Fliegen mit BabyWas darf mit ins Handgepäck?

Der erste Flug mit dem Nachwuchs steht vor der Tür – doch bevor der Flieger abhebt, sind viele Eltern verunsichert: Was darf mit ins Handgepäck? Bestehen Fläschchen und Co. die Sicherheitskontrollen?

von KidsAway-Redaktion

Mit Baby fliegen: Was darf mit ins Handgepäck?

Mit Baby fliegen: Was darf mit ins Handgepäck?

© victoria p./Fotolia.com

Sonderregelung für Babynahrung

Wir alle möchten Sicherheit beim Fliegen, besonders mit Baby. Die im Jahr 2006 neu in Kraft getretenen Handgepäck-Regeln versprechen den Fluggästen mehr Sicherheit. Wer aber mit einem Baby fliegt, der hat es schwer, sich an die maximal erlaubten 100 ml Flüssigkeit pro Fluggast zu halten.

Die gute Nachricht: Babynahrung unterliegt dieser Mengenbeschränkung nicht und darf in das Handgepäck. Genauso wie für dringend benötigte persönliche Medikamente gibt es hier eine Sonderregelung. Babynahrung muss auch nicht in Plastikbeutel verpackt werden, wie andere Flüssigkeiten. Bei den mitgeführten Mengen sollte es sich aber um realistische Rationen handeln, der jeweiligen Flugdauer angepasst. Um Komplikationen beim Sicherheitscheck zu vermeiden, sollten Eltern so viel wie nötig, aber nicht mehr einpacken. Für das Kontrollpersonal ist die Plausibilität entscheidend: Eltern, die ihr Baby auf dem Arm tragen und dem Sicherheitspersonal unaufgefordert die mitgeführte Babymilch oder die Gläschen vorzeigen, werden in aller Regel zügig die Kontrollen passieren können. Für größere Mengen Babynahrung gilt: ab damit ins Reisegepäck.

 

Erfahrungsbericht

Checkliste für das Babyhandgepäck beim Fliegen
Neben der notwendigen Nahrung sollten folgende Dinge unbedingt mit in Babys Handgepäck:

  • Windeln
  • Wickelunterlage
  • Feuchttücher
  • Wundschutzcreme (maximal 100ml)
  • 1 Satz Wechselkleidung
  • wärmere Sachen wie Strickweste oder dicke Söckchen, denn beim Fliegen wird es häufig kühl und zugig
  • Schnuller und Ersatz-Schnuller
  • Spielzeug, kleine Bilderbücher (möglichst neu, damit das Interesse geweckt bleibt)
  • notwendige Medikamente fürs Baby
  • Lätzchen und Löffel (eventuell Einweglätzchen)
  • was das Baby zum Schlafen braucht: Kuscheltier, Decke, eventuell Nackenhörnchen

Beim Fliegen sollten Eltern nach Möglichkeit auf selbst gekochte Nahrung, die in Plastikbehältern verstaut ist, verzichten. Zwar verfahren viele Kontrollkräfte bei Familien mit kleinen Kindern etwas großzügiger, aber darauf können sich Eltern eben nicht verlassen. Neben nervenaufreibenden Erklärungen steht man am Ende möglicherweise noch ohne Nahrung fürs Baby da.

 

Erst im Flieger anrühren

Wer sich ganz auf der sicheren Seite befinden möchte, mixt das Babyfläschchen nicht schon zu Hause fertig an, sondern nimmt lediglich das Trockenpulver mit ins Handgepäck. Dieses unterliegt keinen Mengenbeschränkungen und im Flieger bekommt man vom Bordpersonal warmes Wasser zur Zubereitung. Das Gleiche gilt für Babybrei und Babytee – einfach beim Fliegen zubereiten.

 

Das darf gar nicht ins Handgepäck

Nicht ins Handgepäck gehören Bastelscheren oder andere spitze Gegenstände. Die Spielzeugwaffen der lieben Kleinen haben im Handgepäck auch nichts verloren. Zwar werden die Sicherheitsbeamten vermutlich feststellen, dass es sich um Spielzeug handelt, aber Verzögerungen sind allemal gewiss.

Auch der Buggy wird gecheckt

Bevor der Buggy mitfliegen darf, wird auch er kontrolliert. Er muss zusammengeklappt auf das Laufband gelegt werden. Bereits zu Hause sollte alles Überflüssige hieraus entsorgt sein. Das erspart vor dem Fliegen Stress, denn bei der Kontrolle muss der Wagen leer sein. Auch Spielanhänger oder ähnliches sollten entfernt werden, sonst kommen sie vielleicht nicht mit.

An vielen Flughäfen werden Familien mit kleinen Kindern bevorzugt beim Sicherheitscheck behandelt – noch ein Stück mehr Entspannung beim Fliegen mit Baby.

 

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Kommentar als Gast schreibenKommentar (1)

  • AnnaG

    Es immer wieder schön zu sehen, dass die Listen für Babysachen viel länger sind als die eigenen. Da denkt man, sie sind so klein, dabei brauchen die Schätze doch soviel :)

    Antworten | 7. Dezember 2011

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