Kinderspielzeug für den UrlaubKinderspielzeug für die Reise: 7 Tipps zur richtigen Wahl

Auf Reisen ist der Platz im Koffer begrenzt. Und damit auch die Möglichkeiten zur Mitnahme von Spielzeug für die Kinder. 7 nützliche Tipps, worauf Eltern bei der Auswahl des Uraubsspielzeugs achten sollten.

von KidsAway-Redaktion

Urlaubsspielzeug - Tipps zur Auswahl

Urlaubsspielzeug - Tipps zur Auswahl

© KidsAway

Damit sich euer Baby oder Kind auch außerhalb seiner gewohnten Umgebung wohlfühlt, solltet ihr etwas Spielzeug mitnehmen. Babys sind anspruchslos und zumeist mit einem vor Sonne und Wind geschützten Platz und vielleicht ihrem Schmusetuch und einer Babyrassel zufrieden. Ältere Kinder möchten erfahrungsgemäß gerne etwas persönliches Spielzeug mit in den Urlaub nehmen.

7 Tipps zur richtigen Wahl des Urlaubsspielzeugs

1. Klein, leicht & unzerbrechlich – Insbesondere auf längeren Reisen und Rundreisen sollte das mitgenommene Spielzeug klein oder klein zusammenfaltbar sein und bei Flugreisen wenig wiegen. Eine schöne Alternative zu großformatigen, sperrigen Büchern sind kleine, leichte Bücher (Pixiebücher eignen sich hervorragend). Ein nur wenige Hundert Gramm wiegendes Planschbecken lässt sich klein zusammenfalten und mitnehmen. Spielzeug, das nervigen Lärm verursacht, spitze Kanten hat, in tausend Teile zerbersten oder Schmierereien verursachen kann, sollte ebenfalls zuhause bleiben.

Ausnahme zu dieser Regel: Wenn ihr eine Standortreise macht und absehbar ist, dass ihr viel Zeit drinnen verbringen werdet, macht es mitunter Sinn, auch sperriges Spielzeug wie Legosteine für die Bespaßung mitzunehmen.

 

2. Leicht ersetzbar – Auf Reisen, insbesondere auf Rundreisen, passiert es leicht, dass ein Spielzeugauto verloren geht oder einfach im fremden Land zurückbleibt. Am besten versucht ihr, die Lieblingsspielzeuge zuhause zu lassen. Insbesondere wenn es sich um nicht ersetzbare Unikate handelt.

 

3. Kuscheltier oder Lieblingspuppe – Hat euer Kind ein Lieblingskuscheltier, das es zum Einschlafen, Kuscheln oder zum Trösten unbedingt braucht, dann muss dies auch mit auf die Reise. Ihr müsst dann aber achtgeben, dass es nicht abhanden kommt oder an einem Ort zurück gelassen wird. Ein fehlendes oder verlorenes Kuscheltier kann eine Reise zur Qual machen, wenn euer Baby oder kleines Kind unter dem Verlust stark leidet.

ErfahrungsberichtPauls Kuschelteddy hat einen Zwillingsbruder, von dem Paul nichts weiß. Auf diese Weise sind wir gerüstet, falls doch einmal sein Teddy verloren gehen sollte – wir können dann sagen, er wäre schon vorab nachhause gefahren und würde dort auf ihn warten. Überdies könnt ihr auch ohne Probleme das Original einmal in die Waschmaschine stecken, ohne dass der Nachwuchs etwas merkt.

 

4. Landestypisches Spielzeug als Urlaubsandenken – Ein Stier aus Stoff aus Andalusien, ein Audio-Aufklappbuch mit den Tieren Afrikas (und deren Tierlaute), ein Spielzeugauto aus Dänemark – auch Monate später weiß Paul noch ganz genau, aus welchem Land sein neues Spielzeug stammt. Es macht Spaß, in fremden Ländern in Spielzeugläden zu stöbern. Und euer Kind freut sich über ein neues, kleines Spielzeug, das es mit einem aufregenden Ort, an dem ihr wart, verbindet.

 

5. Vor Ort ausleihen oder kaufen – Findet heraus, welche Dinge ihr vor Ort ausleihen könnt. Viele Ferienhäuser halten Spielesammlungen, Lego oder anderes Spielgerät für Kinder bereit. In Hotels und Ferienhäusern in Skiregionen gibt es oft Schlitten. In Unterkünften in Strandnähe findet ihr mitunter Strandspielzeug (Schnorchelausrüstung, aber auch manchmal Sandeimer und Schaufel) zum Ausleihen vor. Insbesondere sperrige oder schwere Gegenstände wie Sportgerät (Schlitten, Fahrräder) können oft kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr entweder direkt im Haus oder im Ort ausgeliehen werden. Ihr vermeidet so unnötiges Geschleppe und überflüssige Kosten für Übergepäck bei Flugreisen.

Übrigens: Eimer, Förmchen und Schaufel nehmen wir meist nicht mit, da diese Dinge sich schlecht im Koffer verstauen lassen. An den meisten Urlaubsorten der Welt könnt ihr diese Dinge für wenig Geld erwerben. Aber Vorsicht: In abgelegenen Hotelanlagen können Eimer, Förmchen und Schaufel locker 15 € kosten!

 

6. Kreativität fördern – Kinder sind kreativ. Sie spielen mit Steinen, Blättern, Muscheln und Stöckchen. Insbesondere am Strand – für sie eine übergroße Sandkiste – können sie sich austoben und brauchen nicht viel Spielzeug. Fördert die Fantasie eures Kindes und geht mit ihm zusammen auf Entdeckungstour – die Steine werden zu Autos, die Stöckchen zu Feen und die Muscheln können plötzlich fliegen.

Es gibt unzählige Spiele, die kein Spielzeug erfordern. Spielen Sie Finger-, Klatsch- und Zählspiele, verstecken, erzählt eurem Kind eine Geschichte, kitzelt euer Baby durch oder tobet mit eurem Nachwuchs. Der Schlüssel liegt darin, eure Reise als eine Möglichkeit zu betrachten, aktiv eine schöne Zeit mit eurem Nachwuchs zu verbringen.

 

7. Weniger ist mehr – Es gibt Familien, die verreisen mit ganzen Spielzeug-Arsenalen. Wir gehören nicht dazu. Die neue Umgebung und die vielen neuen Eindrücke faszinieren die Kleinen meist so stark, dass sie sich viel weniger als Zuhause mit ihrem Spielzeug beschäftigen werden.

Bezieht euer Kind in die Reisevorbereitungen mit ein und erklärt ihm, dass es nur eine begrenzte Auswahl an Spielzeug mitnehmen kann. Gebt ihm eine kleine Tasche, ein Köfferchen oder einen Rucksack, den es mit seinem persönlichen Spielzeug und Büchern füllen darf. Wenn es alt genug ist, lasst euer Kind selbst die Auswahl treffen und die Tasche packen.

Unser Sohn Paul trägt seinen kleinen Rucksack mit seinen Spielzeug-Schätzen stolz überall hin. Ich gebe zu, dass ich seine Spielzeugauswahl auch schon einmal korrigiert habe, sie aber zumindest limitiere. Bisher war er mit seiner kleinen, aber feinen Spielzeugauswahl auf der Reise immer glücklich.

 

Welche Kriterien muss für euch das Kinderspielzeug erfüllen, das mit auf die Reise geht?

 

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Kommentar als Gast schreibenKommentare (3)

  • reena

    Bei uns hat es sich bei Flug- sowie Autoreisen immer bewährt, den Reise Aqua Doodle mitzunehmen. Unsere Tochter beschäftigt sich damit stundenlang und ich muss keine Sorge haben, dass sie die Sitze oder Sonstiges anmalt.

    Antworten | 14. Dezember 2011
  • Klaus

    Aber bitte nicht auf die Idee kommen, dem Junior die mitgenommenen Spielzeugautos im Flugzeug zu geben. Ich musste schon unter so manche Sitzreihe robben, um ein geliebtes Auto zu retten…

    Antworten | 27. Januar 2011
  • Stefanie

    Wir versuchen auch, das Spielzeug, das wir mitnehmen, auf das Nötigste zu reduzieren. Was wir aber unbedingt mitnehmen, ist Spielzeug bzw. Spiele, die man mit anderen spielen kann. Auf unseren Reisen sind wir so immer ganz schnell mit Einheimischen in Kontakt gekommen (über die Kinder und die Spiele). Also zum Beispiel einen Fußball oder ein Memory-Spiel. Diese Spiele können unsere Kinder prima auch im Ausland mit einheimischen Kindern, mit denen sie aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nicht reden können, spielen.

    Antworten | 26. Januar 2011

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