Skibörsen, Skibasar, WintersportSicher in den WinterurlaubSo kommt ihr gut in den Winterurlaub

Der Skiurlaub steht vor der Tür, und viele Familien freuen sich schon auf Tiefschnee, weiße Pisten und Hüttengaudi. Aber vor dem Skispaß steht leider die Anreise - und die hat es in sich. Wir haben viele Tipps für euch gesammelt, damit ihr sicher in die Berge und wieder nach Hause kommt.

Teil 15 von 21 der Serie Skibörsen, Skibasar, Wintersport

von KidsAway-Redaktion

Seite 4/5 Was ihr auf der Fahrt beachten müsst

Anreise: gute Planung ist das A und O

Die endlose Fahrt in den Winterurlaub © Pixabay

Die endlose Fahrt in den Winterurlaub

© Pixabay

Liegt euer Reiseziel im Ausland, informiert ihr euch am besten schon vor der Abreise darüber, welche Straßenverkehrsregeln dort gelten. Österreich, die Schweiz oder Tschechien haben nämlich ihre ganz eigenen Vorschriften bezüglich Winterreifen- und Schneekettenpflicht, Höchstgeschwindigkeiten und Warnwesten-Ausstattung.

Für die Alpenländer und Tschechien, aber auch Slowenien braucht ihr außerdem eine Vignette, um die größeren Schnellstraßen befahren zu können. Man kann sie ganz in Ruhe über den ADAC nach Hause bestellen oder auch direkt an der Grenze kaufen – ein Aufpreis fällt dafür zum Glück nicht an. In Norwegen müsst ihr euch vor der Einfahrt in das Land für das elektronische Mautsystem anmelden.

Jede Familie fürchtet ihn, kaum eine kann ihn bei der Fahrt in den Skiurlaub vermeiden: Stau droht im Winter auf allen Autobahnen, vor allem aber im Alpenraum. Damit ihr auch längere Wartezeiten mit laufendem Motor (und damit laufender Innenraumheizung) übersteht, ist ein stets möglichst voller Tank die wichtigste Maßnahme. Müsst ihr ihn doch ausmachen, sollten für den Notfall warme Decken und heiße Getränke im Auto vorrätig sein – bei den niedrigen Wintertemperaturen können kleine Kinder sonst schon nach weniger als einer halben Stunde ernsthaft unterkühlen!

Führt euch eure Fahrt in die Alpen oder durch Norwegen, liegen oft Tunnel-Passagen auf der Route. Hier gelten besondere Sicherheitsregeln: Die Höchstgeschwindigkeit ist niedriger und man sollte einen größeren Sicherheitsabstand einhalten. Schaltet eure Scheinwerfer unbedingt auf Abblendlicht und lasst das Radio laufen, um aktuelle Durchsagen zu hören. Gibt es in einem Tunnel Stau, muss der Motor abgestellt werden. Schließt unbedingt trotzdem die Fenster und stellt eure Lüftung aus oder auf Umluft.

Habt ihr im Tunnel eine Panne oder einen Unfall, fahrt nach Möglichkeit in eine Pannenbucht, um den Verkehr nicht zu behindern. In jedem Tunnel sind in Abständen von 150 Metern Notrufstationen aufgestellt, an denen ihr Rettungskräfte und Pannenhelfer verständigen könnt.

 

ErfahrungsberichtWichtig: Wenn ihr euer Auto in einem Tunnel stehenlassen müsst, bleibt der Schlüssel stecken! Die Rettungskräfte haben sonst keine Chance, im Notfall euer Auto zu bewegen.

 

Eine sehr elegante Möglichkeit, lange Staus auf der Fahrt in den Winterurlaub zu vermeiden, stellt der Autoreisezug dar. Leider hat die Deutsche Bahn in den letzten Jahren alle Verbindungen bis auf Hamburg – München und Hamburg – Lörrach (an der Schweizer Grenze) eingestellt und bietet auch keine grenzüberschreitenden Strecken mehr an.

Mit der ÖBB kommt ihr dagegen bequem über Nacht von Hamburg oder Düsseldorf nach Wien.

Man kann aber auch ganz ohne Auto in den Skiurlaub fahren…


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