Sicher im SommerurlaubKaufberatung Schwimmflügel & Co.

Die Freibäder rufen und der Urlaub naht. Genau die richtige Zeit, um Schwimmflügel und Schwimmring herauszuholen und einem Sicherheitscheck zu unterziehen: Passen sie noch, sind sie sicher, brauchen wir neue - oder überhaupt welche?

von KidsAway-Redaktion

Seite 4/4 Besser ganz ohne Schwimmhilfe?

Am sichersten: gar keine Schwimmlernhilfe?

Es geht auch ohne Schwimmlernhilfe © Tadson/FlickR

Es geht auch ohne Schwimmlernhilfe

© Tadson/FlickR

Viele Eltern sind nicht nur angesichts der Sicherheitsrisiken skeptisch: Hat sich ein Kind erst einmal an die (trügerische) Sicherheit seiner Schwimmflügel gewöhnt, dauert es wesentlich länger, bis es ein Gefühl für die Bewegung und den Auftrieb seines Körpers im Wasser entwickelt.

Mit den voluminösen Flügeln fällt es außerdem schwer, die richtigen Brustschwimmbewegungen auszuführen. Es kann daher durchaus sinnvoll sein, Kinder ohne Schwimmlernhilfen ins Wasser zu lassen – wenn sie lückenlos beaufsichtigt werden. (Dies sollte auch mit angelegten Schwimmlernhilfen selbstverständlich sein.)

Zum selbständigen Schwimmen muss man Kinder mitunter mühsam überreden – schließlich klappt es doch auch so!

Schwimmlernkurse werden für Kinder ab vier Jahren von der DLRG, dem Deutschen Schwimm­verband und der Wasser­wacht beim Deutschen Roten Kreuz angeboten – fragt einfach in eurem Schwimmbad nach!

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Kommentar als Gast schreibenKommentare (3)

  • Molly

    Kinder von 2 Jahren können sich, wenn sie richtig ans Wasser gewöhnt werden, bereits gut im Wasser zurecht finden und „Schwimmen“ lernen. Zwar nicht so wie die Erwachsenen, sondern Brust Arme udn Kraul Beine. Das ist für die Kleinen viel einfacher zu lernen. Wie’s funktioniert? Wassergewöhnung im Tempo des Kindes. Die Angst vor Wasser im Gesicht verlieren. Vom Beckenrand springen vor Mama/Papas Arme. Außerdem Schwimmen (ohne Flügel) mit einer Poolnudel unter den Armen und Schwimmflossen an den Beinen. Die Kleinen sollen einfach strampeln. Zuerst funktioniert’s wie Treppensteigen (eher schlecht), später entwickelt sich das ganze zum Kraulbeinschlag. Wenn das Kind gelernt hat, die „Bauchbremse“ auszuschalten – einfach flach ins Wasser legen – kommt es gut voran. Armbewegungen üben mit Nudel ist mühsam, geht aber einigermaßen. Wir haben das „Scheibenwischer“ genannt. Dann einfach die Poolnudel weglassen und nur mit Flossen schwimmen. Wer mag, kann auch Schlori, Delfino, Schwimmgürtel nehmen. Die Kinder sollten sich halt gut bewegen können.
    Manche Kinder mögen das Rückenschwimmen lieber, weil das Gesicht dann nicht so nass wird. Möglichkeiten gibt es viele.
    Was auch immer gut ankommt: Schwimmbrett zum Transportieren von Spielzeug benutzen (von einer Ecke in die andere) – um die Wasserlage zu verbessern. Oder Seifenschalen, Spülbürsten o. ä. mit Saugnäpfen, die ihr an der Schwimmbadwand befestigt, damit das Kind dann danach greift. Zuerst sehr weit oben, später dann so, dass es mit dem Kopf unter Wasser muss – und will, weil es neugierig ist.
    Der Rest kommt von alleine. Super sind übrigens kleine Kanäle, die den Innenteil mit dem Außenteil eines Schwimmbads verbinden, wenn es so etwas bei Euch gibt. Dann kann das Kind nämlich sehr schnell sein Ziel – das andere Ufer – erreichen und übt. Gleiches kann man natürlich auch mit einer Aluleiter machen, aber sowas nimmt normalerweise nur eine Schwimmschule mit..
    Wichtige Übungselemente sind noch: Reinspringen und alleine wieder hoch kommen lassen – das Kind darf in einer solchen Situation keine Panik bekommen. Ebenso wie Drehen üben von Bauch auf Rücken udn zurück. Wenn’s mal ins Wasser fällt, kann es sich die Position ja auch nicht aussuchen..
    Eine gute Schwimmbrille leistet übrigens gute Dienste, da Schwimmen der Kleinen häufig eher Tauchen oder Nase aus dem Wasser stecken ähnelt.
    Viel Spaß beim Üben! Wenn das Kind Spaß hat, sich alleine zu bewegen, dann ist’s richtig. Wer frierende Kinder hat (oder solche, die immer wieder rein und raus flitzen, am Strand spielen etc.), bekommt bei Decathlon (Eigenmarke Tribord) übrigens schon für die ganz Kleinen günstige Neoprenanzüge (ab 15 EUR).

    Antworten | 24. Mai 2014
  • Eine gute Übersicht. Es ist wirklich erstaunlich, dass die Zahl der Nichtschwimmer steigt. Denn es ist schon richtig: Die beste Schwimmhilfe ist es, das Schwimmen zu lernen.

    Antworten | 10. April 2014
  • Jacky

    Super hilfreich, vielen Dank! Wir wollen auch in diesem Sommer in den Süden mit unserem Sohn und nun werde ich mit Sicherheit keine Schwimmhilfen am Strand kaufen, die nicht geprüft sind! Abgesehen davon ist mein Sohn auch erst 2 Jahre und ich lasse ihn hauptsächlich ohne Schwimmhilfe ins Wasser. Natürlich auf meinem Arm! Ich denke so lernt er viel schneller schwimmen!

    Antworten | 4. Juli 2012

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