Spielideen für Kinder auf ReisenSpielideenSo wird die Pause an der Autobahnraststätte für Kinder kurzweilig

Längere Autofahrten sind anstrengend, Pausen daher umso wichtiger: Diese solltet ihr nutzen, um euch gemeinsam mit euren Kindern ausgiebig zu bewegen. Wir stellen euch die passenden Bewegungsspiele für den Autobahnrastplatz vor.

Teil 11 von 16 der Serie Spielideen für Kinder auf Reisen

von KidsAway-Redaktion

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In den Fahrpausen ist viel Bewegung wichtig © sunny studio - fotolia.de

In den Fahrpausen ist viel Bewegung wichtig

© sunny studio - fotolia.de

Fahrt ihr mit dem Auto in den Urlaub, sind mindestens alle zwei Stunden Pausen zu empfehlen; bei Reisen mit Kleinkindern ist es sogar ratsam, stündlich zu pausieren. Lasst eure Kinder dann ausgiebig toben und sich bewegen – im Idealfall findet sich an der Autobahn ein Spielplatz.Leider ist das aber nicht immer möglich und oft müssen Familien mit dem Autobahnrastplatz vorlieb nehmen. So wichtig Bewegung auch ist – am Rand viel und schnell befahrener Straßen und auf grauem Asphalt spielt und tobt es sich meist nicht so gut. Wir stellen euch daher einige Bewegungsspiele vor, die sich ohne viele Hilfsmittel auch auf etwas engerem Raum durchführen lassen.

 

ErfahrungsberichtSchnur und Gummi

Super sind Springseilspringen und Gummitwist – viel Platz ist dazu nicht notwendig, es macht Spaß und sorgt für viel Bewegung. Mit dem Springseil kann auch ein Einzelkind Spaß haben, Gummitwist sind für Mama, Papa und ein Kind oder mehrere Geschwister ideal.

 

Bewegungsspiele ohne Hilfsmittel

Bei diesen Bewegungsspielen könnt ihr sofort loslegen, ohne irgendein Zubehör oder sonstige Hilfsmittel.

Tiere nachmachen: Mama oder Papa nennen ein Tier und alle Familienmitglieder machen die Bewegung nach – streckt den Hals wie eine Giraffe, hüpft wie ein Frosch, hoppelt wie ein Hase oder flattert wie ein Vogel. Dann sind eure Kinder an der Reihe. Als Alternative macht ihr die Bewegungen eines Tiers vor und die anderen rätseln, welches es sein könnte, dann ist der nächste dran. Mit diesem Spiel könnt ihr die Muskulatur lockern, euren Kreislauf in Schwung bringen und braucht noch nicht einmal viel Platz.

Kasperl spielen: Einer aus eurer Familie ist der Kasperl und denkt sich lustige Bewegungen aus – die anderen machen diese nach, wie auf einem Bein hüpfen oder stehen, die Arme wild kreisen lassen. Sobald der Kasperl in die Hände klatscht, müssen alle wieder still stehen. Jeder kann ein oder mehrere Male den Kasperl spielen. Dieses Spiel könnt ihr bei Schlechtwetter auch in einer Raststätte oder einem Autobahnrestaurant spielen, dasselbe gilt natürlich fürs Tiere nachmachen.

Mini-Wettbewerbe: Zum Bewegen regen außerdem kleine Wettbewerbe an. Wer von euch kann am längsten auf einem Bein stehen? Das testet ihr zuerst mit dem linken, dann mit dem rechten Bein. Wer hält es am längsten auf den Zehenspitzen stehend aus? Wer bringt den Fuß bis zur Nase?

Flugzeug-Spiel: Dazu benötigt ihr einen freien Parkplatz, der gut von der Fahrbahn abgegrenzt sein sollte – ihr breitet alle die Arme aus und saust als Flugzeuge auf dem Parkplatz herum; ihr dürft einander allerdings nicht berühren.

Abheben wie eine Rakete: Stellt euch vor, ihr seid Teil einer Rakete, die sich kurz vor dem Start in den Weltraum befindet. Geht zunächst alle in die Hocke und macht leise Summ-Geräusche, die sich dann bis zum Schreien steigern. Auch eure Körper kommen in Aktion: Schlagt auf eure Knie, tippt mit den Füßen auf, stampft auf den Boden und wenn eure Geräusche am Höhepunkt sind, springt alle gleichzeitig in die Luft – die Rakete ist gestartet.

Fang den Ball: Für dieses Spiel braucht ihr Konzentration und Fantasie. Stellt euch auf einem freien Parkplatz im Abstand von etwa zwei, drei Metern gegenüber voneinander auf und werft imaginäre Bälle hin und her – einen Basketball mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern, einen kleinen Tennisball und dann wieder einen schweren Medizinball. Je nach Ball unterscheiden sich eure Bewegungen und der Körpereinsatz.

Luftballons sind toll zum Toben © marchibas - fotolia.de

Luftballons sind toll zum Toben

© marchibas - fotolia.de

Bewegungsspiele mit Hilfsmitteln

Für folgende Bewegungsspiele benötigt ihr zwar Hilfsmittel – aber keine Sorge, die sind schnell besorgt und brauchen nicht viel Platz im Urlaubsgepäck.

Himmel und Hölle: Diesen Klassiker kennt ihr sicherlich aus eurer eigenen Kindheit. Eine Folge von zehn Kästchen wird auf den Boden gemalt und durchnummeriert; dann muss in einer festgelegten Reihenfolge von Sprüngen – mit geschlossenen Beinen oder auf einem Bein, vorwärts oder rückwärts – in jedes Kästchen gesprungen werden. Den Schwierigkeitsgrad könnt ihr nach dem Alter eurer Kinder variieren.

Achtung, Pfütze! Dieses Spiel eignet sich vor allem für größere Familien oder auch, wenn befreundete Familien miteinander reisen – es gilt nämlich: je mehr mitmachen, umso mehr Spaß! Alle Teilnehmer fassen sich an den Händen und bilden einen Kreis. In die Mitte legt ihr eine Zeitung, Tüte oder Ähnliches, die eine Wasserpfütze darstellen soll. Die Teilnehmer sollen nun versuchen, einander so zu ziehen oder zu schubsen (ohne die Hände loszulassen), dass einer in die „Wasserpfütze“ tritt. Jeder, der „nasse“ Füße bekommt, scheidet aus.

Immer mit der Ruhe: Wenn genug Platz auf dem Parkplatz ist, zieht mit Straßenkreide einen möglichst langen, geraden Strich. Alle Mitspieler müssen diesen Strich jeweils ablaufen, ohne danebenzutreten. Die anderen versuchen, den „Abläufer“ aus der Fassung zu bringen, ohne diesen allerdings zu berühren. Je nach Alter der Kinder könnt ihr das Spiel unterschiedlich schwierig gestalten – derjenige der an der Reihe ist, …

  • hüpft den geraden Strich mit einem Fuß ab,
  • läuft diesen seitwärts ab,
  • hüpft oder läuft diesen in der Hocke ab,
  • springt mit beiden Füßen
  • oder läuft rückwärts.

Das Spiel funktioniert natürlich auch mit einer Schlangenlinie.

Insel-Hopping: Auch dieses Spiel könnt ihr auf einem freien Parkplatz durchführen – malt mit Kreide Kreise auf den Boden und dann springt ihr von einer „Insel“ zur nächsten. Ihr könnt außerdem versuchen, mit einem kleinen Stein aus einem gewissen Abstand heraus die Kreise zu treffen.

Spiele mit einem Luftballon: Ein herkömmlicher Ball eignet sich für Bewegungsspiele auf dem Autobahnrastplatz nicht, das ist zu gefährlich. Doch Spaß macht auch ein Luftballon. Klemmt ihn euch zwischen die Beine und hüpft einen freien Parkplatz oder eine Kreidelinie (siehe oben) ab. Ihr könnt auch einen Wettbewerb veranstalten, wer damit am schnellsten von A nach B gelangt. Einen Luftballon könnt ihr auch zwischen den gespreizten Beinen eures Kindes durchrollen, euer Kind muss sich, wenn der Ball durchgerollt ist, umdrehen und diesen aufheben – dann tauscht ihr Positionen.

Schwebende Tücher: Für dieses Spiel benötigt ihr lediglich ein Päckchen Papiertaschentücher. Jeder von euch bekommt eines davon und zieht es vorsichtig auseinander; ihr benötigt nämlich ein möglichst dünnes Tuch, und Papiertaschentücher bestehen aus bis zu fünf Lagen Zellstoff. Nun geht es darum, das Tuch so lange wie möglich in der Luft zu halten, ohne die Hände zu Hilfe zu nehmen. Werft es also hoch in die Luft und pustet dann von unten. Dieses Spiel eignet sich auch gut für den Innenraum von Raststätten, wenn es draußen regnet oder zu windig ist.

Seiltanz: Falls ihr ein Springseil habt, legt es in einer geraden Linie auf den Boden – dann versucht ihr der Reihe nach, mit Strümpfen oder barfuß, auf diesem zu balancieren. Wenn das gut funktioniert, könnt ihr auch rückwärts auf dem Springseil balancieren oder ihr legt das Seil in leichten Kurven auf den Boden.

Tanzen: Schaltet das Autoradio oder eure Lieblingsmusik ein und tanzt mit euren Kindern – das sorgt sofort für gute Laune und ihr könnte euch dabei ordentlich auspowern.

 

Habt ihr noch mehr Ideen und Tipps? Nur her damit!
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