Gefährliche Insekten?Bienen, Wespen und Hornissen – zehn Fragen von besorgten Eltern

Barfuß im Freibad oder im Garten unterwegs oder beim Marmeladenbrot-Frühstück auf der Terrasse – schnell ist es in solchen Situationen passiert: Das Kind schreit auf und uns Eltern bleibt nur die Erste-Hilfe-Versorgung des Bienen- oder Wespenstichs.

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/3 Wichtige Informationen für Allergiker

Wir Eltern sind noch nie gestochen worden. Woher wissen wir, dass unser Kind nicht allergisch ist?

So ein Stich tut weh - ist aber nicht lebensgefährlich © Miroslav Beneda - Fotolia.com

So ein Stich tut weh - ist aber nicht lebensgefährlich

© Miroslav Beneda - Fotolia.com

Prinzipiell wisst ihr das erst, wenn euer Kind zum zweiten Mal (oder auch zum wiederholten Mal) gestochen wurde.

Anzeichen für eine Allergie sind sehr starke, länger als einen Tag anhaltende Rötungen und Schwellungen an der Stichstelle und an anderen Körperteilen, aber auch Atemprobleme, Fieber, Übelkeit, Schwindel oder starke Kopfschmerzen nach einem Insektenstich.

Nicht jeder Allergiker hat die gleichen Symptome, allen gemeinsam ist jedoch, dass sie unmittelbar nach dem Stich auftreten. Die Diagnose, ob euer Kind allergisch gegen das Insektengift ist, stellt ein Allergologe nach einem Haut- und Bluttest. Das wird aber erst nach einem begründeten Verdacht geschehen; „vorsorgliche“ Allergietests nehmen Allergologen deshalb nicht vor, weil etwa 20 Prozent der Menschen bei solchen Tests Reaktionen zeigen, obwohl sie nicht allergisch sind.

 

Ich selbst bin gegen Wespenstiche allergisch, ist mein Kind dann automatisch auch Allergiker?

Allergien gegen Insektengifte werden nicht automatisch vererbt. Sie können angeboren sein, sie können aber auch erst irgendwann im Laufe des Lebens auftreten. Ob euer Kind ebenfalls allergisch ist, bemerkt ihr wahrscheinlich, wenn es zum ersten Mal selbst gestochen wird.

Keine Angst – die lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen treten nie beim ersten Mal, sondern immer erst nach wiederholtem Kontakt des Körpers mit dem Allergen auf. Ihr habt also genug Zeit, um euer Kind im Fall des Falles mit dem passenden Notfallmedikament auszustatten.

 

ErfahrungsberichtEtwa ein Viertel der Deutschen sind gegen Bienen- oder Wespengift allergisch, aber nur knapp vier Prozent reagieren so stark auf die Stiche, dass ihr Organismus dabei einen „anaphylaktischen Schock“ erleidet.

 

Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen können wir als Allergiker-Eltern bei einem Stich ergreifen?

Wenn ihr selbst Insektengift-Allergiker seid, ist euer Kind nicht automatisch auch allergisch. Wird es von einer Biene oder Wespe gestochen, müsst ihr genau dasselbe wie andere Eltern auch tun, den Stich kühlen und euer Kind trösten.

Danach ist allerdings ein Besuch beim Allergologen ratsam, vor allem wenn ihr allergische Symptome bei eurem Kind beobachtet habt.

 


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