Rucksackreisen als FamilieBackpacking mit Kindern – so geht das

Backpacking steht nicht nur für Flexibilität, Spontanität und Freiheit. Es ist auch eine der kostengünstigsten Arten, die Welt zu bereisen. Gerade für Familien bietet es sich daher an.

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/4 Der richtige Rucksack für Backpacker
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Der Rucksack macht’s

Ein Kinderrucksack gehört zum Backpacking dazu © Pixabay

Ein Kinderrucksack gehört zum Backpacking dazu

© Pixabay

Ihr tragt ihn zwar nicht stundenlang am Stück herum, aber gut sitzen sollte euer Rucksack schon. Daneben muss er allerdings andere Kriterien erfüllen als ein Wanderrucksack: Er muss viel Stauraum bieten und sich schnell ein- und auspacken lassen.

Besser als die üblichen „Röhren“ sind Rucksäcke mit breiter Öffnung oder solche, deren Front man komplett öffnen kann. Da er oft als Gepäckstück herumgeworfen werden wird, muss der Rucksack strapazierfähig und stabil sein.

Gut ist ein robuster Packsack oder ein Sicherheitsnetz aus Metall, mit dem ihr euren Rucksack sichern könnt, wenn ihr ihn aus den Augen lassen müsst. Und: Je bunter und auffälliger, desto weniger attraktiv ist euer Gepäck für Diebe.

Beim Backpacking trägt jeder einen Rucksack – ab dem Vorschulalter natürlich auch die Kinder. Packt ihre Rucksäcke nicht zu voll, aber füllt sie durchaus mit wichtigen Dingen wie ihrer Trinkflasche, dem Spielzeug und dem Reisetagebuch. Auch die Kinderrucksäcke sollten gut sitzen und robust sein, kauft sie also nicht im Spielzeugladen!

Beim Backpacking muss jedes Familienmitglied seinen Teil der Verantwortung tragen, sonst funktioniert es nicht.

Außerdem hilft es dabei, den Überblick zu bewahren. Alles muss seinen Platz haben, sonst geht ihr schnell in euren Siebensachen unter und verliert wichtige Dinge beim Weiterreisen. Zum Glück findet ihr auf KidsAway eine Menge praktischer Pack-Tricks – die ihr als Backpacker hervorragend nutzen könnt.

Und schließlich ist der beschränkte Platz im eigenen Rucksack eine wunderbare Hilfe in der ewigen Diskussion: „Kann ich das hier bitte, bitte unbedingt haben?“ Alles, was ihr kauft, müsst ihr tragen und es muss in den Rucksack passen – so einfach ist das.

 

Unser Gepäckplan:

Erwachsenen-Rucksack 1 (40 l, ca. 18 kg):

  • Kleidung für alle
  • dünne Bettlaken
  • Moskitonetz
  • Trekking-Handtücher
  • Reise-Apotheke
  • große Trinkflasche

Erwachsenen-Rucksack 2 (15 l, ca. 8 kg):

  • Laptop und Fotoapparat
  • Reiseführer
  • Reisedokumente
  • Kulturbeutel
  • Trinkflasche

Kinder-Rucksäcke:

  • Bücher und Malzeug
  • Reisetagebücher
  • Kuscheltiere
  • kleines Spielzeug
  • Trinkflaschen

 

Notfallplan: Gerade bei kleineren Kindern müsst ihr immer damit rechnen, den Rucksack streckenweise doch selbst tragen zu müssen. Damit es dann nicht zu unschönen Szenen kommt, sollte diese Möglichkeit eingeplant sein – probiert also vor der Abreise einmal aus, ob ihr einen Kinderrucksack zum Beispiel vor eurer Brust tragen könnt.

Ist euer Kind noch so klein, dass ihr es theoretisch tragen könntet, dann kalkuliert auf jeden Fall auch diese Option ein – irgendwann ist es immer zu heiß, zu weit oder zu spät für euren kleinen Backpacker, um noch einen einzigen Schritt selbst zu laufen. Ein Tragetuch lässt sich für solche Fälle als Back-up einpacken und als Sling verwenden, damit ihr die Hände frei habt.

Auf Rucksackreisen ist es enorm wichtig, nicht zu viel mitzuschleppen – einmal, weil ihr alles tragen müsst, aber auch, weil ihr dann gar keinen Platz mehr für Souvenirs habt! Schränkt euch also wirklich ein und packt nur das Nötigste ein. Wenn ihr für längere Zeit unterwegs sein werdet, solltet ihr übrigens auch das Wachstum eurer Kids einplanen!


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