Reisen mit drei GenerationenUrlaub mit den Großeltern: So vermeidet ihr Krach und habt eine tolle gemeinsame Zeit

Egal ob euer gemeinsamer Familienurlaub mit Großeltern schon gebucht ist oder ob ihr gerade erst anfangt, über die Idee nachzudenken: Mit unseren Tipps vermeidet ihr die häufigsten Fallstricke von Mehrgenerationen-Reisen.

von KidsAway-Redaktion

Von Reisen mit den Großeltern können alle Generationen profitieren © Pixabay

Von Reisen mit den Großeltern können alle Generationen profitieren

© Pixabay

Ob ihr ein großes Familientreffen mit der gesamten Verwandtschaft plant oder nur einen Familien-Kurzurlaub mit Oma – eine Mehrgenerationen-Reise ist immer eine großartige Möglichkeit, um Familien enger zusammenzuschweißen und schöne Erinnerungen zu schaffen.

So mancher gemeinsame Urlaub mit den eigenen Eltern oder den Schwiegereltern ist aber auch mit Streit und Vorwürfen gespickt. Am Ende hat sich keiner richtig erholt und es herrscht erst einmal Funkstille.

Das ist besonders für die Kleinsten schade, die meist gar nicht verstehen, warum sich Mama ständig mit Oma in die Wolle kriegt oder warum zwischen Papa und Opa eisiges Schweigen herrscht.

Wir haben zehn superwichtige Tipps für euch, die ihr bei einem Mehrgenerationen-Urlaub unbedingt beachten solltet. Wenn ihr die Sache richtig angeht, steht einer Reise nichts im Wege, die für alle Beteiligten schön ist.

Habt ihr schon einen Mehrgenerationen-Urlaub gemacht? Was sind eure Erfahrungen?

 

Tipp Nummer eins: offene Kommunikation

Sprecht ehrlich miteinander über eure Erwartungen – und zwar vor der Reise. Wenn ihr eure eigenen Eltern auch nur ansatzweise deshalb mitnehmen wollt, weil ihr ihnen die Rolle des kostenlosen Hotelbabysitters zudenkt, dann sagt ihnen das. Wenn ihr Bedenken vor einer gemeinsamen Reise habt, weil ihr euch mit dem Schwiegervater immer über Politik in die Haare bekommt – dann sagt das eurem Partner.

Keine falsche Höflichkeit: Diskutiert alle Details, das Wie und Wann und natürlich das Ob.

Besonders das Thema Kinderbetreuung ist heikel. Ob ihr es glaubt oder nicht: Nicht alle Großeltern wollen rund um die Uhr ihr Enkelchen bespaßen. Kündigt weit im Vorfeld an, ob und wann ihr einen romantischen Abend zu zweit genießen wollt oder einen Schnorchelausflug nur für Erwachsene plant. Auch wenn ihr nur auf einen Morgen hofft, an dem ihr in Ruhe ausschlafen könnt, ohne dass euch die Kinder auf dem Bauch herumspringen: Fragt die Großeltern, wie sie sich den gemeinsamen Urlaub vorstellen.

(Natürlich soll und darf auch die ältere Generation eigene Unternehmungen planen und Zeiten für sich in Anspruch nehmen. Es zeugt von Respekt, wenn ihr auch das vor eurer Reise in Erfahrung bringt und eure Pläne miteinander abstimmt.)

 

Tipp Nummer zwei: Sprecht über Geld

Die Reisebudgets von Rentner-Ehepaaren und Familien mit Kindern können sehr unterschiedlich sein. Einigt euch für eure Reise auf eine Preisklasse, die für alle akzeptabel ist. Das gilt sowohl für die Fixkosten als auch für Ausgaben vor Ort.

In Familie geht man mit dem Thema Geld anders um, als wenn man mit Freunden verreist. Es ist also durchaus möglich, dass die Großeltern einen Teil eurer Urlaubskosten übernehmen wollen oder dass ihr die Reisekosten für die Oma zahlt, damit die gemeinsame Reise überhaupt möglich wird. Egal, wie ihr eure Finanzen regelt: Sprecht auf jeden Fall darüber, was ihr dafür voneinander erwartet. Ist es die Kinderbetreuung, die Oma im Gegenzug leisten soll, oder erwarten die Großeltern einen Urlaub nach ihrer Fasson, weil sie ihn schließlich bezahlt haben?

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