Psychologie und ErziehungWelcher Reisetyp ist euer Kind – und was müsst ihr beim Reisen beachten?

Jedes Kind ist anders, hat andere Bedürfnisse und eine andere Art, die Welt zu sehen. Eltern tun gut daran, das auch in die Urlaubsplanung einzubeziehen.

von KidsAway-Redaktion

Seite 4/4 Das Entdeckerkind

Das Entdecker-Kind und was es auf Reisen braucht

Euer Kind ist ein richtiger Entdecker? Na dann, gute Reise! © Pixabay

Euer Kind ist ein richtiger Entdecker? Na dann, gute Reise!

© Pixabay

Wegen seiner nicht ermüdenden Lust, neue Dinge zu erforschen, verwechselt man es leicht mit dem Sturmwind-Kind. Aber das Entdecker-Kind muss keine überschüssige Energie loswerden, sondern es saugt alles auf, und kniffelt und knobelt unermüdlich, bis es die Lösung gefunden hat.

Und es macht weiter, bis es Erfolg hat: beim Öffnen des bodentiefen Fensters in der Ferienwohnung, beim Heranpirschen an das verwilderte kleine Kätzchen in der Herberge, oder beim Umprogrammieren der Klimaanlage, die nur in Japanisch beschriftet ist.

Ist euer Kind auch so ein entdeckungsfreudiger Tausendsassa, der aus Lust am Experimentieren ständig beobachtet werden muss? Dann wollt ihr ihm oder ihr bestimmt nicht seine Neugier auf die Welt nehmen, wenn ihr auf Reisen seid. Extravorsichtig müsst ihr trotzdem sein, denn „normale“ Kindersicherungen sind für Entdecker-Kinder kein Hindernis.

Ferienunterkünfte solltet ihr immer zuerst allein betreten und auf Sicherheit prüfen, danach braucht euer Kind immer eine wachsame Betreuungsperson. Kinderfreundliche Hotels und Resorts, wo automatisch mehr Wert auf Sicherheit gelegt wird und das Personal ein Auge auf die Kinder hat, sind für erholungsbedürftige Eltern von Entdeckerkindern ein Segen. Und die werden es lieben, Kontakte zu neuen Freunden zu schließen, die Anlage zu erkunden und im Kinderclub neue Spiele auszuprobieren.

Seid ihr aber ebenso neugierig auf die Welt wie euer Nachwuchs, dann habt ihr den idealen Reisebegleiter gefunden: Ausprobieren, wie man mit Stäbchen isst? Na klar. Testen, wie das seltsam bunte Obst schmeckt? Aber gern! Sich von wildfremden Menschen hochnehmen lassen, allein mit anderen Kindern spielen, Tempelruinen im Dschungel erkunden, in einem Homestay bei Einheimischen schlafen? Kein Problem.

Nur mit den freilaufenden Hunden und anderen „niedlichen“ Tieren, die Flöhe und Krankheitserreger übertragen können, solltet ihr vorsichtig sein. Euer Kind ist es nämlich nicht.

 


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