Skibörsen, Skibasar, WintersportSicher in den WinterurlaubSo kommt ihr gut in den Winterurlaub

Der Skiurlaub steht vor der Tür, und viele Familien freuen sich schon auf Tiefschnee, weiße Pisten und Hüttengaudi. Aber vor dem Skispaß steht leider die Anreise - und die hat es in sich. Wir haben viele Tipps für euch gesammelt, damit ihr sicher in die Berge und wieder nach Hause kommt.

Teil 15 von 21 der Serie Skibörsen, Skibasar, Wintersport

von KidsAway-Redaktion

Seite 5/5 Per Flugzeug oder Bahn in den Skiurlaub

Ohne Auto in den Winterurlaub fahren?

Mit der Bahn in den Skiurlaub © Rheineck - Switzerland von Kecko unter CC BY-ND 2.0

Mit der Bahn in den Skiurlaub

© Rheineck - Switzerland von Kecko unter CC BY-ND 2.0

Die kilometerlangen Blechlawinen an jedem Winterwochenende zeigen eindrucksvoll: Die Deutschen (und auch die meisten anderen Europäer) fahren zum überwiegenden Teil mit dem eigenen Auto in den Skiurlaub.

Wenn ihr die lange Fahrt in die Berge aber scheut oder kein eigenes Auto habt, gibt es durchaus Alternativen, um günstig und vor allem umweltfreundlich(er) in den Winterurlaub zu kommen.

 

Per Flieger in den Skiurlaub

Wer es wirklich weit hat und aus Norddeutschland anreist, für den können die Angebote der üblichen Billigairlines interessant sein. Niederländer, Belgier und Engländer machen es vor: Germanwings, Easyjet oder Airberlin fliegen nach Innsbruck oder Salzburg, und auch Linienflieger wie LOT, Swiss oder Lufthansa bedienen die Strecken nach Österreich, Zürich in der Schweiz oder ins französische Grenoble.

Der Vorteil: Ihr spart wertvolle Anreisezeit, vor allem, wenn ihr den üblichen Stau auf den Autobahnen und Schneeketten-Etappen am Ende der Fahrt einrechnet. Skier und andere Sportgeräte werden von vielen Airlines kostenlos als Sportgepäck transportiert – oder ihr leiht sie euch ganz bequem vor Ort.

Mit Glück und zeitiger Buchung könnt ihr auch bei Linienfliegern ein Schnäppchen machen und schon für weniger um die 50 Euro pro Person in den Skiurlaub fliegen.

Der Nachteil, besonders wenn man mit Kindern und viel Gepäck unterwegs ist: Am Zielflughafen heißt es meist noch einmal umsteigen in ein weiteres Transportmittel und weitere Stunden bis zum eigentlichen Ziel fahren.

Von österreichischen und italienischen Flughäfen verteilen meist Transferbusse die gelandeten Skiurlauber auf die Skigebiete. Da viele Airlines fest mit solchen Transportunternehmen zusammenarbeiten, gibt es auch hier günstige Tarife, oder der Preis ist gleich im Flugticket inklusive. Vom Flughafen Salzburg kommt ihr zum Beispiel in weniger als zwei Stunden nach Saalbach Hinterglemm.

In den Schulferien sind solche Verbindungen natürlich heißbegehrt und lange im Voraus ausgebucht. Könnt ihr online keinen Platz mehr reservieren, schaut euch nach privaten Anbietern um (die sind etwas teurer, aber auch flexibler) oder fragt in eurem Hotel nach, ob vielleicht der Tourismusverband eures Urlaubsortes eine Anreisemöglichkeit von einem nahegelegenen Flughafen anbietet.

Viele Skigebiete geben sich inzwischen viel Mühe, um Gäste von der Anreise ohne Auto zu überzeugen – im eigenen Interesse, schließlich wird so die Luft besser und es bleibt mehr Platz in den vollgestopften Straßen. In vielen Schweizer Skigebieten ist es schon ohne Weiteres möglich, mit der Bahn direkt von einem Flughafen anzureisen.

 

TippAchtung, Zusatzkosten

Wenn ihr eure eigenen Skier und Stiefel mitbringen wollt, erkundigt euch vor der Buchung genau über die Gepäckbedingungen der Airline. Wo Airberlin und Lufthansa extra Sportgepäck kostenlos befördert (allerdings nur in bestimmten Tarifen und nur nach Anmeldung, sonst wird es teuer!), erhebt TUIfly eine Pauschale von 65 Euro pro Strecke. Und: Ski und Stöcke müssen für den Transport in einer festen, vom Flugpersonal zu öffnenden Tasche verpackt werden.

 

Skiferien mit der Bahn

Wer nicht fliegen will, erreicht einige Skigebiete auch gut mit dem Zug. Vor allem die Schweiz ist hier Vorreiter in Sachen Umweltschutz.

Die lange Fahrt von Mittel- und Norddeutschland in die Alpen könnt ihr eventuell mit einem Nachtzug verkürzen. Der City Night Line fährt zwar nicht über die Grenze, aber immerhin von Hamburg oder Köln bis nach München; von dort aus kommt ihr zum Sparpreis für 19 Euro pro Person zum Beispiel nach St Anton. Die Strecke von München nach Wien kostet ab 29 Euro pro Person.

Eure Skiausrüstung wird während der Fahrt mit dem Nachtzug im Gepäckwagen untergebracht, ansonsten nehmt ihr sie einfach mit ins Abteil. Extrakosten für den Transport fallen nicht an. Anders ist es, wenn ihr die Skier mit dem Gepäckservice der Bahn an euren Zielbahnhof vorschicken lasst – dafür kommen schnell über 100 Euro zusammen, und ihr müsst mehrere Tage Vorlaufzeit für den Transport einrechnen.

Na dann – gute Fahrt und Ski heil!


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