Reisen mit der BahnBahnstreik: Welche Rechte ihr als Reisende habt und wie ihr trotzdem in den Urlaub kommt

Am Mittwoch, den 20. Mai, treten die Lokführer der GDL erneut in den Streik - diesmal unbefristet. Möglicherweise ist damit auch das Pfingstwochenende betroffen. Wir sagen euch, wie ihr eure Ferien retten könnt und welche Entschädigungen euch zustehen.

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/3 Welche Verkehrsmittel sich zum Ausweichen anbieten

Welche Alternativen gibt es zur Bahn?

Habt ihr eure Bahntickets schon gebucht, dann habt ihr auch einen Anspruch auf Beförderung – nur eben nicht unbedingt im Zeitplan. Ist euch das zu heikel oder habt ihr noch keine Fahrkarten gekauft, solltet ihr über alternative Verkehrsmittel nachdenken, um pünktlich und stressfrei an euer Pfingstferien-Reiseziel zu kommen:

  • das eigene Auto: eine kostengünstige Alternative, mit der ihr allerdings im Feiertagsverkehr ziemlich sicher im Stau stehen werdet. Als Zubringer zum Flughafen genutzt, gebt ihr das für Zugtickets gesparte Geld wieder für einen Dauerparkplatz aus.
  • Mietwagen: für Reisende ohne eigenes Auto die naheliegendste Idee, die allerdings auch ohne Bahnstreik beliebt ist. Die Bestände der meisten Anbieter dürften daher inzwischen ohnehin ausgebucht sein, und wenn ihr noch ein für euch passendes Auto findet, wird das wahrscheinlich ziemlich teuer.
  • Carsharing: Für die kurzfristige, einmalige Nutzung lohnen sich solche Angebote in der Regel nicht, weil man hier einen monatlichen Mitgliedsbeitrag als Basis bezahlen muss. Außerdem kommt dieser Service fast nur für Großstädter in Betracht. Es lohnt sich aber, die Konditionen der Carsharing-Anbieter in eurer Wohnortnähe zu vergleichen.
  • Mitfahr-Angebote: Hier könnt ihr wirklich Glück haben, wenn ihr ein passendes Angebot findet. Im Idealfall startet die Mitfahrgelegenheit nahe an eurem Haus, fährt zufällig auch an euer Reiseziel und hat genug Platz für die ganze Familie. Da bei Mitfahrangeboten nur die Treibstoffkosten anteilig berechnet werden (sollten), ist dies eine sehr günstige Variante. Gut ist es, wenn ihr bei den Reisedaten flexibel seid, damit ihr auch eine passende Rückfahrt auftun könnt. Euer Familien-Reisegepäck für zwei Wochen wird zwar kaum jemand mitnehmen wollen – fragen schadet allerdings nie!
  • Fernbus: Eine feine Alternative, die normalerweise auch recht günstig ist – allerdings nutzen viele Fernbus-Unternehmen die Notlage vieler Bahnpassagiere natürlich zu ihren Gunsten aus und erhöhen die Beförderungspreise ein wenig. Problematisch sind Fernbusfahrten für Familien mit kleinen Kindern, recherchiert unbedingt vor eurer Buchung die Regelungen für Kindersitze!
  • Flugzeug: Kurzfristig gebuchte Flüge, und dann noch an Ferienterminen, sind für die allermeisten Familien preislich keine Option. Aber wenn ihr flexibel seid mit euren Reisedaten und dem Reiseziel, findet ihr vielleicht ein Last-Minute-Schnäppchen!

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