Fliegen mit Kindern25 Tipps, was ihr auf Flugreisen mit Kindern NICHT tun solltet

Was ihr beim Fliegen mit Babys und Kindern beachten solltet, wisst ihr bestimmt - immerhin haben wir zahlreiche Beiträge dazu für euch gesammelt. Hier sind 21 genauso wichtige Tipps, was ihr NICHT tun solltet, wenn ihr mit eurer Familie fliegt.

von KidsAway-Redaktion

Seite 2/4 Acht Dinge, die ihr schon vor dem Start unterlassen solltet
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8. Die Kinder sitzen lassen, während ihr aufs Boarding wartet

Alle Kinder an Bord - jetzt geht der Spaß erst richtig los... © Flickr/Thirteen of Clubs

Alle Kinder an Bord - jetzt geht der Spaß erst richtig los...

© Flickr/Thirteen of Clubs

Wartebereiche an Flughäfen können vollgestopft und unübersichtlich sein. Da ist es naheliegend, dass Eltern ihre Kinder dazu anhalten, sich brav auf einen Stuhl oder auf den Boden zu setzen, während sie aufs Einsteigen warten.

Spätestens eine halbe Stunde nach dem Start werdet ihr es aber bereuen, dass eure Kinder sich nicht noch einmal ordentlich ausgepowert haben. Sucht euch einen Bereich, in dem weniger los ist, geht mit den Kids in einen Spielbereich oder gebt ihnen wenigstens die Möglichkeit, sich am Platz ein wenig zu bewegen. Jedes Bisschen an Energie, das sie vor dem Einsteigen ins Flugzeug loswerden, ist wertvoll!

 

9. Durch die Sicherheitskontrolle und Boarding während der Schlafenszeiten

Manchmal ist es einfach unvermeidbar, weil die Flugtickets zu bequemen Zeiten schon ausverkauft oder zu teuer waren. Aber wenn immer es möglich ist, dann achtet bei den Flugzeiten darauf, dass sie nicht mit den Schlaffenstern eurer Kinder kollidieren.

Ein todmüdes Kind durch die Sicherheitskontrolle zu schleppen, es zum aufrechten Sitzen während des Starts zu zwingen oder es wecken zu müssen, weil ihr aussteigen müsst, macht keinem von euch Spaß. Und es führt vielfach zu den weinenden, nörgelnden und tobenden Satansbraten, die bei kinderlosen Flugreisenden so beliebt sind.

Tipp: Auch wenn eure Kinder schon bei der Anfahrt zum Flughafen müde sind – tut alles dafür, dass sie nicht bereits im Auto oder im Zug einschlafen! Im schlimmsten Fall sind sie stundenlang knatschig, weil ihr sie wecken müsst, oder sie sind auf dem folgenden Nachtflug hellwach und ausgeruht.

 

10. Babys auf dem Schoß mitfliegen lassen

Flugtickets für Babys unter zwei Jahren sind viel billiger als Flugtickets für Kinder, stimmt. Der Haken ist aber, dass Babys dann auch keinen Sitzplatz und oft keinen Freigepäckanspruch haben, kein Essen bekommen, auf eurem Schoß sitzen müssen (und zwar die ganze Zeit, auch beim Essen, beim Zappeln, beim Spielen und wenn ihr schlafen wollt!) – und bei Turbulenzen oder bei starken Bremsungen während des Start- oder Landevorgangs extrem gefährdet sind.

Warum, das erklären wir euch in diesem Beitrag. Und hier könnt ihr nachlesen, dass es auch für ältere Kinder eine sehr gute Idee ist, einen Kindersitz mit an Bord zu nehmen.

 

11. Über Nacht fliegen und glauben, dass ihr schlafen werdet

Es kann klappen, dass eure Kinder den Nachtflug so verbringen, wie ihr es euch erhofft: selig schlafend. Aber das ist bei weitem nicht garantiert!

Und selbst wenn – mit einem oder zwei schlafenden Kindern auf eurem Schoß und eurer Schulter, eingeknickten Beinen und eiskalter Klimaanlagen-Luft im Genick werdet ihr selbst ziemlich sicher wenig schlafen. Oder gar nicht. Plant das unbedingt ein und sorgt dafür, dass ihr sehr ausgeruht startet und ihr am Urlaubsort bald schlafen gehen könnt.

Unsere Expertenmeinung: Langstreckenflüge sind sehr anstrengend, ob mit oder ohne Kinder. Da kann man einfach nichts machen.

 

12. Einsteigen, ohne vorher die Toilette zu benutzen

Das ist speziell ein Tipp für Babys und Kleinkinder, die noch nicht lange warten können, wenn sie einmal müssen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird euer Kleiner im Brustton der Überzeugung verkünden, er müsse nicht aufs Klo. Aber mit ebenso hoher Wahrscheinlichkeit wird er superdringend müssen, sobald ihr ins Flugzeug gestiegen seid und den Sicherheitsgurt angelegt habt.

Geht. Vor dem Einsteigen. Auf die Toilette. Immer. (Und zieht euren Babys eine frische Windel an.)

 

13. Snacks und Getränke austeilen, bevor das Flugzeug startet

Wenn ihr endlich an Bord seid, haben eure Kinder meist schon einige Stunden seit dem Start zu Hause durchgehalten: die Fahrt zum Flughafen, das Einchecken und die Sicherheitskontrolle, dann vielleicht noch endloses Warten am Gate. Nun müssen sie auch noch stillsitzen und sich anschnallen lassen – während das Spielzeug noch nicht ausgepackt werden kann und das Entertainment-Programm noch nicht läuft.

Oft sieht man hier keinen Ausweg mehr, als die mitgebrachten Snacks und Trinkpacks auszuteilen, um die Kinder ruhig zu halten. Und meistens werden die begeistert angenommen und gierig verschlungen – um dann, wenn der Druck in der Kabine sinkt und die Ohren beginnen zu schmerzen, kein Mittel für den Druckausgleich mehr zu haben.

Haltet also immer einen Teil eures Vorrats zurück und bittet stattdessen das Bordpersonal um einige Snacks oder Spielsachen, während eure Sitznachbarn noch mit dem Verstauen ihres Gepäcks beschäftigt sind.

 

14. Feuchttücher und Trinkflasche an Bord ins Overhead Compartment packen

Beim Einsteigen werden euch die Stewardessen an Bord auffordern, euer Handgepäck in die Gepäckfächer zu legen. Achtet aber darauf, dass ihr die wichtigsten Dinge vorher auspackt und in die Sitztasche steckt – oder packt gleich eine Notfalltasche, die ihr unter dem Vordersitz lagern dürft.

Die Trinkflasche, den Schnuller oder die Babymilch braucht ihr, sobald das Flugzeug zum Start ansetzt, sie gehören also definitiv nicht ins Compartment.

Genauso wichtig können die Feuchttücher für euch werden: Notfälle wie verkleckerter Saft (siehe nächster Punkt) oder gar Erbrechen passieren fast immer ohne Vorwarnung, und wenn es soweit ist, müsst ihr mit den rettenden Tüchern schnell zur Hand sein.

 

15. Keine Getränke für die Kinder mitnehmen

Mit einem Baby oder Kleinkind, das auch daheim seine eigene Trinkflasche hat, wird euch das wahrscheinlich nicht passieren. Aber auch ältere Kinder sollten während langer Flüge viel trinken und brauchen oft noch Hilfe beim Druckausgleich. Verlasst euch nicht auf die Getränke, die ihr kostenlos an Bord erhaltet – denn darauf müsst ihr eine ganze Weile warten.


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