpunkt im Falle des Verlorengehens ausmachen. Das hat den Vorteil, dass das Kind den Ort schon weiß und wir ihn im Falle des Falles nicht erst am Telefon erklären müssen. Da wir zwei Erwachsene sind, bleibt einer stehen und der andere sucht ein wenig um dann zum ausgemachten Treffpunkt zu gehen.

    Das hat uns schon einige Male toll geholfen, auch bei kleineren Ausflügen in der Heimat.

    Antworten | 28. September 2015

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