Geräte-CheckTechnische Helferlein für den Familienurlaub: Tablet, Smartphone & Co.

Smartphone, MP3-Player und Digicam fehlen heutzutage bei kaum einer Familie im Reisegepäck. Die elektronischen Geräte sind gerade im Urlaub mit Kindern unheimlich praktisch. KidsAway stellt die wichtigsten Helferlein vor und sagt euch, worauf ihr beim Kauf achten müsst.

von KidsAway-Redaktion

Seite 3/5 Das Smartphone: klein, aber oho!

 

Smartphone: telefonieren, fotografieren und, und, und …

Im Urlaub kann ein Laptop gute Dienste leisten © FlickR/Spree2010

Im Urlaub kann ein Laptop gute Dienste leisten

© FlickR/Spree2010

90 Prozent der Deutschen haben ein Handy, ein Drittel dieser Geräte sind Smartphones. Kein Wunder: Die Verbindung von Telefon, Kamera und Kleinstcomputer mit Internetzugang ist einfach ein unheimlich praktischer Alltagsbegleiter.

Wie praktisch Smartphones gerade für Eltern sind, das haben wir schon mehrfach hier vorgestellt: So steht eine Vielzahl von Apps zur Verfügung, mit denen das Reisen mit Kindern zum echten Kinderspiel wird. Das Smartphone kann damit auch vertraute Alltagshelfer wie das Babyfon ersetzen – wieder ein Gerät weniger im Gepäck!

Einige Apps mit (vorher ausprobierten!) Spielen solltet ihr unbedingt auf das Smartphone laden, bevor es losgeht – als Notreserve sind sie Gold wert. Das gilt nicht nur für ältere Kinder: Apps wie „White Noise“ für Apple helfen Babys beim Einschlafen, „Toddler Lock“ für Android kann Kleinkinder lange und altersgerecht beschäftigen und schützt gleichzeitig das Smartphone vor neugierigen kleinen Umprogrammierern.

Im Gegensatz zum Tablet, das als Kamera doch ein wenig unhandlich ist, bietet sich das Smartphone als vollwertiger Kamera-Ersatz an, wenn ihr als Otto Normalfotografierer auf Reisen seid. Der große Vorteil: Das Smartphone ist für Schnappschüsse schneller zur Hand als die Digicam, so dass man die tollsten Aktionen der Kleinen nicht ständig verpasst.

Mit vielen Geräten könnt ihr sogar schon Filme in HD-Qualität aufnehmen; wenn ihr dann noch auf einen optischen Zoom verzichten könnt, braucht ihr wirklich keine Kamera mehr. Oder doch: Die Galaxy Camera von Samsung dreht den Spieß um und ist eine Kompaktkamera mit integriertem Smartphone.

 

Reisetauglich ist gleich kindertauglich

Keiner verlangt von euch, dass ihr eigens für den Urlaub ein neues Smartphone anschafft. Aber mit einem kindertauglichen Gerät sparen sich Eltern auch im Alltag eine Menge Stress. „Kinderfest“ ist für die Hersteller zwar kein Kriterium, aber wenn ihr nach „Outdoor-Handys“ schaut, bekommt ihr das gleiche Ergebnis: Smartphones mit robuster Verarbeitung und abgedichteten Öffnungen, kratzfestem Display und hoher Stoßfestigkeit.

Der IP-Wert eines Geräts beschreibt den Staub- und Wasserschutz eines Geräts. Je höher, desto besser; mit einem IP-Wert von 67 hält ein Smartphone unbeschadet 30 Minuten lang in einem Meter Wassertiefe liegen. So stabile und robuste Smartphones können auch mal angesabbert werden und in den Sand fallen; ideal für Strandurlaube mit Baby. Das Xperia active von Sony wirbt damit, dass man es auch mit nassen Händen bedienen kann – ein definitives Plus im Badeurlaub!

Pflicht sollten natürlich auch ein GPS-Empfänger und der HSPA-Standard sein. Schließlich ist bei einem Urlaubs-Smartphone eine lange Akkulaufzeit schön, denn im Zelt oder im Nachtbus gibt es nicht immer die Möglichkeit des Nachladens. Auf eine akzeptable Kamera müsst ihr bei outdoortauglichen Smartphones bis dato leider verzichten; hier überzeugt keines der getesteten Geräte.

 

TippKostengünstige Alternative

Steckt euer empfindliches „Normal“-Smartphone während der Reise in eine wasserdichte Schutzhülle. Das Plus: Einige dieser Taschen sind aufblasbar und schwimmen dann, mit einer Schnur gesichert, auch neben euch im Pool!

 

Kostenfrage auf Reisen

Wenn ihr iPhone & Co. im Ausland benutzen wollt, ist das seit Juli 2012 weniger riskant: Seit dem 1. Juli 2012 darf ein Anruf aus dem EU-Ausland in andere Länder der EU höchstens 35 Cent pro Minute kosten, das Annehmen eines Anrufs im EU-Ausland nur 10 Cent und auch eine SMS wird für maximal 11 Cent verschickt – die Annahme ist kostenlos. Wenn ihr im Hotel online geht, dürfen für ein Megabyte höchstens 83 Cent berechnet werden.

Um Kosten zu sparen, solltet ihr darauf achten, dass ihr Apps nutzt, die auch ohne Internetzugang funktionieren oder deren Daten ihr schon zu Hause im Heimnetzwerk herunterladen könnt. Noch günstiger und völlig frei von bösen Überraschungen wird das Surfen, wenn ihr euch im Ausland eine Prepaid-Karte kauft.


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Kommentar als Gast schreibenKommentar (1)

  • Wenn ich mich an die wunderbaren Stunden im Auto mit dem Gameboy erinnere… Meine Kinder kriegen übrigens kein iPhone, dafür können sie mal mit 16 Zeitungen austragen wenn sie es sich kaufen wollen. Einen tauglichen Fotoapparat schon eher, weil man damit kreativ sein kann. Was Spiegelreflex angeht, die rücken preislich auch in die Nähe einiger hier empfohlener Elektronik inzwischen.

    Antworten | 27. November 2012

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