Ferienplanung für berufstätige ElternStrategien für die Sommerferien: Tipps für die Kinderbetreuung

Während der letzte Schultag für die Kinder den Start der ersehnten Pause bedeutet, beginnt für viele berufstätige Eltern eine stressige Zeit: Die wenigsten können sich mehr als zwei Wochen freinehmen. Wohin also mit dem Nachwuchs?

von KidsAway-Redaktion

Seite 2/2 Ferienlager, Au-pair oder Ferien allein?

Ein Pfadfinderlager ohne Lagerfeuer - undenkbar © Piotr Przeszlo - Fotolia.com

Ein Pfadfinderlager ohne Lagerfeuer - undenkbar

© Piotr Przeszlo - Fotolia.com

Sommercamps und Ferienlager

Wenn ihr es eurem Kind zutraut und es auch selbst den Wunsch äußert, in den Sommerferien an einem Camp oder Lager teilzunehmen – ist auch das eine Möglichkeit der Kinderbetreuung, vor allem wenn ihr keine Großeltern oder sonstige Verwandte und Freunde habt, die euch unterstützen können. Zwar passt nicht jedes Ferienlager zu jedem Kind, die Auswahl an Camps ist jedoch riesig und es gibt bestimmt eines, das den Interessen eures Kindes entspricht. Auf dem Programm stehen etwa Hiphop-Lager, Fußball- oder Reiterferien, Tenniscamps, Gesundheits- oder Diätlager oder auch Sprachferien im Ausland.

Anbieter für Ferienlager und Sommercamps ermöglichen Kindern ab sechs Jahren eine tolle Zeit gemeinsam mit Gleichaltrigen und einer guten Betreuung. Bewährt auf diesem Gebiet haben sich etwa:

  • Zebra-Tours mit den Schwerpunkten Sport, Lernen, Abenteuer oder Natur
  • Jufa mit Angeboten aus dem Bereich Gesundheit, Diabetes, Diät, Hiphop, Fuß- und Handball, Sprachen, Kreatives, Kunst und Natur und Wildnis
  • Le-Tours mit Lagern am Meer oder See mit tollen Ausflügen

Als Erfinder des Ferienlagers gelten die Pfadfinder – diese zelten bereits seit 1907 und das pädagogische Konzept des englischen Gründers Robert Baden-Powell ist bis heute gültig. Auch das Programm der Camps hat sich bis kaum verändert: Zelten, Kochen, Handwerken, Spielen, Lagerfeuer und Outdoor- und Naturerlebnis. Damit euer Kind an einem solchen Lager, das meist eine Woche dauert, teilnehmen darf, muss es allerdings Mitglied bei den Pfadfindern sein.

Wenn es euch ein Anliegen ist, dass eurem Kind katholisch-christliche Inhalte nähergebracht werden und es Zeit mit Gleichgesinnten verbringt, sind übrigens auch Jungscharlager eine Idee für die Sommerferien.

 

Ferienprogramme der Städte

In vielen Städten bieten unzählige Organisationen, aber auch Stadt oder Gemeinde selbst Tagescamps für Ferienkinder mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Vielleicht findet sich ein solches Programm auch in eurer Nähe und ihr könnt eurem Kind ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zusammenstellen – machen Freunde mit, macht das gleich noch mehr Spaß. Auch Jugendvereine, Museen oder Kirchen veranstalten Ausflüge, Kurse und Programme für Kinder.

 

Au-pair für den Sommer organisieren

Ist euer Haus oder eure Wohnung groß genug und seid ihr eine offene und kontaktfreudige Familie, dann könnt ihr euch für die Sommerwochen auch ein Au-pair-Mädchen oder einen Au-pair-Jungen organisieren, um Unterstützung in der Kinderbetreuung zu bekommen. Ihr könnt euch selbst auf die Suche nach jemandem begeben oder eine Agentur damit beauftragen, etwa die aupairzentrale.de.

 

Tagesmutter

Auch eine Tagesmutter kann euer Kind während der Ferien betreuen. Meistens sind auch andere Kinder dort oder ihr könnt Geschwister gemeinsam abgeben. Ein weiterer Vorteil: Dabei handelt es sich – etwa im Vergleich mit einem Babysitter bei euch daheim – um eine günstige Alternative.

 

Ferien allein daheim

Ab einem gewissen Alter und Reifegrad – das ist abhängig von der individuellen Entwicklung – kann euer Schulkind auch die Ferien alleine zu Hause verbringen. Vor allem wenn es sich nur um vereinzelte Tage handelt, ist das oft kein Problem.

 

Wie regelt ihr die Betreuung eurer Schulkinder in den Sommerferien?

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