Reisen in Terror-ZeitenWo können Familien heute noch sicher Urlaub machen?

Anschläge in der Türkei und Tunesien, Flugzeugabstürze in Ägypten, Wirtschaftskrise in Griechenland – wohin können Familien in diesem Sommer überhaupt noch reisen? Oder ist alles gar nicht so dramatisch, wie es uns BILD & Co. weismachen wollen?

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/3 Statistik schützt vor Panik

Rechnen statt Panik

Egal, wohin ihr dieses Jahr reist: Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird euch nichts passieren © Pixabay

Egal, wohin ihr dieses Jahr reist: Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird euch nichts passieren

© Pixabay

Terrorgefahr herrscht nicht nur in Urlaubsländern, das haben zuletzt die Anschläge in Paris und Brüssel gezeigt. So wenig uns das gefällt: Mit der Gefahr von Anschlägen müssen wir in Zukunft überall rechnen.

Vor allem Großstädte und sensible Bereiche – etwa an stark besuchten Sehenswürdigkeiten, vor ausländischen Botschaften oder Polizeistationen – bergen höhere Risiken für terroristische Anschläge als Urlaubsstrände und Hotels, einfach weil sie „attraktiver“ für Terroristen sind.

In fast jedem Urlaubsland ist es in den vergangenen Jahren zu Anschlägen und gewalttätigen Demonstrationen gekommen, nur geraten solche Meldungen schnell in Vergessenheit. Kaum jemand macht sich noch Sorgen vor einer Reise nach Marokko, Thailand oder Bali, um zwei beliebige Beispiele herauszugreifen.

Das Risiko, im Urlaub von einem terroristischen Anschlag betroffen zu sein, ist entgegen der momentanen Wahrnehmung immer noch winzigklein.

Viel eher riskiert ihr auf Reisen, bestohlen oder gar überfallen zu werden – jeweils abhängig von eurem Reiseziel und der Art, wie ihr unterwegs seid. Dafür müsst ihr nicht nach Südamerika oder Südafrika fahren, ein Städtetrip nach Rom oder London genügt bereits.

Solche „alltäglichen Gefahren“ blenden wir natürlich gern aus, weil wir sie gewohnt sind. Niemand wird vor einer Italienreise mit Kindern zurückschrecken, weil ihm dort das Auto gestohlen werden könnte. Und in Thailand machen jedes Jahr tausende Familien zufrieden Urlaub, ohne an die Gefahr von Tropenkrankheiten oder Moped-Unfällen zu denken.

Was für Familien im Urlaub statistisch gesehen am gefährlichsten ist: die Autofahrt zum Flughafen, der Shuttlebus-Transport zum Hotel oder auch der Aufenthalt im Pool – hier kommt es besonders oft zu schweren Unfällen, vor allem für Kinder.

 

Wie sehr hat das Thema Terrorgefahr eure Reiseplanung beeinflusst? Was sind eure Gedanken dazu?

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Kommentar als Gast schreibenKommentar (1)

  • Ich empfehle Halligurlaub auf dem Bauernhof. Keine Menschenansammlungen, keine öffentlichen Plätze und jederzeit 360 Grad Horizontcheck. Auch sonst schön! Bericht auf meinem Blog…

    Antworten | 28. April 2016

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