Autoreisen mit BabyRoadtrip mit Baby – so klappt es ohne Geschrei

Vor dem Familienurlaub steht oft eine lange Autofahrt. Wir sagen euch, wie ihr den Roadtrip mit einem Baby an Bord übersteht - und wie er sogar richtig entspannt werden kann. Gute Fahrt!

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/5 Vom Stillen bis zur Windel
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3) Bereitet Notfallrationen vor

Ein Roadtrip ohne Schnuller? Um Himmels willen! © Pixabay

Ein Roadtrip ohne Schnuller? Um Himmels willen!

© Pixabay

Ein kleiner Schluck Milch oder ein Löffelchen Obstbrei genügt manchmal schon, um ein unzufriedenes Baby zum Einschlafen zu bringen oder seine Laune zu heben. Um nicht alle halben Stunden pausieren zu müssen, könnt ihr für solche Fälle Notrationen vorbereiten.

Flaschenbabys haben es hier einfach. Auch die größeren, die schon Brei essen, können notfalls auch mal direkt im Autositz gefüttert werden. Für solche Fälle macht sich ein Fläschchen-Aufwärmer bezahlt, den ihr mit einem Adapter an den Zigarettenanzünder im Auto anschließen könnt.

Gestillte Babys müssen während der Fahrt auf die Brust von Mama verzichten – abschnallen, um zu stillen, ist absolut tabu!

Mit ein wenig Vorbereitung ist es aber möglich, Stillbabys mit abgepumpter Milch zu versorgen. Ein kleines Fläschchen könnt ihr am Abend vor der Abfahrt abpumpen und kühl stellen, dann hält es sich bis spätestens zum nächsten Mittag. Dafür genügt eine kleine Handpumpe, die nicht die Welt kostet.

Klappt es mit dem Abpumpen nicht, könnt ihr für den Notfall auch eine kleine Flasche mit Milchpulver zubereiten – sie sollte allerdings keine ganze Stillmahlzeit ersetzen, sondern nur ein „Snack“ für zwischendurch sein.

Mehr Tipps zum Stillen und Wickeln auf Autofahrten

 

ErfahrungsberichtKeine Angst: Die wenigsten Babys erleiden eine Saugverwirrung oder lehnen fortan die Brust ab, wenn sie einmal an der Flasche nuckeln durften.

 

4) Lieber einmal mehr wickeln

Die Windel solltet ihr sicherheitshalber bei jeder Pause wechseln, selbst wenn sie noch nicht allzu voll ist. So vermeidet ihr einen wunden Po und das dazugehörige Geschrei. Immerhin sitzt ein Baby in der Schale ja ständig auf der Windel und drückt sie mit seinem Gewicht zusammen; auslaufende Windeln gehören im Auto zum Geschäft.

Für das Wickeln unterwegs ist eine wasserfeste Wickelunterlage sehr zu empfehlen, die ihr auch mal auf den Boden legen könnt. Damit sie lange hält, gehört beim Wickeln eine dünnere Wegwerf-Unterlage darauf.

 

5) Packt eine Vorratstasche

Spielsachen, Ersatzschnuller, Feuchttücher für die Händchen – das alles sollte einen festen Platz haben, am besten getrennt von eurem restlichen Gepäck in einer kleinen Tasche oder Box. Die gehört zum Beifahrer auf den Vordersitz.

Die Wickelausstattung und das Essen, zusammen mit einer Mullwindel, einer Wickelunterlage und einem Set Wechselsachen (für Baby und für stillende Mamas!), dürfen ebenfalls nicht im Kofferraum verschwinden. Im Stau oder bei Platzregen wollt ihr auch mal fix auf der Rückbank stillen oder wickeln können.

 

TippEin Ersatzschnuller (gern auch mehr) gehört zur Grundausrüstung für reisende Familien.

Ihr könnt gar nicht so schnell schauen, wie ein Schnuller auf die Straße, in Ritzen oder Löcher fällt oder einfach auf Nimmerwiedersehen verschwindet.


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